Ist im DBK-Dialogprozess Platz für ‘römische’ Katholiken?
Bernhard Mihm vom “Forum Deutscher Katholiken”
Buhrufe beim DBK-Dialogforum in Hannover gab es auf den Diskussionsbeitrag zu Ehe und Sexualmoral. Kath.net hat daraufhin bei Bernhard Mihm vom “Forum Deutscher Katholiken” nachgefragt. Ein Interview von Petra Lorleberg
Paderborn, ath.net/pl, 1. Oktober 2012
Ein Mitglied des Zentralkomitees der deutschen Katholiken sagte im Vieraugengespräch zu Bernhard Mihm: “Das ist es, was uns trennt: Sie sind römisch-katholisch. Ich nicht, ich bin nur katholisch”. Doch “dass unsere Bischöfe” gegen solche Positionen “energisch kämpfen, konnte ich nicht feststellen”, sagte Bernhard Mihm, Kuratoriumsmitglied des “Forums deutscher Katholiken”, der beim “Dialogforum der Deutschen Bischofskonferenz” in Hannover teilgenommen hatte.
Darf darüber heute noch geredet werden?
Die Hölle unaufhörliche Qual in der Gottferne
Wenn schon die Zerrüttung und Versklavung des menschlichen Lebens, dieses unermessliche Elend von Millionen Menschen, der Preis für den Wohlstand der modernen Zivilisation ist, so liegt die eigentliche Tragik noch tiefer, nämlich im geistig-seelischen Bereich. Im letzten geht es um die Entscheidung für oder gegen Gott und seine Gebote, was gleichbedeutend ist mit immerwährender Glückseligkeit bei ihm im Himmel oder unaufhörliche Qual in der Gottferne, in der Hölle. Ewige Hölle?
Das ist doch ein Hirngespinst, sagt der Ungläubige und religiös Gleichgültige. Aber auch unter den sogenannten anständigen Christen, die sich für gut halten, sind Ablehnung, Zweifel und der geheime Wunsch, diese schreckliche Wahrheit und Wirklichkeit möge es nicht geben, sehr verbreitet.
Interpretationen zum Evangelium
Katholische Kirche Schweiz 2012
Update : Gender-Wahn auf dem Abstellgleis
Unsagbare “Ehrlichkeit”
II. Feministische Kritik an der herkömmlichen kirchlichen Kreuzestheologie
Diese Form der Kreuzes- respektive Opfertheologie, wie ich sie skizziert habe und wie sie bis heute in unzähligen Kirchenliedern und liturgischen Texten tradiert wird, wurde von feministischen Theologinnen seit den Anfängen feministischer Theologie heftiger Kritik unterzogen. Sie knüpfen dabei zum Teil an Traditionen der Christentumskritik an, wie sie Goethe, Nietzsche oder Ernst Bloch formuliert haben, führen diese aber weiter und, was neu ist: Sie untersuchen die herkömmliche Kreuzes- und Opfertheologie bezüglich ihrer Wirkungsgeschichte für Frauen, arbeiten deren frauenunterdrückenden Charakter heraus. Ich möchte Ihnen im Folgenden einige der wichtigsten feministischen Kritikpunkte vorstellen.
In Syrien wurden 280 Christen verschleppt
Das Verhalten des christlichen Westens ist ein Skandal
Die bewaffneten Entführer kündigten Verhandlungen über die Zahlung eines eventuellen Lösegeldes an. Drei Christen, welche in den letzten Tagen verschwunden waren, wurden inzwischen tot aufgefunden.
Rom – Homs, kath.net/Fidesdienst, 26. September 2012
In der syrischen Provinz Homs wurden 280 griechisch-katholische Christen verschleppt, wie der vatikanische Pressedienst “Fides” berichtete.
Bereits am Dienstag wurden 150 Menschen verschleppt, es handelte sich um Arbeiter und Bauern, Männer, Jugendliche und Frauen, die in der Nähe des Dorfes bei der Apfelernte arbeiteten.
Ansichten eines Soldaten
Über Folter und Prinzipien gerechter Kriegsführung
Rangältester britischer General über die Übel des Kriegs
Von Edward Pentin
Rom, 21. September 2012, ZENIT.org
“Meine Meinung ist absolut klar: Folter ist ein Fehler und sollte nie erlaubt werden, und wer Folter anwendet, sollte streng bestraft werden.”
So der rangälteste General Grossbritanniens, Feldmarschall Lord Guthrie of Craigiebank, in einem Interview über Folter und gerechten Krieg. Jede Anwendung von Foltermethoden sei “äusserst schädigend” und bringe “mehr Schaden als Gutes”.
Wir Laien
Keiner weiss allein Bescheid
Selbst eine Theatervorstellung, bei der doch alle von der gleichen Seite auf die Bühne sehen, hinterlässt unterschiedliche Eindrücke, weckt verschiedenste Assoziationen, lässt die Einschätzungen auseinandergehen. Und in der Informatik gibt es immer einen, der noch mehr weiss. Allerdings zu immer spezielleren Problemen. Keiner kennt alles im Detail. So hat jeder nur seine Sicht, ist jeder Fachmann ausserhalb seines Gebietes ein Laie.
Man sollte sie allerdings nicht unterschätzen, die Laien. Wie viele Bilder würden an unsern Zimmerwänden hängen, hätten nicht Amateure die Fotos gemacht und Dilettanten Löcher gebohrt? Was wäre aus unsern Kindern geworden, wenn nicht Hobby-Babysitter sie gehütet oder freiwillige Jugendliche sie ins Lager mitgenommen hätten? Es gäbe keine Vereine, würden sie nicht von Frauen und Männern geleitet, die für ihre Vorstandstätigkeit weder Lehre noch Studium absolvierten.
Bischöfe stören nicht
Das Phänomen eines basisdemokratisch organisierten Dialoges:
Während das Prinzip der freien Meinungsäusserung vorgetäuscht wird, zeigt die Wirklichkeit, dass alle Meinungen, die gegen den Mainstream laufen tabuisiert werden. Von Peter Winnemöller
Hannover, kath.net/katholon, 18. September 2012
Am vergangenen Freitag/Samstag fand in Hannover der zweite Teil des Dialoges statt.
In einem Bericht auf katholisch.de fand ich folgende, äusserst interessante Passage: Nur einmal gab es Buhrufe. Der Frankfurter CDU-Politiker Bernhard Mihm, den das konservative “Forum Deutscher Katholiken” entsandt hatte, war ins “Debatten-Aquarium” gesprungen und gegen den Strom geschwommen. Bei Themen wie Ehe und Sexualität müsse die Kirche genau wie bei Fragen der Gerechtigkeit und des Friedens sich auch gegen den gesellschaftlichen “Mainstream” stellen.


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