Quid statis aspicientes in caelum

Was steht ihr da und schaut zum Himmel empor?

Christi Himmelfahrt im Spiegel von Palestrinas Mottete Viri Galilaei

Von Daniel Kretschmar*

Salzburg, 16. Mai 2012, zenit.org

“Ihr Männer von Galiläa, was steht ihr da und schaut zum Himmel empor?” (Apg 1,11). Diese Frage der zwei Männer in weissen Gewändern, wie es die Heilige Schrift schildert, greift augenblicklich die ganze Stimmung dieses Himmelfahrtstages auf. Christus fährt, die Jünger segnend und ihnen Seine Wiederkunft verheissend, in den Himmel auf. Und doch hat diese Situation, die sich auch auf die Liturgie der Kirche übertrug, etwas Trauriges an sich. Zum einen ist die Freude über die Auferstehung des Herrn und Seine Erscheinungen vierzig Tage hindurch gross. Zum anderen aber ist den Jüngern dennoch während dieser Zeit klar, dass Er nicht in der Weise bei ihnen bleiben wird, wie sie es denken.

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Zum Leben der Heiligen gehört nicht nur die irdische Biographie

Maria zeigt uns, was Liebe ist und von wo sie ihren Ursprung nimmt

Mit dem Papst durch den Marienmonat Mai. Auf kath.net jeden Tag eine Betrachtung zur Gottesmutter aus dem Lehramt Benedikts XVI. zu Maria. Von Armin Schwibach

Rom, kath.net, 16. Mai 2012

Zum Leben der Heiligen gehört nicht bloss ihre irdische Biographie, sondern ihr Leben und Wirken von Gott her nach ihrem Tod. In den Heiligen wird es sichtbar: Wer zu Gott geht, geht nicht weg von den Menschen, sondern wird ihnen erst wirklich nahe. Nirgends sehen wir das mehr als an Maria. Das Wort des Gekreuzigten an den Jünger, an Johannes und durch ihn hindurch an alle Jünger Jesu: ,”Siehe da, deine Mutter’” (Joh 19, 27), wird durch alle Generationen hindurch immer neu wahr.

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Am Muttertag der erste Marsch für das Leben in Rom

Kardinal Burke steht der Gebetswache vor

Rom, 15. Mai 2012, zenit.org von Ann Schneible

Knapp 7.000 Menschen aus aller Welt gingen am Sonntag in Rom auf die Strasse, um an einem friedlichen Protestmarsch gegen Verletzungen des Menschenrechtes auf Leben von der Geburt bis zum natürlichen Tod teilzunehmen.

Der erstmals in Rom veranstaltete Marsch für das Leben startete um 10.00 Uhr vormittags am Kolosseum und führte über die Piazza Venezia und den Largo di Torre Argentina bis hin zur Engelsburg, dem offiziellen Endpunkt der Kundgebung. Der Grossteil der Teilnehmer ging jedoch weiter bis zum Petersplatz, um im Petersdom den Sonntagsgottesdienst zu besuchen.

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Briefe d. hl. Paulus schliessen immer mit Segenswunsch

Benedikt XVI. Generalaudienz, Mittwoch, 16. Mai 2012

Liebe Brüder und Schwestern!

In der Reihe der Katechesen über das Gebet möchte ich heute zu den Gebeten des heiligen Paulus übergehen und fragen, was wir aus seinen Briefen lernen können.

Die Briefe des hl. Paulus schliessen immer mit einem Segenswunsch – das war damals allgemein üblich –, aber sie beginnen auch fast alle mit einem Dankgebet oder einem Lobpreis. Paulus unterbricht seine Ausführungen immer wieder mit Abschnitten von Segen und Dank, Lob und Bitte, mit Hymnen und Anrufungen. Diese Vielfalt weist darauf hin, dass das Beten gleichsam immer auf dem Grunde seines Denkens da ist, und zeigt auch, wie vielgestaltig es ist, wie intensiv es alle Situationen des Lebens – des einzelnen wie der Gemeinde – durchdringt.

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Bernhard von Clairvaux, Doctor marianus

Marienmonat Mai: Muttergottes von der immerwährenden Hilfe

Bernhard von Clairvaux, Doctor marianus

Rom, 16. Mai 2012, zenit.org

Bernhard von Clairvaux (1090 -1153), von dem die heilige Hildegard von Bingen in einem Brief von 1146 sagte: “Du bist Sieger in deiner Seele und richtest andere zum Heile auf. Du bist der Adler, der in die Sonne blickt”, wird wegen seiner Liebe zur Gottesmutter Maria oft “Doctor marianus” genannt; so betete er zur Muttergottes von der immerwährenden Hilfe:

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Der Kranz der Gnade

Die Kraft aus dem Rosenkranzgebet

Der Gründer der Franziskaner der Immaculata spricht über die Kraft aus dem Rosenkranzgebet

Von Pater Stefano Maria Manelli

Rom, 16. Mai 2012, zenit.org

“O heiliger Rosenkranz!” Dieser Anruf entspringt unserem Herzen bei der Betrachtung des Rosenkranzes in den Händen der Königin des Rosenkranzes in Pompeji, der Unbefleckten Jungfrau von Lourdes oder der Madonna mit dem Unbefleckten Herzen in Fatima.

Wie kostbar muss dieser Kranz sein, wenn ihn die Gottesmutter selbst, die Königin des Himmels und der Erde, in ihren Händen hält, wenn sie selbst ihn uns in Lourdes offenbart und in Fatima mit mütterlicher Eindringlichkeit empfiehlt.

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Auf dem Äquator des deutschen Zentralkatholizismus

Einen neuen Aufbruch wagen?

Wenn ein gebrochener Knochen nicht heilen will, bricht er auf. Wenn eine Wunde sich nicht schliesst und zu eitern beginnt, kann sie aufbrechen. Aufbrüche sind Katastrophen. Alexander Kissler / Vatican Magazin

Mannheim, kath.net/Vatican-Magazin, 15. Mai 2012

Wenn ein gebrochener Knochen nicht heilen will, bricht er auf. Wenn eine Wunde sich nicht schliesst und zu eitern beginnt, kann sie aufbrechen. Wenn die Erde bebt, Häuser wanken und die Strasse die Menschlein in den Abgrund zieht, bricht der Asphalt auf. Aufbrüche sind Katastrophen. Sie ereignen sich am Zenit einer Fehlentwicklung. Dann hilft nur Ruhe, Schonung, Gottvertrauen.

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