„Wem man viel anvertraut hat, von dem wird man um so mehr verlangen“ UPDATE
Predigt von Pfarrer Roland Graf am heutigen Eidgenössischen Dank-, Buss– und Bettag in Unteriberg SZ
Predigt von Pfarrer Roland Graf am heutigen Eidgenössischen Dank-, Buss– und Bettag in Unteriberg SZ.
Während des Jodelgesangs sowie der feierlichen Alphorn- und Orgelklängen kam mir der Gedanke, dass diese zum Inhalt dieser Predigt nicht passen. Doch Jodelgesang, Alphorn- und Orgelklänge zur Ehre Gottes sind immer angebracht. An diesem Eidgenössischen Dank-, Buss- und Bettag kommt etwas viel zusammen. Wie ich einleitend angedeutet habe, hat die Studie über Missbrauchstaten in der Katholischen Kirche in der Schweiz hohe Wellen geworfen: 1002 Fälle über 73 Jahre hinweg. Als wir von den Kommunikationsverantwortlichen im Voraus ohne Kenntnis des Inhalts der Studie vorgewarnt wurden, fragte ich mich: Wäre das nicht ein Anlass für einen Hirtenbrief der Bischofskonferenz zum Bettag? Konfrontiert mit dem Inhalt der Studie wurde sofort klar − das wäre völlig unglaubwürdig daher gekommen. Dazu passt ein Zitat des heiligen Papstes Gregor des Grossen (540–604, Papst von 590–604): „Besser ist, es gibt einen Skandal, als dass die Wahrheit zu kurz kommt“. Die unbequeme Wahrheit ist tatsächlich lange zu kurz gekommen.
Lebensschutz ist kein Randthema, sondern Staatsauftrag
Der Staat muss das Leben schwacher oder abhängiger Menschen aktiv schützen, schreibt Felix Böllmann, Leiter der Rechtsabteilung bei ADF International, in einem Gastbeitrag. Diese Pflicht habe das Bundesverfassungsgericht mehrfach bestätigt
Quelle
Alliance Defending Freedom International – ADF International
ADF International bestreitet Extremismus-Vorwurf in Bericht von EU-naher Abtreibungslobby
19.09.2025
Felix Böllmann
Am Wochenende versammeln sich in Köln erneut hunderte Menschen zum Marsch für das Leben. Sie tun das friedlich, respektvoll – und mit einer klaren Botschaft: Jeder Mensch ist gleich wertvoll. Vom ersten Herzschlag an bis zum letzten Atemzug. In einer Zeit, in der Lebensschutz oft als radikal oder rückständig bezeichnet wird, braucht es Mut, sich öffentlich für das ungeborene Leben einzusetzen. Aber gerade jetzt ist es wichtig, daran zu erinnern: Der Schutz des Lebens ist keine bloße Meinungsäußerung. Er ist ein Staatsauftrag.
19. September 2025 Vatikan und die Weltnachrichten
Leo XIV.: „Zurück zu den Wurzeln“ – Vatican News
An die Teilnehmer des Treffens, das vom Lateinamerikanischen Bischofsrat (CELAM), von der Päpstlichen Akademie für das Leben und dem Institut „Johannes Paul II.“ organisiert wurde – Aktivitäten-Kalender | Vatican.va
Filippo Grandi: „Humanitäres Völkerrecht hängt derzeit am Tropf“ – Vatican News
Goldenstein: Nonnen wollen bleiben
Nach der „Hausbesetzung“ durch drei hochbetagte Nonnen in Schloss Goldenstein in Elsbethen (Flachgau) vergangene Woche ist für die Ordensfrauen klar, dass sie dauerhaft bleiben wollen. Für das Stift Reichersberg, dem Goldenstein untersteht, ist eine Rückkehr ins Pflegeheim dagegen „alternativlos“

Quelle
Orden: Augustiner Chorfrauen verlassen Salzburger Kloster – religion.ORF.at
Drei Nonnen besetzen leerstehendes Kloster in Österreich – News – SRF
Augustiner-Chorfrauen Kloster Goldenstein
Nonnen besetzen Kloster Goldenstein: „Wir haben das Recht, hier zu sein“ – Inland – derStandard.at › Inland
Kloster-Besetzung: Drei betagte Ordensfrauen verweigern Rückkehr ins Pflegeheim
Vier Ordensfrauen sterben bei tragischem Autounfall in Tansania
11. September 2025
Die ungewöhnliche „Hausbesetzung“ schlägt seit Tagen hohe Wellen: Am Donnerstag vergangener Woche kehrten die letzten drei Nonnen aus Goldenstein, die Ende 2023 nach eigenen Angaben gegen ihren Willen vom Kloster in die Seniorenresidenz Schloss Kahlsperg im benachbarten Oberalm (Tennengau) übersiedelt worden waren, auf eigene Faust und mit Unterstützung von ehemaligen Schülerinnen ins Kloster zurück. Sie wollen dort ihren Lebensabend verbringen.
Papst Leo unterstreicht „unantastbare Würde“ der Menschen in Gaza
Am Ende der Generalaudienz am Mittwoch hat Papst Leo XIV. seine „tiefe Verbundenheit mit dem palästinensischen Volk in Gaza“ zum Ausdruck gebracht
Quelle
Jerusalem-Abt Nikodemus über Christen im Heiligen Land: „Der Wind wird für uns rauher“
Von CNA Deutsch Nachrichtenredaktion
Vatikanstadt – Donnerstag, 18. September 2025
Am Ende der Generalaudienz am Mittwoch hat Papst Leo XIV. seine „tiefe Verbundenheit mit dem palästinensischen Volk in Gaza“ zum Ausdruck gebracht. Die Menschen dort lebten „weiterhin in Angst“, so der Pontifex, „und unter unzumutbaren Bedingungen“.
Jeder Mensch habe „eine unantastbare Würde, die zu achten und zu schützen ist“, betonte Leo. „Ich erneuere meinen Aufruf zu einem Waffenstillstand, zur Freilassung der Geiseln, zu einer diplomatischen Verhandlungslösung und zur uneingeschränkten Achtung des humanitären Völkerrechts.“




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