Die Chrisammesse
BONN ‐ Die Chrisammesse ist ein einmaliges Fest im Kirchenjahr. Ursprünglich am Gründonnerstag, heute meist an einem früheren Tag der Karwoche, weiht der Bischof die heiligen Öle für sein Bistum
Die Chrisammesse – Aufbauend und stärkend
Chrisammesse – Diverse Beiträge
Codex des Kanonischen Rechtes – Inhalt
Kölner Dom live: 11.4.2022 – 15.00 Uhr Geistliche Stunde und Chrisammesse, Kölner Dom
Ursprünglich am Gründonnerstag, heute meist an einem früheren Tag der Karwoche, feiert der Bischof der Diözese mit der Chrisammesse einen besonderen Gottesdienst, in dem er die heiligen Öle für sein Bistum weiht. Daran nehmen viele Priester des Bistums teil, denn ihres Amtes wird an diesem Tag besonders gedacht. Im Interview mit katholisch.de erläutert Liturgiewissenschaftler Jürgen Riegel, was es mit dieser Liturgie auf sich hat.
Frage: Pater Riegel, welche Bedeutung hat die Chrisammesse?
Jürgen Riegel: Die Chrisammesse hat ihren Namen vom Öl, das in ihr geweiht wird. Das Chrisam ist das erste und wichtigste Öl. Damit wird in dieser Liturgie etwas in den Mittelpunkt gerückt, das in besonderer Weise das Gottesvolk aufbaut. Das zeigt sich in all den verschiedenen Momenten, in den das Chrisam eine Rolle spielt. Christen werden bei ihrer Taufe (Papst: Taufe ist Kern der christlichen Identität – katholisch.de) mit dem Chrisam gesalbt, sie werden( Katechismus der Katholischen Kirche) bei ihrer Firmung mit dem Chrisam gesalbt als Zeichen dafür, dass Sie mit dem Heiligen Geist besiegelt werden, und auch die Hände der Priester werden bei ihrer Weihe mit dem gleichen Öl gesalbt. Übrigens auch der Altar bei der Weihe einer neuen Kirche.
Bischof von Chur zu Neupriestern
Bischof von Chur zu Neupriestern: Ihr dürft Gott “ungeniert und ungeschminkt” alles sagen
Quelle
Bistum Chur: Priesterweihe & Bischofsjubiläum in der Kathedrale Chur, 19. März 2022
Predigt von Bischof Joseph Maria Bonnemain zur Priesterweihe
Von CNA Deutsch Nachrichtenredaktion
Chur, 21. März 2022 (CNA Deutsch).
Bei der Weihe von drei Priestern im Schweizer Bistum Chur am Samstag sagte Bischof Joseph Maria Bonnemain mit Blick auf die “Vorwürfe” der Muttergottes an den zwölfjährigen Jesus im Tempel, das priesterliche Gebet dürfe “genau so frech sein! Wir dürfen stellvertretend für viele Menschen vor Gott treten und ungeniert und ungeschminkt ihn jederzeit anrufen, beten und klagen.”
“Wir dürfen Gott alles sagen und vor ihm zur Sprache bringen, auch, dass wir Menschen ihn manchmal einfach nicht verstehen”, so der Bischof am Josefstag in der Churer Kathedrale. “Wir dürfen uns gewiss sein: Gott ist der Erste, der vollstes Verständnis dafür hat, dass wir manches nicht verstehen können.”
Priester sollten “ein Katalysator, ein Ansporn, eine Motivation für diese gemeinsame Suche aller nach Gott sein”, betonte Bonnemain, der genau ein Jahr zuvor zum Bischof geweiht worden war.
Predigt von Pater Eberhard von Gemmingen SJ
Sind uns Essen, Macht und Selbstbestimmung ohne Gott wichtiger als der Glaube?
6. März 2022
Verehrte, liebe Schwestern und Brüder
Wir haben von der Versuchung Jesus durch den Teufel gehört. Da stellen sich viele Fragen: Wie kann der Sohn Gottes versucht werden? Ist er gar nicht der Sohn Gottes? Täuschen wir uns in unserem christlichen Glauben? Wie ist die Versuchung durch den Teufel mit unserer Weltanschauung vereinbar? Gibt es den Teufel? Wie müssen wir uns den Teufel vorstellen?
Zunächst sollten wir ein wenig zurückschauen. Jesus hat sich von Johannes dem Täufer taufen lassen. Er will also mitmachen bei der Bewegung der Bekehrung zu Gott. Der heilige Geist ist dabei auf ihn herabgekommen. Modern gesprochen: Er fühlte seine Berufung, die Berufung, sein Volk zu Gott zurückzuführen.
Und er tut, was man vor einer solchen Aufgabe tun soll: Er geht in die Wüste und fastet. Er bereitet sich auf sein Verkündigen vor. Er ist in der Einsamkeit. Und das ist der richtige Moment, dass tiefe Gedanken in einem aufsteigen. Positive Gedanken und negative Gedanken. Vor allem auch die Frage: Wie mache ich das, mein Volk zu gewinnen? Versuche ich, es zu gewinnen dadurch, dass ich materielle Bedürfnisse befriedige, also ihnen zu essen gebe, Brot beschaffe? Oder überzeuge ich mein Volk dadurch, dass ich meine Macht demonstriere, dass ich Zauberkünste vollbringe, vom der Tempelzinne runterspringe und unten lebendig ankomme?
Das spirituelle Erbe der Mönche von Tibhirine
Das spirituelle Erbe der Mönche von Tibhirine, die 1996 in Algerien als Märtyrer starben, und ihre Schriften sollen unter Studierenden bekannt gemacht werden, die sich dann in ihren Dissertationen über einen oder mehrere von ihnen, mit Bezug auf die jeweiligen Disziplinen wie Theologie, Spiritualität, Literatur, Musik, Missionswissenschaft, Liturgie und Dialog mit deren Geschichte und Nachlass befassen
Quelle
Mönche von Tibhirine
Uni Freiburg
Päpstlicher Rat für den interreligiösen Dialog
Rom, Fidesdienst, 5. März 2022
Das spirituelle Erbe der Mönche von Tibhirine, die 1996 in Algerien als Märtyrer starben, und ihre Schriften sollen unter Studierenden bekannt gemacht werden, die sich dann in ihren Dissertationen über einen oder mehrere von ihnen, mit Bezug auf die jeweiligen Disziplinen wie Theologie, Spiritualität, Literatur, Musik, Missionswissenschaft, Liturgie und Dialog mit deren Geschichte und Nachlass befassen.
Zu diesem Zweck fand am 3. und 4. Dezember 2021 am römischen Päpstlichen Athenäum “Sant’Anselmo” das “Kolloquium zum 25. Jahrestag des Martyriums der sieben Mönche” statt, in dessen Rahmen die Schriften und das spirituelle Vermächtnis der Mönche von Tibhirine erörtert wurde. An der vom Verein zum Schutz der Schriften der sieben Mönche aus dem Atlasgebirge und dem Wissenschaftlichen Komitee die Schriften der Mönche von Tibhirine unter der Schirmherrschaft des Päpstlichen Rates für den interreligiösen Dialog organisierten Tagung nahmen zahlreiche Wissenschaftler und Studenten aus aller Welt teil.




Neueste Kommentare