Zeitzeichen

“Das Finanzsystem ist im freien Fall”

Wolfgang Ockenfels, Professor für Christliche Sozialwissenschaften an der Universität Trier

Die Tagespost, 28.10.2011, von Markus Reder 

Wolfgang Ockenfels über das Ende des Kapitalismus, den drohenden Kollaps, die Sünde der Schuldenmacherei und die Herausforderung der Christen. 

Wolfgang Ockenfels ist Professor für Christliche Sozialwissenschaften an der Universität Trier. Im St. Ulrich Verlag erschien jüngst sein neues Buch “Was kommt nach dem Kapitalismus?”.

“Die Tagespost” sprach mit dem Dominikanerpater über die Finanzkrise, die fatalen Folgen der Wachstumsideologie und die Notwendigkeit, vergessene Prinzipien wiederzuentdecken.

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“Keine Dämonisierung der Märkte” – Skepsis über G-20

Der Vatikan wünscht sich eine “Steuerungsbehörde für die Globalisierung”

Das stellte der Sekretär des Päpstlichen Friedensrates, Mario Toso, an diesem Montag vor Journalisten klar.

Rom, Radio Vatikan, 24.10.2011

Die internationalen Einrichtungen, die schon bestehen, müssten reformiert werden, um “mehr Autorität zu bekommen und gleichzeitig demokratischer zu funktionieren”. Sie bräuchten “mehr Teilhabe, mehr Legitimation, mehr Einbeziehung der Zivilgesellschaften, eine grössere Repräsentativität”.

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Vatikan fordert Finanz-Aufsichtsbehörde

Der Vatikan fordert angesichts der internationalen Finanz- und Wirtschaftskrise eine Reform der Finanzmärkte

Rom, Radio Vatikan, 24.10.2011

Rechtzeitig vor dem G-20-Gipfel Anfang November in Cannes veröffentlichte der Päpstliche Friedensrat an diesem Montag eine “Note”. Die 17 Seiten schlagen die Gründung einer internationalen Behörde vor, um die Finanzmärkte zu kontrollieren.

“Es geht um das Gemeinwohl der Menschheit und ihre Zukunft”: Das bekräftigt der Alarmruf aus dem Vatikan. “Egoismus und kollektive Gier” sowie ein „Wirtschaftsliberalismus ohne Regeln und ohne Kontrolle” hätten zur derzeitigen Krise geführt. Das sei nicht hinnehmbar, der Mensch dürfe “nicht des Menschen Wolf sein”, Länder dürften “nicht auf Kosten anderer wachsen”. Der Vatikan nennt “Geld- und Finanzgeschäfte, die vor allem auf Spekulation gründen, einen Schaden für die Realwirtschaft vor allem der schwächeren Länder”. Er wünscht sich ein radikales Umdenken: Märkte sollten wieder im Dienst am Menschen stehen.

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17. September 2011, 14.00 Helvetiaplatz Zürich

Tränengas und Wasserwerfer am Marsch für s’Läbe

Sehr geehrte Damen und Herren

Anbei einige Zeilen zum heutigen Marsch für s’Läbe in Zürich. Ausgiebiges Bildmaterial finden Sie bereits auf unserer Webseite.

Wir danken Ihnen für allfällige Berichterstattung.

Freundliche Grüsse

Daniel Regli
OK Marsch für s’Läbe
Postfach 155
8046 Zürich Weiterlesen

Toleranz

Sehr geehrte Damen und Herren

Da linke Chaoten bereits im Vorfeld des Marsch für s’Läbe eine Attacke gegen einen der Veranstalter gestartet haben, senden wir Ihnen nochmals eine Medienmitteilung zum heutigen Zürcher Lebensrechtsmarsch. Mit ‚ora et labora‘ haben kirchliche und polizeiliche Kräfte sich vorbereitet, die Lage vor einer Eskalation zu bewahren.

Wir bitten Sie um eine mutige öffentliche Diskussion des Themas

Freundliche Grüsse
Daniel Regli
OK Marsch für s’Läbe

Marsch für s’Läbe, Postfach 155, 8046 Zürich Weiterlesen

Neue Drohbotschaften:

Wir machen den Stephansplatz zum Tahrir-Platz

Ausgerechnet im Linzer Priesterseminar trafen sich einige Dutzend “Kirchenrebellen” von Wir-sind-Kirche/Pfarreriniaitve und verkündeten anschliessend “Drohbotschaften” statt “Frohbotschafen” – Ein “Marsch in einen Bischofshof” ist geplant.

Linz-Wien, kath.net, 166.09.2011

Es ist wie in Ägypten. Es wird die Revolution des Kirchenvolkes in Österreich geben. Wir machen den Stephansplatz zum Tahrir-Platz.” Dies meinte Anton Achleitner grossspurig nach einem Treffen der österreichischen Kirchenvolksbegehrer sowie der Pfarrerinitiative in Linz am vergangenen Mittwoch, wie die Tageszeitung “Der Standard” berichtet.

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Der Vatikan antwortet auf die Vorwürfe aus Irland

Klare Antwort auf polemische Vorwürfe

Über einen Monat nach der von irischen Regierungsstellen vorgebrachten scharfen Kritik dokumentiert der Heilige Stuhl mit einer klaren Antwort sein Verhalten und reagiert auf polemische Vorwürfe. Von Armin Schwibach

Rom, kath.net/as, 03.09.2011 

Am Mittwoch, den 13. Juli 2011, wurde der vierte Bericht zu sexuellen Missbräuchen veröffentlicht, die von Klerikern in Irland begangen worden sind. Der erste Bericht stammt aus dem Jahr 2005 über die Missbräuche in der Diözese Ferns. Im Jahr 2009 folgten der “Ryan Report” über die Missbräuche in einigen von Kongregationen und Orden geleiteten Instituten sowie der “Murphy Report” über die Erzdiözese Dublin. Letztere Berichte hatten Papst Benedikt XVI. veranlasst, sich mit einem Hirtenwort an die Katholiken Irlands zu wenden sowie eine Apostolische Visitation der Diözesen, Seminare und Ordenshäuser anzuordnen.

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