Aus einer Grabrede für einen Kartäuser *UPDATE
Der kalte, dunkle November ist der “Totenmonat” – eine gute Zeit, sich nicht nur der Tatsache bewusst zu machen, dass wir alle einmal sterben, sondern als Katholiken auch das Ewige Leben anstreben, solange wir noch auf Erden sind
Quelle
Kartäuser
*Ein Besuch in “La Correrie”: Eintauchen in das unbekannte Leben der Kartäuser (catholicnewsagency.com)
Von Hans Jakob Bürger, 3. November 2021
Der kalte, dunkle November ist der “Totenmonat” – eine gute Zeit, sich nicht nur der Tatsache bewusst zu machen, dass wir alle einmal sterben, sondern als Katholiken auch das Ewige Leben anstreben, solange wir noch auf Erden sind.
Wenige Menschen tun dies so kontemplativ und intensiv wie die berühmten Kartäuser, die der heilige Bruno von Köln vor etwa 1.000 Jahren gegründet hat – wie der folgende Auszug aus einer Grabrede zeigt.
“Pater X war ein alter Freund von mir; vor vielen Jahren waren wir zusammen im gleichen Noviziat und wir blieben in Kontakt fast bis zu der Zeit, da er hier im Haus […] ankam. Aber ich bin überzeugt, dass unsere Freundschaft lebendig geblieben war, trotz des Schweigens, das wir aufgrund der Distanz hatten einhalten müssen.
Braucht die Katholische Kirche Priester? *UPDATE
Braucht die Katholische Kirche Priester?: Eine Vergewisserung aus dem Neuen Testament
‘Herr Ebner argumentiert ganz unhistorisch’

*Die von Jesus verfügte Führungsstruktur steht nicht im Widerspruch zum allgemeinen Priesterum
In der katholischen Kirche wird intensiv diskutiert über die Aufhebung des Zölibats und die Einführung des Frauenpriestertum. Dabei wird eine entscheidende, aber grundsätzliche Frage jedoch kaum gestellt: Braucht die Kirche überhaupt Priester? Martin Ebner sucht Antworten auf diese Frage im Neuen Testament. Dabei kommt er zu dem Ergebnis, dass dort keine Hinweise auf ein Priestertum, wie wir es kennen, zu finden sind. Stattdessen stösst man dort auf ein Gemeindeverständnis abseits von Hierarchien und Machtstrukturen, das wegweisend sein könnte für einen wirklichen Neuaufbruch der Kirche im Geiste Jesu. → Wollte Jesus Priester?
Deutsche Ordensfrauen in Polen seliggesprochen
Papst Franziskus verweist auf das Beispiel dieser zehn neuen seligen Märtyrerinnen
Quelle
Deutsche Ordensfrauen in Polen seliggesprochen – Vatican News
Von Susanne Finner – Mercedes de la Torre
Vatikanstadt, 13. Juni 2022 (CNA Deutsch)
Zum Abschluss des Angelusgebetes am gestrigen Sonntag, dem 12. Juni, hob Papst Franziskus das Beispiel von zehn neuen seligen Ordensfrauen hervor, die als Märtyrerinnen starben und betete, dass ihr Beispiel der Treue zu Christus uns allen helfen möge, “mutig das Evangelium zu bezeugen.”
Lachen: Pfarrei verteilt 20er-Nötli zur “Vermehrung”
Mit einer nicht alltäglichen Aktion begeht die Katholische Kirche Lachen ihr diesjähriges Erntedankfest: Wie Jesus in der Bibel Brot vermehrte, sollen die Kirchgänger nun Geld zu mehr Geld machen

Quelle
Nachlese: Mehret euch, Zwanzigernötli! | Beobachter
Todesanzeige_Hasler_Edgar.pdf (bistum-chur.ch)
15.02.2010
Im 10-Uhr-Gottesdienst vom 18. Oktober werden die Nötli an einige Familien und Einzelpersonen ausgezahlt. Es sei aber nicht so, dass bei den Lachner Katholiken der Wohlstand ausgebrochen sei. Vielmehr will Pfarrer Edgar Hasler mit der Aktion gemäss dem “Regionaljournal Zentralschweiz” demonstrieren, dass Menschen durch eigene Kreativität die biblische Geschichte vom Wunder der Brotvermehrung in den Alltag übersetzen können. Die 20 Franken sollen durch eigene Ideen vermehrt werden. “Wir wollen den Leuten zeigen, dass trotz Finanzkrise mit etwas Einsatzfreude und Originalität erstaunliche Ergebnisse erzielt werden können”, wird Hasler im aktuellen Pfarreiblatt zitiert.
‘Wir müssen den Herrn “mit Bitten um Berufungen bestürmen”‘
Erzbischof Gänswein: Wir müssen den Herrn “mit Bitten um Berufungen bestürmen”
Von CNA Deutsch Nachrichtenredaktion
Feldkirch, 3. Juni 2022 (CNA Deutsch)
Erzbischof Georg Gänswein, der Privatsekretär von Benedikt XVI., erklärte im Gespräch mit dem Vorarlberger KirchenBlatt (aktuelle Ausgabe), man müsse “das Wort des Herrn ernst nehmen und ihn mit Bitten um Berufungen bestürmen”.
“Beten, beten und nochmals beten: Das ist die erste und wichtigste Antwort auf den Mangel an geistlichen Berufungen”, betonte Gänswein. “Ich bin überzeugt, dass Christus, wenn wir ihn ehrlich und aufrichtig bitten, Berufungen schickt.”
Über die Zukunft der kontemplativen Orden **UPDATE
Über die Zukunft der kontemplativen Orden – Äbtissin Cécile Bruyère und die Wandlung im Verständnis des Ordenslebens
Quelle
The Abbey of Sainte-Cécile | Editions de Solesmes
‘Ein Ort der Stille’
Cécile Bruyère
**Die Benediktinerabtei von Solesmes wählt einen neuen Abt
Der 6. Abt seit Dom Guéranger: Dom Geoffroy Kemlin zum neuen Abt von Solesmes gewählt (catholicnewsagency.com)
Von Hans Jakob Bürger, 10. Mai 2022
Die Situation der katholischen Orden ist so beängstigend wie die der Kirche. Auflösung und Orientierungslosigkeit scheinen die bestimmenden Kriterien zu sein. Dazu kommen Anklagen über jedmögliche Vorstellungen von Missbrauch. Ob gerechtfertigt oder nicht: das Ende der Kirche und das der Orden scheint gesellschaftlich längst ausgemacht. Es scheint kein Verständnis und keine Gründe dafür zu geben, warum jemand wegen Gott zölibatär leben sollte, eingeschlossen in der Klausur “hinter hohen Klostermauern und Gittern”. Jedem ist alles möglich, wenn auch nicht offiziell; und sogar Priester könnten alle sein, die es möchten, weil heute allen alles möglich und allen alles erlaubt sein müsse.


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