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Gianna Jessen (33) geboren während einer Abtreibung durch Salzlösung……………

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Gianna:  Aborted…. and Lived to Tell about It (Englisch)

Kirchensteuern – Segen oder Fluch?

In der Schweiz ist genau dieser Fall eingetreten

Katholische Wochenzeitung, 12/2011, 25. März 2011

Der Vorschlag des Churer Generalvikars, Dr. Martin Grichting, die Kirchensteuern im herkömmlichen Sinn abzuschaffen und durch ein Mandatssteuersystem zu ersetzen, wie es etwas in Italien praktiziert wird, hat heftige Reaktionen ausgelöst. Vertreter des Staatskirchenwesens, aber auch prominente Geistliche, wie der Zürcher Generalvikar Dr. Josef Annen, haben dem Mandatssteuersystem eine klare Absage erteilt. Die Frage stellt sich: Was spricht für, was gegen die Kirchensteuer? Und: Worum geht es den Verfechtern und den Gegnern des heutigen Kirchensteuersystems in der Schweiz eigentlich?

Vereinfachend erklärt, funktioniert dieses weltweit einmalige System so: Der Staat zieht für die drei sogenannten Landeskirchen, also die römisch-katholische, die evangelisch-reformierte und die christkatholische Landeskirche, die Steuern ein. Wer einer dieser drei Kirchen angehört und nicht explizit den Austritt erklärt hat, zahlt demnach neben Gemeinde-, Kantons- und Bundessteuern auch Kirchensteuern. Das gilt übrigens nicht nur für natürliche, sondern auch für juristische Personen, das heisst Firmen, Unternehmen, Vereine, usw., die gewinnorientiert arbeiten und daher der Steuerpflicht unterworfen sind.

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Libyen: Bischof will bleiben

“Wir können sie nicht alleine lassen”

Rom, Radio Vatikan, 21.03.2011

Der Bischofsvikar von Tripolis, ein Italiener, will trotz der Luftschläge gegen das Gaddafi-Regime in der Stadt ausharren. “Unsere christliche Gemeinschaft, also vor allem die Gastarbeiter, sind noch hier, und wir können sie nicht alleine lassen.” Das meinte Bischof Giovanni Martinelli in einem Telefongespräch mit der italienischen Caritas. Er hoffe und bete, “dass das alles so schnell wie möglich endet”. Die Caritas teilte mit, sie fürchte angesichts der westlichen Luftschläge in Libyen um das Leben von Zivilisten. In Tripolis hätten sich viele Gastarbeiter den in der Stadt arbeitenden ausländischen Missionaren als Freiwillige zur Verfügung gestellt, vor allem um in Krankenhäusern auszuhelfen. Der italienische Missionar Sandro Depretis betreue Tausende von Flüchtlingen vor allem aus Eritrea, die in Libyen festsitzen; viele von ihnen hielten sich versteckt. In Bengasi, das im Moment in der Hand von Aufständischen ist, arbeiten nach Caritas-Angaben 14 italienische Ordensfrauen in Krankenhäusern und Behindertenzentren. “Keine von ihnen hat ihren Platz verlassen, sie hoffen, dass diese Orte respektiert werden.”

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Libyen: Angst vor möglichem Militärschlag

Alle warten hier auf die Ankunft der Bomber

Rom, Radio Vatikan, 18.03.2011

Nach der UNO-Entscheidung für einen Militäreinsatz in Libyen wachsen in dem Land Angst und Unsicherheit. Gedacht sei der Militäreinsatz, um das libysche Volk zu schützen und damit es seinem Streben nach Freiheit bis zum Ende nachgehen könne, gab ein französischer Regierungssprecher an. Von wirtschaftlichen Interessen der internationalen Gemeinschaft in dem erdölreichen nordafrikanischen Land ist derzeit freilich wenig die Rede. Zur Situation vor Ort haben unsere italienischen Kollegen Cristian Tinazzi in Tripolis befragt. Der Journalist gehört zur immer kleiner werdenden Gruppe von Europäern, die sich noch in dem Land aufhalten.

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Sind wir noch zu retten?

