Grönland: “Wir beten, auch für Präsident Trump”
Die US-amerikanischen Ansprüche auf Grönland lösen in der aktischen Region, in Dänemark und anderen europäischen Ländern große Verunsicherung aus. Die Generalsekretärin der Nordischen Bischofskonferenz spricht im Interview mit Radio Vatikan von einer Mischung aus Besorgnis und Empörung. Solidarität mit Grönland könne sich in der aktuellen Lage positiv auf die europäische Einheit auswirken
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Quelle
Hans Egede – Ökumenisches Heiligenlexikon
Geopolitik und Profitgier: Dieser Milliardär setzte Trump den Grönland-Floh ins Ohr | blue News
Anne Preckel – Vatikansstadt
Radio Vatikan erreichte die gebürtige Deutsche Mirijam Kaschner am Donnerstag in ihrem Kloster im dänischen Holte. In dem Interview zeichnet die Ordensschwester ein detailreiches Stimmungsbild der Menschen, die von den politischen Entwicklungen direkt betroffen sind. Die Grönländer fühlten sich durch die USA in ihrem Gefühl der Selbstbestimmung bedroht und reagierten mit Verunsicherung, aber auch Empörung. Angst gehe um – selbst Kinder spürten diese Sorgen. Die Argumentation von US-Präsident Trump, der seine Ansprüche mit Sicherheitsgründen untermauert, werde zugleich als fadenscheinige Strategie durchschaut, so die Generalsekretärin der Nordischen Bischofskonferenz.
Leo XIV. antwortet einer Schweizer Katechetin: Reli-Unterricht tut gut
Das neue Heft des vatikanischen Magazins “Piazza San Pietro”, herausgegeben von Pater Enzo Fortunato, widmet sich in seiner Januar-Ausgabe der drängendsten Notwendigkeit der Gegenwart: dem Frieden. Neben einem Gastbeitrag von UN-Generalsekretär António Guterres sorgt vor allem die Antwort des Pontifex auf den Brief einer entmutigten Schweizer Katechetin für Aufsehen
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Medienoffensive
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Mario Galgano – Vatikanstadt
In Großbuchstaben prangt das Wort “FRIEDE” auf dem neuen Cover des vatikanischen Monatsmagazins. Es sei als ein Schrei aus dem Herzen der Christenheit zu verstehen, so die Redaktionsverantwortlichen. Unterstrichen werde es durch prominente Stimmen, die in der Ausgabe vorkommen. UN-Generalsekretär António Guterres bezeichnet den Frieden in seinem Leitartikel als den “Imperativ unserer Zeit”. Ergänzt wird die Ausgabe durch Reflexionen über den Abschluss des Heiligen Jahres der Hoffnung und einen Essay des italienischen Schriftstellers Gianrico Carofiglio, der die Krise als Chance für neue “Klarheit und Verantwortung” deutet.
Keine sicheren Gebiete mehr für Christen in Syrien
388 Millionen Christen leben weltweit unter hohem bis extremem Verfolgungsdruck – eine Zahl, die abstrakt wirkt, bis man fragt, was sie konkret bedeutet: Angst, Gewalt, Entrechtung, Flucht
Keine sicheren Gebiete mehr für Christen in Syrien: Leiter von Hilfswerk Open Doors
Open Doors
Von Alexander Folz
15. Januar 2026
388 Millionen Christen leben weltweit unter hohem bis extremem Verfolgungsdruck – eine Zahl, die abstrakt wirkt, bis man fragt, was sie konkret bedeutet: Angst, Gewalt, Entrechtung, Flucht. Der aktuelle Weltverfolgungsindex zeigt eine dramatische Verschärfung der Lage, von Syrien über Subsahara-Afrika bis nach China.
Im Gespräch mit CNA Deutsch macht Markus Rode, der Leiter des Hilfswerks Open Doors Deutschland, deutlich: Christenverfolgung ist kein Randphänomen ferner Länder, sondern ein globaler Notstand, der auch Europa unmittelbar herausfordert.
Papst an Familien des Neujahrsunglücks: Prüfung im Glauben
Papst Leo XIV. hat an diesem Donnerstag Angehörige der beim Brand im Schweizer Skiort Crans-Montana Verstorbenen und Verletzten im Vatikan empfangen. Als er vom Wunsch, ihn zu treffen, gehört habe, habe er sofort zugesagt: “Ich wollte wenigstens die Gelegenheit haben, etwas Zeit mit Euch zu verbringen, inmitten von so viel Schmerz und Leid. Es ist wirklich eine Prüfung im Glauben”, sagte das katholische Kirchenoberhaupt zu Beginn in freier Rede
Stefanie Stahlhofen – Vatikanstadt
“Da fragt man oft: ‘Warum, Herr?’ Jemand hat mich an einen ähnlichen Moment bei einer Trauermesse erinnert, wo der Priester statt einer Predigt eine Art Dialog mit Gott führte, mit dieser Frage, die uns immer begleitet: ‘Warum, Herr, warum?'”. Diese drängende Frage könne auch ein Papst nicht beantworten, gestand Leo XIV.:
“Ich kann Euch nicht erklären, Brüder und Schwestern, warum von Euch und Euren Lieben eine solche Prüfung verlangt wird. Das Mitgefühl und die Worte, die ich heute an Euch richte, scheinen sehr begrenzt und ohnmächtig. Andererseits bekräftigt der Nachfolger Petri, den ihr heute treffen wolltet, überzeugt und kraftvoll: Eure Hoffnung, Eure Hoffnung ist nicht vergebens, denn Christus ist wirklich auferstanden!”


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