Papst: Wenn mich jemand kritisiert, soll er das mit der Wahrheit tun
Leo XIV. hat auch an diesem Dienstagabend in Castel Gandolfo auf Fragen von Journalisten geantwortet. Dabei äußerte er sich zu den jüngsten kritischen Äußerungen des US-Präsidenten Trump: “Die Kirche spricht sich seit Jahren gegen jegliche Atomwaffen aus. Ich hoffe, dass man mir wegen des Wertes von Gottes Wort Gehör schenkt.” Mit Blick auf das geplante Treffen mit US-Außenminister Rubio äußerte der Papst die Hoffnung auf einen “guten Dialog” für ein “gutes Verständnis”
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Kardinal Parolin: Der Papst geht seinen Weg und predigt Frieden – Vatican News
“Die Mission der Kirche ist es, das Evangelium zu verkünden, den Frieden zu predigen. Wenn mich jemand dafür kritisieren will, dass ich das Evangelium verkünde, soll er dies mit der Wahrheit tun”: Mit diesen Worten meldete sich Papst Leo XIV. selbst zu den jüngsten Äußerungen des Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika zu Wort. Kardinal Pietro Parolin hatte bereits an diesem Dienstagnachmittag Stellung zu den Worten von Donald Trump bezogen, der erneut harsche Kritik am Papst geübt hat.
‘Bin in Afrika für Katholiken’
“Bin in Afrika für Katholiken, nicht um mit Trump zu debattieren” – Auf seinem Flug nach Luanda hat der Papst Kamerun für die Gastfreundschaft gedankt. Zugleich stellte er vor Journalisten klar, dass er kein Interesse habe, mit Trump zu debattieren. Seine Reden für Afrika seien bereits Wochen zuvor vorbereitet worden und dürften nicht als Replik auf Aussagen des US-Präsidenten fehlinterpretiert werden
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Globale Kirchenführer, darunter Kardinal Müller, vereinen sich weiterhin hinter Papst Leo| Nationales Katholisches Register/Übersetzung
Salvatore Cernuzio – Auf dem Flug Yaoundé/Luanda
Mit Blick auf seine Reise nach Kamerun, das er vom 15.-18. April besuchte, dankte der Papst für den außergewöhnlichen Empfang, den das zentralafrikanische Land ihm bereitet hatte. “Ich bin glücklich, diese Erfahrung gemacht zu haben”, sagte Leo XIV. vor den mitreisenden Journalisten auf seinem Flug nach Angola, der dritten Etappe seiner Afrikareise. Zu seinem Aufenthalt in Kamerun zog er eine durchweg positive Bilanz. Kamerun sei ein Land, das “in vielerlei Hinsicht das Herz Afrikas darstellt: englisch- und französischsprachig, mit etwa 250 lokalen Sprachen und einer großen Vielfalt an ethnischen Gruppen”.
Grönland: “Wir beten, auch für Präsident Trump”
Die US-amerikanischen Ansprüche auf Grönland lösen in der aktischen Region, in Dänemark und anderen europäischen Ländern große Verunsicherung aus. Die Generalsekretärin der Nordischen Bischofskonferenz spricht im Interview mit Radio Vatikan von einer Mischung aus Besorgnis und Empörung. Solidarität mit Grönland könne sich in der aktuellen Lage positiv auf die europäische Einheit auswirken
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Hans Egede – Ökumenisches Heiligenlexikon
Geopolitik und Profitgier: Dieser Milliardär setzte Trump den Grönland-Floh ins Ohr | blue News
Anne Preckel – Vatikansstadt
Radio Vatikan erreichte die gebürtige Deutsche Mirijam Kaschner am Donnerstag in ihrem Kloster im dänischen Holte. In dem Interview zeichnet die Ordensschwester ein detailreiches Stimmungsbild der Menschen, die von den politischen Entwicklungen direkt betroffen sind. Die Grönländer fühlten sich durch die USA in ihrem Gefühl der Selbstbestimmung bedroht und reagierten mit Verunsicherung, aber auch Empörung. Angst gehe um – selbst Kinder spürten diese Sorgen. Die Argumentation von US-Präsident Trump, der seine Ansprüche mit Sicherheitsgründen untermauert, werde zugleich als fadenscheinige Strategie durchschaut, so die Generalsekretärin der Nordischen Bischofskonferenz.
Priester aus Grönland: Mehrheit will nicht Teil der USA werden
US-Präsident Donald Trump diskutiert Optionen, darunter auch militärische Maßnahmen, um die Kontrolle über Grönland zu erlangen. Pater Tomaž Majcen, Konventualfranziskaner und der einzige katholische Pfarrer vor Ort, berichtet, die Pläne riefen bei den Bewohnern Besorgnis, manchmal auch Angst, aber ebenso “stille Stärke” hervor *UPDATE

Priester aus Grönland: Mehrheit will nicht Teil der USA werden – Vatican News
Ein Interview mit Grönlands einzigem katholischen Priester – America Magazine/Übersetzung
Grönland: Ein Ort der Gnade | Notizie OFMConv
Katholische Kirche in Grönland: Fast wie in der Apostelgeschichte: Swiss Cath News
Grönland – Wikipedia
*Grönland: “Insel steht nicht zum Verkauf” – Vatican News
“Als gläubige Menschen sind wir dazu aufgerufen, Friedensstifter zu sein, insbesondere in unsicheren Zeiten”, betont Pater Majcen, der Pfarrer der Christ-König-Kirche in Grönlands Hauptstadt Nuuk ist. Sein Appell: “Wir sollten uns daran erinnern, dass wir alle Kinder Gottes sind und dass unsere wahre Stärke aus Mitgefühl und der Zusammenarbeit zum Wohle aller entsteht.” Der in Slowenien geborene Pater Majcen und zwei weitere Franziskanermönche bilden die Konventualfranziskanermission in Dänemark, die Teil der Provinz St. Jerome in Kroatien ist. Trumps seit langem bekundetes Interesse am Erwerb Grönlands als “nationale Sicherheitspriorität” wurde von der Pressesprecherin des Weißen Hauses, Karoline Leavitt, in einer Erklärung vom 6. Januar offiziell bestätigt.
Trumps falscher Plan für die Ukraine *UPDATE
Donald Trump erpresst und bestraft im Ukraine-Krieg das Opfer, doch er hofiert und belohnt den Aggressor. An Gerechtigkeit und Völkerrecht ist er schlicht desinteressiert – Hl. Clemens bitte für uns
Quelle
*Hl. Clemens von Rom (23. November)
Clemens von Rom – Wikipedia
22.11.2025
Donald Trump will Frieden in der Ukraine, das ist anzuerkennen. Und er lässt nicht locker, startet immer neue Versuche – auch das ist angesichts des unsagbaren Leids der Ukrainer eine echte Leistung. Doch mit dem nun vorliegenden 28-Punkte-Plan setzt er genau die Fehler fort, die schon rund um sein Treffen mit Wladimir Putin in Alaska zum katastrophalen Scheitern und zu noch mehr Leid geführt haben: Trump hofiert den Aggressor, dem er den sprichwörtlichen roten Teppich ausrollt und reiche Beute in Aussicht stellt. Zugleich demütigt, beleidigt und bestraft er das Opfer des Krieges, weil er die Ukraine nicht als Verhandlungspartner behandelt, sondern als reine Verhandlungsmasse.


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