Brauchtum

„Heilig-Rock“ Wallfahrt 2012

Ein in Stoff gehülltes Bekenntnis zu Christus?

Zur Frage der historischen Echtheit des Heiligen Rocks. Von Michael Hesemann

Trier, kath.net, 13. April 2012

Jahrhundertelang galt er als Mythos, berichteten nur vage Überlieferungen von seiner Existenz. Hat die hl. Helena tatsächlich den „Heiligen Rock“ nach Trier gebracht? Das behauptete erstmals im 12. Jahrhundert die Schriftensammlung der „Gesta Treverorum“ („Die Taten der Trierer“), die 1105 im Benediktinerkloster St. Eucharius beim Grab des hl. Matthias vor den Mauern Triers begonnen wurde. Die Reliquien des Apostels habe die Mutter Konstantins des Grossen „zusammen mit dem Rock und dem Nagel des Herrn, dem Zahn des hl. Petrus, den Sandalen des hl. Apostels Andreas und dem Haupt des Papstes Andreas“ ihrer „Heimatstadt“ übersandt.

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Kärnten: Die jahrhundertealten Heilig-Haupt-Andachten beginnen

Jahrhundertealte spirituelle Tradition zur Passionszeit

Sie hat ihren Urspung in der Klagenfurter Stadthauptpfarre St. Egid

Klagenfurt, kath.net/KAP, 16. März 2012

Mit den „Heilig-Haupt-Andachten“ wird in vielen Kärntner Pfarren ab kommenden Sonntag eine österreichweit einzigartige und jahrhundertealte spirituelle Tradition fortgesetzt. Kernstücke dieser Gottesdienste, die an mehreren aufeinanderfolgenden Tagen stattfinden, sind meditative Predigten mit Gedanken zur Fastenzeit, die Verehrung des dornengekrönten Hauptes Christi sowie eine besondere musikalische Gestaltung.

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Die Fastenzeit: wie und warum?

Geschichte einer Tradition seit den Anfängen des Christentums

Rom, 22. Februar 2012, zenit.org, von Giovanni Prezioso

Schon in den frühesten Zeiten des Christentums setzte sich bei den Gläubigen der Brauch durch, in Erwartung des Osterfests eine Zeit der Vorbereitung einzuhalten, um sich auf dieses grösste aller Mysterien der Heilsgeschichte einzustellen.

Am Anfang dauerte diese Vorbereitung nur einen Tag; doch mit der Zeit wurde sie immer länger, bis sie schliesslich sechs Wochen umfasste. Auf Latein nannte man diese Zeit „Quadragesima“: die 40 Tage Vorbereitung auf das Ostermysterium. Die Fastenzeit bringt für die Gläubigen zwei unterschiedliche religiöse Gebote mit sich: fasten und Busse tun. Das Fasten, das früher (ausser an Sonntagen) für alle Gläubigen zwischen 21 und 60 Jahren Pflicht war, wurde von der Kirche frühestens ab dem 4. Jahrhundert praktiziert.

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Adventskalender der TU Chemnitz im Jubiläumsjahr

Herzlich willkommen zur 17. Ausgabe des Adventskalenders der TU Chemnitz

Weihnachtsland Erzgebirge

Wir freuen uns, dass ein Klick im grossen weltweiten Netz Sie traditionell, mal wieder oder zum ersten Mal zu unserem Adventskalender geführt hat. Nun lassen Sie sich auch bis zum 24. Dezember entführen ins Weihnachtsland im Erzgebirge.

Die Ortspyramiden drehen sich wieder, die Fenster der Häuser sind weihnachtlich beleuchtet und bilden die stimmungsvolle Kulisse bei einem abendlichen „Fensterbummel“ und dokumentieren eindrucksvoll, dass das Erzgebirge zu Recht als Weihnachtsland bezeichnet wird.

Und es stimmt, das Weihnachtsfest ist das Fest im Jahr, das in den Familien und Orten am intensivsten und sehr traditionell gefeiert wird, aber auch andere Feste versteht man hier zu feiern, wovon Sie sich heute überzeugen können.

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Herbergsuche

Vom Sinn der „Herbergsuche“

Im Anschluss an den Satz in der Weihnachtserzählung des Lukas: „… weil in der Herberge kein Platz für sie war“,  bildete sich im Volk der liebenswürdige  Brauch der „Herbergsuche“, der vor allem in Bayern und Oberösterreich beheimatet ist, in anderen Formen aber auch in der Steiermark, im Salzburgischen und darüber hinaus.

Wie feiern?

Nikolaus: Märchengestalt oder heiliger Konzilsbischof ?

Was es hinter einem christlichem Brauchtum alles zu entdecken gibt

Ein Hintergrundbericht von P. Robert Bösner OSB

St. Pölten, kath.net, 05.12.2011

Vom ersten Konzil nach der 300jährigen Verfolgungszeit der Kirche, dem Konzil von Nicäa (325), ist auch die Liste der Konzilsväter erhalten. Sie haben die Beschlüsse der Beratungen über die wahre Gottheit des Weltenerlösers Jesus Christus mit ihrer Unterschrift sanktioniert. Unter ihnen (ca. 380 an der Zahl) ist auch in griechischer Schrift ein „nikolaos episkopos Myriootees“ (Nikolaos, Bischof von Myra) zu finden. Myra war eine antike Küstenstadt in Lykien; heute heisst diese Stadt Demre, nahe bei Attalia, einer modern ausgebauten Touristenstadt im Süden der Türkei. Von seiner Bischofsstadt zog Bischof Nikolaus (wahrscheinlich per Schiff) mehrere hundert Kilometer zur Teilnahme am Konzil nach Nikaia (Nizäa), einer kleinen Stadt nahe Byzanz, der Hauptstadt des Oströmischen Reiches.

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Eine Sondervorführung des Bayerischen Rundfunks

„Alpenländisches Weihnachtsoratorium“

Sowie Vorführung des Films „Vom Himmel auf Erden – Advent und Weihnachten im Bayerischen Voralpenland“

Ansprache von Papst Benedikt XVI.
Sala Clementina, 2. Dezember 2011

Eminenz!
Exzellenzen!
Sehr geehrte Damen und Herren!
Liebe Freunde!

Am Ende dieser adventlichen Stunde hier im Apostolischen Palast möchte ich gern einige Worte an Sie richten.

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