Nuntius wirbt bei Hofburg-Neujahrsempfang für Dialog und Frieden
Die besondere Rolle Österreichs als stabiler und glaubwürdiger Partner für Frieden und Dialog hat der Apostolische Nuntius in Österreich, Erzbischof Pedro Lopez Quintana, diesen Mittwoch beim Neujahrsempfang von Bundespräsident Alexander Van der Bellen in der Wiener Hofburg hervorgehoben

Quelle
Pedro Lopez Quintana, neuer Nuntius in Österreich
Wiens neuer Erzbischof sieht sich in der Tradition des Konzils – Vatican News
Österreich: Bischöfe führen Parteiengespräch mit FPÖ – Vatican News
Mariazell
“Österreichs institutionelle Stabilität und sein langjähriges Engagement für Dialog, internationales Recht und multilaterale Kooperation stellen einen wertvollen Beitrag für die europäische und internationale Gemeinschaft dar”, betonte Quintana bei seiner Ansprache, die er in seiner Funktion als Doyen des Diplomatischen Corps hielt. Gleichzeitig mahnte er, dass Frieden nur durch Verantwortung, Kompromissbereitschaft und Geduld aufgebaut werden könne.
Pizzaballa: Gazastreifen braucht politischen Neustart
Kardinal Pierbattista Pizzaballa, Lateinischer Patriarch von Jerusalem, hält ein Wiederaufflammen des Gaza-Kriegs für unwahrscheinlich
Quelle
Syrien/Nordirak: Kurden und Jesiden fürchten Angriffe – Vatican News
Pizzaballa Kardinal (22)
Die seit Oktober geltende Waffenruhe zwischen Israel und der Terrororganisation Hamas werde halten. Das sagte er im Interview mit der Katholischen Nachrichten-Agentur. Dies liege jedoch nicht an einer diplomatischen Annäherung – sondern daran, dass “alle erschöpft sind”.
“Ich glaube nicht, dass sich die Situation aus humanitärer und politischer Sicht verbessern wird”, so der oberste katholische Repräsentant in Nahost. Kämpfe und Gewaltausbrüche werde es weiterhin geben. “Dennoch bin ich recht zuversichtlich, dass wir einen Krieg, wie wir ihn in den vergangenen Jahren gesehen haben, zumindest in der nächsten Zeit nicht mehr sehen werden.”
Journalismus zwischen Künstlicher Intelligenz und christlicher Nächstenliebe
Papst-Botschaft: Journalismus zwischen Künstlicher Intelligenz und christlicher Nächstenliebe – Papst an Medienvertreter: In Zeiten der KI auf die “Stimme des Herzens” hören
Quelle
Botschaft des Heiligen Vaters vom Kardinalstaatssekretär Pietro Parolin an die Föderation der katholischen Medien anlässlich der 29. Tage des heiligen Franz von Sales [Lourdes, 21.–23. Januar 2026] (21. Januar 2026)
Hl. Franz von Sales
Anlässlich der 29. Internationalen Tage des Heiligen Franz von Sales in Lourdes hat Papst Leo XIV. an diesem Mittwoch die katholischen Medienschaffenden zu einem verantwortungsvollen Umgang mit neuen Technologien aufgerufen. In einer Botschaft, die von Kardinalstaatssekretär Pietro Parolin unterzeichnet wurde, mahnt das Kirchenoberhaupt, inmitten der “Welle der Künstlichen Intelligenz” die Menschlichkeit und die Nähe zum Nächsten nicht zu verlieren.
Gebet für die Einheit der Christen in Moskau: “Einheit ist keine Utopie”
In der der russischen Hauptstadt haben Christen verschiedener Konfessionen für die Einheit der Kirchen gebetet. Anlass war die internationale Gebetswoche für die Einheit der Christen, die jährlich vom 18. bis 25. Januar begangen wird. Zu dem Gottesdienst am 20. Januar hatte die katholische Erzdiözese Muttergottes von Moskau eingeladen. Neben katholischen Gläubigen nahmen auch Vertreter protestantischer kirchlicher Gemeinschaften teil
Quelle
Gebet für die Einheit der Christen in der katholischen Kathedrale in Moskau – Agenzia Fides
In seiner Predigt betonte Erzbischof Paolo Pezzi, dass die Einheit der Christen kein unrealistisches Ideal sei. “Einheit ist keine Utopie. Nur Fakten machen es möglich, Spaltungen zu überwinden”, so der Kirchenmann wörtlich. Einheit beginne dort, wo Christen die Liebe Christi tatsächlich erfahren und leben würden.
Im Gespräch mit der Nachrichtenagentur Fides sagte der römisch-katholische Erzbischof von Moskau, die Gebetswoche stelle für Katholiken eine besondere Herausforderung dar. Für die Einheit zu beten, sei nämlich nur dann glaubwürdig, wenn diese Einheit in Christus bereits gelebt werde.


Neueste Kommentare