Hässliche Dinge bestimmen den gegenwärtigen Alltag

In Befürchtung des atomaren Supergaus, an dem wir durch Gottes Gnade hoffentlich noch einmal glücklich vorbeischliddern werden, schaut die Welt gebannt nach Japan. Beinahe sämtliche Anrainerstaaten des Pazifiks sind traumatisiert durch Ereignisse apokalyptischen Ausmasses.  

Nichts destotrotz wird die katholische Kirche in unserem Lande wieder einmal nach allen Regeln der Kunst medial “vorgeführt”. Der Teil der katholischen Kirche der sich “Bruder gegen Bruder” auf dem bischöflichen Feldzug befindet, kann einen Etappensieg verbuchen. Medienwirksam aufgemacht werden Bischof Vitus Huonder und ein Teilnehmer des letztjährigen Zurich Pride Festival unter dem Motto Gottes Ebenbild in der Tagespresse präsentiert. Unter fadenscheiniger Definition wird das Ganze den Katholiken als “stille Einkehr” und “Gebetstreffen”  “verkauft”. Selbstverständlich weiss jeder Katholik, dass kein Mensch, auch kein Christ irgendwelche Minderheiten diskriminieren darf. Gemäss der Bibel Römer 3.23: „Haben alle gesündigt und die Herrlichkeit Gottes verloren.“ Selbst Jesus Christus persönlich beurteilt nicht den Sünder, sondern die Sünde: Johannes 8.11:

“So verurteile auch ich dich nicht. Geh und sündige von jetzt an nicht mehr!“

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“Denk ich an Deutschland in der Nacht…

Dann bin ich um den Schlaf gebracht”

Ich möchte als zunehmend genervter Laie einfach nur meine Meinung (und vielleicht das eine oder andere gegen die im Memorandum vertretene Auffassung von Katholizismus) darlegen.

Ein Gastkommentar von Simone Bernauer, kath.net, Münster

Hach ja, das Theologenmemorandum 2011 – voll theologischen Sachverstands und intellektueller Brillanz wird hier der Finger auf Missstände innerhalb der katholischen Kirche gelegt und werden Lösungsmöglichkeiten aufgezeigt, die – uups, ich bitte um Entschuldigung, da bin ich doch mal wieder an Passagen aus Joseph Ratzingers/Papst Benedikt XVI. “Salz der Erde” hängen geblieben- Nun also die ganze Konzentration auf das Theologenmemorandum 2011 gerichtet. Hmm… Schon viel Konstruktives und Informatives wurde in den letzten Tagen darüber geschrieben, insbesondere hier auf kath.net. Das Folgende soll dementsprechend auch keine weitere Auseinandersetzung mit dem Memorandum auf theologischer Ebene sein, das überlasse ich gerne Spezialisten wie Armin Schwibach, Peter Seewald oder Bischof Laun.

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Mein Haus soll ein Haus des Gebetes sein

Ihr aber habt daraus eine Räuberhöhle gemacht Lukas 19.45-46

Fasnachts-Polonaise in der Kirche

Bischofszell. Es ist schon ein besonderer Gottesdienst, wenn Pfarrer Christoph Baumgartner als Clown, assistiert von einer Humor-Medizinerin und der Guggenmusik Näbelhusaren, in der Bischofszeller Pelagiuskirche auftritt. Zum 10. Mal wurde der Fasnachtsgottesdienst musikalisch von den Näbelhusaren mitgestaltet. Der närrische Pfarrer schaffte es, aufzuzeigen, dass Fröhlichkeit und Besinnung nahe beieinander sind und beide im kirchlichen Leben Platz haben.

Faszinierend, wie sich der Pfarrer der närrischen Zeit und die Guggenmusik der kirchlichen Umgebung anpassten. Höhepunkt des Gottesdienstes war dann die fasnächtliche Polonaise fast aller Gottesdienstbesucher, egal ob maskiert oder nicht. Zum Abschluss begleitete ein Apéro mit Klängen der Guggenmusik Näbelhusaren die Gottesdienstteilnehmer wieder hinaus in die kurzen restlichen Tage vor dem Beginn der Fastenzeit.

St. Galler Tagblatt, 08.03.2011 Weiterlesen

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