Hl. Johannes der Täufer
Prophet, Täufer Jesu, Märtyrer
* 24. Juni 1 v. Chr. (?) in Ein Kerem bei Jerusalem (?) in Israel † nach 29 in Jerusalem (?) in Israel
Johannes war Sohn der Elisabeth und des Zacharias, er wurde nach der Überlieferung ein halbes Jahr vor Jesus geboren.
Der schon alte Priester Zacharias, dessen Ehe lange kinderlos war, opferte im Tempel und erhielt durch den Erzengel Gabriel die Verheissung, dass ihm ein Sohn geboren werde. Zacharias zweifelte, bat um ein Zeichen und wurde vom Engel mit Stummheit geschlagen. Die dann tatsächlich in hohem Alter schwanger gewordene Elisabeth wurde in der Schwangerschaft von Maria besucht, die bei ihr blieb bis zur Geburt des Johannes. Elisabeth, nach der Geburt über die Namensgebung befragt, wusste aus ihrer Eingebung, dass der Knabe entgegen der Familientradition Johannes heissen sollte; gleichzeitig schrieb Zacharias den Namen auf eine Wachstafel, erhielt nun seine Sprache zurück und brach in den im Lukasevangelium (1, 67 – 79) überlieferten Lobgesang aus.
Feuerzungen aus Rosenblüten
Pfingsten im Pantheon in Rom
Wenn der Himmel Rosen regnen lässt
Von Jan Bentz
Rom, 28. Mai 2012, zenit.org
Im Jahr 609, als Papst Bonifatius IV. die Pfingstmesse im Pantheon zelebrierte, soll bei seiner Predigt ein Rosenregen „wie Feuerzungen“ auf die Gläubigen niedergegangen sein. Über viele Jahrhunderte in Vergessenheit geraten, war daraus der Brauch des pfingstlichen Rosenregens entstanden: Man liess einen Regen aus roten Blütenblättern der „Königin der Blumen“ auf die Köpfe der Gläubigen niedergehen, die Feuerzungen symbolisierend, die sich am Pfingstfest auf den Aposteln verteilten: „Und es erschienen ihnen Zungen wie von Feuer, die sich verteilten; auf jeden von ihnen liess sich eine nieder. Alle wurden mit dem Heiligen Geiste erfüllt und begannen, in fremden Sprachen zu reden, wie es der Geist ihnen eingab“ (Apg 2,3-4).
Pilgern hoch zu Ross
Europas grösste Reiterprozession
Europas grösste Reiterprozession: Etwa 2600 Reiter in Frack und Zylinder samt Pfarrern und Ministranten zu Pferd auf den Weg durch Stadt und Flur
Weingarten, kath.net/pdr, 21. Mai 2012
Am Tag nach Christi Himmelfahrt brachen die Reiter aus umliegenden und weiter entfernten Dörfern und Städten sowie Pilger aus der Weingartner Partnerstadt Mantua in Italien pünktlich um sieben Uhr auf. Bei strahlendem Sonnenschein kehrten sie nach zehn Kilometern Prozessionsweg ohne grössere Zwischenfälle wieder in die Innenstadt zurück.
18. Mai 2012
So findet das Heilige Blut und sein Segen seinen Weg zum Volk
Das Benediktinerkloster Weingarten (Kloster ist im Prozess der Schliessung) beherbergt seit über 900 Jahren ein Kleinod, welches Gegenstand und Mittelpunkt der grössten, regelmässig wiederkehrenden Reiterprozession und Männerwallfahrt Europas ist.
Einige Tropfen Blut in einem Erdklumpen – das Blut des Gekreuzigten selbst, wird einmal im Jahr hervorgeholt aus seinem sicheren Tresor aus Glas und Stahl, sicher geborgen in der Basilika von Weingarten.
An einem Freitag im Jahr – Dem Blutfreitag – trägt ein Mann das Heilige Blut – aufbewahrt im goldenen Reliquienschrein – durch Weingarten und das Umland. Dieser Mann ist der eigentliche Blutreiter, denn er geht seinen Weg nicht zu Fuss – er reitet auf einem Pferd, sowie einst der Heilige Martin beritten war, als er seinen Mantel teilte.
Hier war Jesus am Werk
„Dass wir weitergeben, was wir durch ihn empfangen haben: Liebe und Lebenssinn!“
Rund 60.000 Pilger waren an den letzten drei Tagen der Heilig-Rock-Wallfahrt von Freitag bis Sonntag nach Trier gekommen, wie das Bistum Trier berichtet. Damit stieg die Pilgerzahl auf insgesamt 545.000. Am Abend des 13. Mai war der Schrein mit dem Heiligen Rock nach 31 Wallfahrtstagen wieder verhüllt worden.
Ein Hort des wahren katholischen Glaubens in stürmischer Zeit
Kardinal Walter Brandmüller bei Heilig-Rock-Wallfahrt in Trier:
Bis heute aber gelte es, Jesus Christus als den Mensch gewordenen Gottessohn zu bekennen
Trier, kath.net/pbt/red, 21. April 2012
Die lange Tradition der unverfälschten Weitergabe des christlichen Glaubens in Trier hat der römische Kurienkardinal Walter Brandmüller bei der Heilig-Rock-Wallfahrt der Ecclesia-Dei-Gemeinschaften (Kirche-Gottes-Gemeinschaften) nach Trier am 21. April gewürdigt. Kardinal Brandmüller feierte an diesem Tag einen Gottesdienst in der überlieferten lateinischen Form, an dem zahlreiche Gläubige teilnahmen.
500-Jahr-Feier erste öffentlich Ausstellung „Heilig-Rock“
Botschaft von Papst Benedikt XVI. an den Bischof von Trier
Zur Eröffnung der „Heilig-Rock-Wallfahrt“ aus Anlass der 500-Jahr-Feier der ersten öffentlichen Ausstellung (Trierer Dom, 13. April 2012)
Meinem verehrten Bruder Stephan Ackermann Bischof von Trier
In diesen Tagen wird im Hohen Dom zu Trier der Heilige Rock gezeigt, genau fünfhundert Jahre nach seiner ersten öffentlichen Ausstellung, die Erzbischof Richard von Greiffenklau auf Wunsch Kaiser Maximilians durch die Öffnung des Hochaltars vollzog. Aus diesem besonderen Anlass begebe auch ich mich in Gedanken als Pilger in die altehrwürdige Bischofsstadt Trier, um mich gleichsam in die Schar der Gläubigen einzureihen, die in den kommenden Wochen an der Heilig-Rock-Wallfahrt teilnehmen. Ihnen, Exzellenz, den anwesenden Mitbrüdern im bischöflichen Dienst, den Priestern und Diakonen, den Ordensleuten und allen, die sich zur Eröffnung der Wallfahrt im Trierer Dom versammelt haben, versichere ich die Verbundenheit und Nähe des Nachfolgers Petri.



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