Weltjugendtag

Papstmesse

Papstmesse: Gebt euch nicht mit mittelmässigem Leben zufrieden

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Lebt einen übernatürlichen Lebensstil
KathTube: KATH.NET-Video-Interview mit Bischof Oster beim Weltjugendtag in Krakau
Schweiz: Jugendbischof Marian Eleganti

Wer der Berufung zum Dienst an Gott und der Kirche nachgibt, lebt ein Leben von „konkreter Liebe“ und ist nicht mehr Herr seiner selbst. Doch „froh im Herrn, gibt er sich nicht mit einem mittelmässigen Leben zufrieden, sondern ist erfüllt von dem brennenden Verlangen, Zeugnis zu geben und die anderen zu erreichen“. Das betonte Papst Franziskus in seiner Predigt bei der Messe mit Priestern, Ordensleuten und Seminaristen an diesem Samstag. Ausdrücklich würdigte er auch die Verdienste der Personen des geweihten Lebens für diesen Dienst, der stets ein Aufbruch sei und dem weltlichen Machtstreben komplementär entgegen stehe.

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Entfernt euch nie von Jesus

Besuch von Papst Franziskus im Heiligtum der Barmherzigkeit Gottes in Krakau-Lagiewniki

Quelle

Papst Franziskus begann seinen vierten Reisetage mit dem morgendlichen Besuch des Heiligtums der Barmherzigkeit Gottes in Krakau-Lagiewniki. Im Mittelpunkt des 1891 errichteten Heiligtums stehen das Gnadenbild des barmherzigen Jesus, das 1944 von Adolf Hyla (1897-1965), einem polnischen Künstler, gemalt wurde, und das Grab der heiligen Faustyna (1905-1938) in der Sankt Josef-Kapelle. Da der Pilgerstrom bei weitem die räumlichen Kapazitäten der Kapelle überstieg, wurde eine Basilika gebaut, die der heilige Johannes Paul II. 2002 weihte: „In diesem Heiligtum möchte ich daher heute die Welt feierlich der Barmherzigkeit Gottes weihen mit dem innigen Wunsch, dass die Botschaft von der erbarmenden Liebe Gottes, die hier durch Schwester Faustyna verkündet wurde, alle Menschen der Erde erreichen und ihre Herzen mit Hoffnung erfüllen möge. Jene Botschaft möge, von diesem Ort ausgehend, überall in unserer geliebten Heimat und in der Welt Verbreitung finden“.

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Kreuzweg mit den Jugendlichen

Apostolische Reise von Papst Franziskus nach Polen aus Anlass des 31. Weltjugendtages
(27.-31. Juli 2016)

Quelle
KathTube: Papst in Polen – Freitag – 17.30 – Kreuzweg mit der Jugend
Öffnet die Türen: Der Aufbruch der Kirche in die Welt
Werke der Barmherzigkeit: Diverse Beiträge

Kreuzweg mit den Jugendlichen

Ansprache des Heiligen Vaters

Jordan-Park, Krakau Freitag, 29. Juli 2016

» Ich war hungrig und ihr habt mir zu essen gegeben; ich war durstig und ihr habt mir zu trinken gegeben; ich war fremd und obdachlos und ihr habt mich aufgenommen; ich war nackt und ihr habt mir Kleidung gegeben; ich war krank und ihr habt mich besucht; ich war im Gefängnis und ihr seid zu mir gekommen « (Mt 25,35-36).

Diese Worte Jesu kommen der Frage entgegen, die immer wieder in unserem Geist und unserem Herzen ertönt: „Wo ist Gott?“

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Besuch im Universitäts-Kinderkrankenhaus (UCH)

Apostolische Reise von Papst Franziskus nach Polen aus Anlass des 31. Weltjugendtages
(27.-31. Juli 2016)

Barmherziger Samariter HodlerQuelle
Besuch im Kinderkrankenhaus: „Werke der Kultur der Aufnahme“

Besuch im Universitäts-Kinderkrankenhaus (UCH)

