Vom Zweifel zum Glauben am Ostermontag
Vom Zweifel zum Glauben am Ostermontag: Was die Emmaus-Geschichte zeigt
Herrschaft der Gnade: Eine Betrachtung zum Osterfest
Von Alexander Folz
Redaktion – Montag, 6. April 2026
Am Ostermontag steht die Emmaus-Erzählung im Mittelpunkt – jene biblische Geschichte, in der zwei Jünger dem auferstandenen Jesus begegnen, ihn jedoch zunächst nicht erkennen.
Diese Erzählung zeigt den Weg vom Zweifel zum Glauben und inspiriert Christen bis heute zum sogenannten “Emmausgang”, also zu einem gemeinsamen Spaziergang, bei dem die Gläubigen die Begegnung mit Jesus im gemeinsamen Unterwegssein nachempfinden.
Im letzten Kapitel des Lukas-Evangeliums wird von zwei Jüngern berichtet, die am Tag der Auferstehung Jesu von Jerusalem nach Emmaus unterwegs waren. Einer von ihnen hieß Kleopas, der andere bleibt namenlos. Die Strecke betrug etwa 60 Stadien – rund elf Kilometer.
Wir schaffen das – alleine!
‘Freiheit und Wohlstand hingegen zeichnen Klein- und Kleinststaaten aus’

“Nur die Vereinigten Staaten von Europa werden es den Europäern ermöglichen, im Wettbewerb mit Asien und Amerika bestehen zu können!” Diese These ist zum zentralen EU-Glaubenssatz ohne Alternative geworden und wird ohne jede Rücksicht auf Kosten oder den Widerstand der Bevölkerung verfolgt. Tatsächlich aber, so zeigen die beiden Bestsellerautoren Andreas Marquart und Philipp Bagus, gedeihen in riesigen, zentralistisch organisierten Staatsmolochen weder Innovation noch Freiheit, sondern Bevormundung, Korruption und Verschwendung.
Freiheit und Wohlstand hingegen zeichnen Klein- und Kleinststaaten aus. Diese sind nicht nur weitaus besser gegen Korruption gefeit, sondern auch – das zeigen historische und gegenwärtige Beispiele – sehr viel friedliebender. Gerade deshalb lohnt sich eine scharfsinnige Analyse der gebetsmühlenartigen Behauptung “Gross ist einfach besser”, denn vielmehr ist das Gegenteil der Fall: Europas Zukunft liegt nicht im Brüsseler Zentralismus, sondern in möglichst zahlreichen und vielfältig ausgestalteten Kleinstaaten, die in Frieden und Freiheit miteinander kooperieren und auch konkurrieren.


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