Gedenktag für John Henry Newman
Die Katholiken können von nun an offiziell einen Gedenktag des hl. Kirchenlehrers John Henry Newman (1801-90) begehen. Papst Leo XIV. hat den britischen Ex-Anglikaner, Theologen und Kardinal in den sogenannten Römischen Generalkalender eintragen lassen
Quelle
Hl. Kardinal Newman (44)
03. Februar 2026
Der nichtgebotene Gedenktag ist der 9. Oktober, wie sich aus einem Dekret des Liturgie-Dikasteriums ergibt, das an diesem Dienstag veröffentlicht wurde. Der Tag solle in die entsprechenden liturgischen Texte und Kalender eingetragen werden.
Das Dekret, das von Liturgiepräfekt Kardinal Arthur Roche unterschrieben ist, würdigt Newman als einen “strahlenden Leitstern”, der sich “im Verlauf seines langen Lebens unermüdlich im Dienst an seiner Berufung eingesetzt” habe. Newman habe “durch intellektuelle Forschung, Predigt, dazu auch Lehre“ und durch seine Fürsorge für Arme und Bedürftige den Menschen gedient.
EU: Bischöfe solidarisch mit Grönland
Der Verband der EU-Bischofskonferenzen (Comece) erklärt sich solidarisch und spirituell verbunden mit Grönland und seinem Volk. Das schreibt die Präsidentschaft der Comece in einer Erklärung von diesem Dienstag
Angesichts der heiklen Verhandlungen über Grönlands politische, soziale und ökologische Zukunft unterstreicht die Comece-Präsidentschaft unter der Leitung des italienischen Bischofs Mariano Crociata: “Die Zukunft Grönlands muss vom grönländischen Volk selbst entschieden werden, unter voller Achtung seiner Rechte, seiner Würde und seiner Bestrebungen.” Die Erklärung erinnert gleichzeitig an die Bedeutung der Einhaltung des Völkerrechts, der Grundsätze der Charta der Vereinten Nationen und der territorialen Integrität des Königreichs Dänemark.
Kardinal Marx: “Zeugnis Delps ist aktuell wie eh und je”
Kardinal Reinhard Marx hat das Seligsprechungsverfahren für den Jesuitenpater und Widerstandskämpfer Alfred Delp eröffnet. Gerade „in diesen Zeiten, in denen völkischer Nationalismus, Hass, Krieg, Allmachtsfantasien um sich greifen, da soll er mit uns sein“, sagte der Erzbischof von München und Freising am Montagabend im Münchner Liebfrauendom beim Gottesdienst zum Fest Darstellung des Herrn (Mariä Lichtmess)
Die Hinrichtung des Jesuitenpaters und Widerstandskämpfers gegen den Nationalsozialismus jährte sich an diesem Tag zum 81. Mal. Anlässlich der Eröffnung des Seligsprechungsprozesses hatte der Orden der Jesuiten Kardinal Marx den Primizkelch von Alfred Delp für die Feier der Messe zur Verfügung gestellt.
Marx warnte in seiner Predigt davor, “sich den Versuchungen der Macht hinzugeben, und der Versuchung, über andere zu herrschen”. Der Kardinal kritisierte einen Freiheitsbegriff, der darin bestehe, sich über andere Menschen zu erheben: “Die Freiheit, die ohne Liebe auskommt, die nichts opfern will, ist keine echte Freiheit.” Der Weg in die Freiheit, den Jesus aufzeige, führe dagegen über das Opfer der Liebe, so der Erzbischof.
3. Februar – Der heilige Blasius
Nur wenig ist von Bischof Blasius aus dem armenischen Sebaste bekannt. Seine Verehrung ist dennoch ungebrochen. Nach den Messen an Lichtmess und am darauf folgenden Festtag des Heiligen erbitten viele Gläubige den nach dem Heiligen benannten Segen
Quelle
Dom St. Blasien – Wikipedia
Hl. Blasius
“Bischof mit dem erbarmenden Herzen”
Alternativformeln lauten: “Der allmächtige Gott schenke dir Gesundheit und Heil. Er segne dich auf die Fürsprache des heiligen Blasius durch Christus, unseren Herrn.”
Und: “Der Herr behüte dein Leben. Auf die Fürsprache des heiligen Blasius segne dich der allmächtige Gott.” Der Segensempfänger antwortet darauf jeweils mit “Amen”.
Abendland und Heiligland
Das Bonmot von Theodor Heuss, dass das Abendland auf drei Hügeln ruhe: dem Golgatha, der Akropolis in Athen und dem Kapitol in Rom, fällt immer noch hin und wieder in politischen Sonntagsreden
Quelle
Abendland – Die Geschichte einer Sehnsucht
Abendland
Heiliges Land
29. November 2020
Das Bonmot von Theodor Heuss, dass das Abendland auf drei Hügeln ruhe: dem Golgatha, der Akropolis in Athen und dem Kapitol in Rom, fällt immer noch hin und wieder in politischen Sonntagsreden. Dass also das römische Rechtsempfinden, die griechische Philosophie und das Christentum Fundament von allem sei, was uns als Europäer ausmache. Das habe ich schon als Schüler gern geglaubt und glaube es immer noch, auch wenn ich mir nicht mehr sicher bin, was die europäischen Staatenlenker von diesem Glauben noch teilen.


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