Afrika/Lybien – Bischof Martinelli, Tripolis
“Die Kirche ist heute auch Anlaufstelle für Ausländer, deren Botschaften geschlossen wurden”
Tripolis, Fidesdienst, 07.05.2011
“Wir haben eine ruhige und stille Nacht hinter uns. Es kann sein, dass diejenigen, die das Kommando zu den Bombenangriffe geben, eine Reflexionspause eingelegt haben”, so der Apostolische Vikar in Tripolis, Bischof Giovanni Innocenzo Martinelli, zum Fidesdienst. “Ich begrüsse die Stellungnahme aller, die sich für eine Beendigung der Luftangriffe aussprechen und eine friedliche Lösung der Krise befürworten”, so der Bischof. Der Apostolische Vikar von Tripolis berichtet auch wie die katholische Gemeinde ihre Tätigkeit trotz
Wer ist Kirche? Was für eine Kirche?
Bin ich auch Kirche? Bin ich “Wir sind Kirche”?
München, kath.net, 06. Mai 2011
Ich bin nicht ‘Wir sind Kirche’!
Würden denn “unsere Kirchen wieder voll sein, wenn den Forderungen von “Wir sind Kirche”, dem Theologenmemorandum und ähnlichem stattgegeben wird?” Ein Gastkommentar von Leopold von Gumppenberg
Europa quo vadis
Baden-Württemberg: Vorrang für die Ehe wird abgeschafft
Stuttgart, kath.net/idea, 01. Mai 2011
Was Grün und Rot sonst noch unter einem “weltoffenen Baden-Württemberg” verstehen: Schulen müssen “unterschiedliche sexuelle Identitäten” vermitteln, “Rechtsanspruch” auf Staatsbetreuung für unter Dreijährige.
Der Vorrang der Ehe vor anderen Partnerschaftsformen soll in Baden-Württemberg abgeschafft werden. Das sieht der 85-seitige Koalitionsvertrag zwischen Bündnis 90/Die Grünen und der SPD vor. Das am 27. April der Öffentlichkeit vorgestellte Papier mit dem Titel “Der Wechsel beginnt” bildet die Grundlage für die künftige grün-rote Landesregierung unter der Führung von Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Bündnis 90/Die Grünen). Die Koalitionäre wollen “verändern, wo es notwendig ist, manches anders und vieles besser machen”.
Welche Werte soll eine C-Partei vertreten?
CVP-Präsident tritt zurück und plädiert für Namenswechsel
Der neue Name dürfe jedenfalls kein religiöses Kürzel enthalten
Markus Arnold, der Präsident der CVP des Kantons Zürich, hat am Mittwochabend vor dem Kantonalvorstand seinen sofortigen Rücktritt bekanntgegeben. Am 3. April war Hans Hollenstein, der Vertreter der CVP in der Kantonsregierung, abgewählt worden. – Arnold ist Theologe und Ethik-Dozent an der Universität Luzern und führte die Zürcher CVP seit 2004.
Er übernehme die Verantwortung für die Wahlniederlage, sagte Arnold gemäss Medienberichten. Es müsse nun an der Spitze der CVP des Kantons Zürich einen Wechsel geben.
“Antichristliche Diskriminierung” und “gemeine Schändung Christi”
Persönlicher Leserbrief des Administrators
Zu “Das Mittelalter kehrt in grossen Schritten zurück”, Südostschweiz, 19.04.2011
Genau richtig! “Das Mittelalter kehrt in grossen Schritten zurück”. Nicht erst im Mittelalter, zu allen Zeiten sind grosse Kulturen an der eigenen Dekadenz zugrunde gegangen.
Mindestens jeder gebildete Mensch weiss heute weltweit darüber Bescheid, dass das Kreuz das Symbol und der Mittelpunkt der Kirche Jesu Christi ist. Wenn also ein Künstler glaubt, die Gunst der Stunde zu nutzen und in dieser materiell versexualisierten Zeit “Das Spannungsfeld von Religion und Sexualität” für seine Geschäfte widerstandslos verwenden zu können, ist er naiv.
“Das Mittelalter kehrt in grossen Schritten zurück”
Avignon: Angriff auf die umstrittene Fotografie “Piss Christ”
Die Südostschweiz, 19.04.2011, von Stefan Brändle
Katholiken haben in der einstigen französischen Papststadt Avignon die seit Jahren umstrittene Fotografie “Piss Christ” des amerikanischen Künstlers Andres Serrano attackiert. Das Museum stellt das zerstörte Werk weiter aus
Avignon. – Sie kamen am Sonntag, zu viert, mit Messern, Hämmern und Sonnenbrillen. Nachdem sie wie andere Besucher der Sammlung Lambert in Avignon ihr Eintrittsgeld bezahlt hatten, inszenierten zwei von ihnen einen Streit, um die Wächter abzulenken. Die beiden anderen schlugen die Plexiglasscheibe des Exponats “Immersion – Piss Christ” ein, zerschnitten und verwüsteten es. Herbeieilende Wächter bedrohten sie; dann machten sie sich über eine weitere Fotografie namens “Soeur Jeanne Myriam” her. Nach getaner “Arbeit” verschwand das Kommando.
Kurie will “Entspannung” im Bistum Chur
Churer Kirchenhistoriker: Kurie will “Entspannung” im Bistum Chur
Annahmen, Vermutungen, Hypothesen bilden keine vertrauensvolle Basis für einen Dialog! Anm. Redaktion
Chur, 12.4.11 (Kipa) Die römische Kurie will “Entspannung” im Bistum Chur. Dieser Ansicht ist der Churer Kirchenhistoriker Albert Gasser. Es dürfe “mit Sicherheit” angenommen werden, dass man dem Churer Bischof Vitus Huonder bei dessen jüngstem Besuch im Vatikan “nicht nur den Rücken gestärkt, sondern auch Direktiven und Ermahnungen mitgegeben” habe. Dies schreibt Gasser in einem Meinungsbeitrag in der “Südostschweiz” (12. April).
Der Honorarprofessor der Theologischen Hochschule Chur (THC) belegt seine Einschätzung mit Beispielen aus einem Schreiben des Bischofs an die Mitarbeitenden des Bistums, das von der Presse “einseitig und unvollständig” kommentiert worden sei.



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