Ansprache des Heiligen Vaters

Prokocim, Krakau, Freitag, 29. Juli 2016

Liebe Brüder und Schwestern,

unmöglich konnte bei diesem meinem Besuch in Krakau eine Begegnung mit den kleinen Patienten dieses Krankenhauses ausbleiben. Ich begrüsse Sie alle und danke der Ministerpräsidentin von Herzen für ihre freundlichen Worte, die sie an mich gerichtet hat. Gerne würde ich bei jedem kranken Kind ein wenig an seinem Bett verweilen, sie alle einzeln umarmen, auch nur für einen Augenblick jedes von ihnen anhören und gemeinsam schweigen vor den Fragen, für die es keine unmittelbare Antwort gibt. Und beten.

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Die Nummer auf deinem Unterarm ist blau wie deine Augen

Die Nummer auf deinem Unterarm ist blau wie deine Augen: Erinnerungen

„Vergessen Sie das Kind, es wird nicht leben.“ Mit diesen Worten wird Eva Umlaufs Mutter Anfang 1945 in Auschwitz konfrontiert. Ihre Tochter ist mit zwei Jahren eine der Jüngsten im Lager, ist, abgemagert und todkrank. Eva Umlauf wird sich später nicht an diese Zeit erinnern können, und dennoch schlummert das Erbe ihrer Vergangenheit unter der Oberfläche und prägt ihren gesamten Lebensweg.

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Eva Umlauf, geboren 1942 in Novaky, einem »Arbeitslager für Juden« in der Slowakei, überlebte Auschwitz. Sie promovierte in Kinderheilkunde in Bratislava und ging 1967 nach München, wo sie zunächst als Klinikärztin arbeitete. Später betrieb sie eine Kinderarztpraxis und ist bis heute als Psychotherapeutin tätig. 2011 sprach Eva Umlauf bei der Gedenkfeier in Auschwitz, seither engagiert sie sich als Zeitzeugin.

Stefanie Oswalt promovierte in Potsdam in Jüdischen Studien. Sie arbeitet als freie Journalistin u.a. für Deutschlandradio und als Autorin in Berlin. Zuletzt erschien 2012 Ari heisst Löwe (mit Ari Rath, Zsolnay-Verlag).

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Papst-Treffen in Auschwitz

Beeindruckte Überlebende nach Papst-Treffen in Auschwitz

Lasset-die-Kinder-zu-mir-kommen-xpQuelle

Als Eva Umlauf zwei Jahre alt ist, wird sie im November 1944 ins Konzentrationslager Auschwitz-Birkenau deportiert. Weil sie sowieso schon todkrank war, sagte man ihrer Mutter, dass diese ihre Tochter vergessen sollte – denn sie würde sowieso nicht überleben. Sie hat aber überlebt, am 27. Januar 1945 befreite die Rote Armee das Konzentrationslager Auschwitz-Birkenau. Heute ist sie 74 Jahre alt und als Fachärztin für Psychotherapeutische Medizin in München tätig. Am Freitag hat sie mit einigen anderen Überlebenden des ehemaligen Vernichtungslagers Papst Franziskus getroffen. Im Gespräch mit Pia Dyckmans berichtet sie, wie das Treffen mit dem Papst war.

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Papst Franziskus in Polen — Programm am 29. Juli 2016

Ein Vormittag ganz im Zeichen des Erinnerns an die Opfer des Nationalsozialismus

Quelle, zenit.org,

Der heutige Freitagvormittag war dem Gedenken der Opfer des Nationalsozialismus und des Holocausts gewidmet. Um 8.45 Uhr flog Papst Franziskus mit dem Hubschrauber nach Oswięcim. Früher als es das offizielle Programm vorsah, traf der Papst in Auschwitz ein. In Auschwitz verweilte der Papst zum Gebet in der Zelle Maximilian Kolbes und traf eine Gruppe Überlebender. Von Auschwitz aus fuhr Papst Franziskus anschliessend weiter zum Vernichtungslager Birkenau, wo er einer Gruppe „Gerechter unter den Völkern“ begegnete. Danach reiste der Papst nach Krakau zurück.

Den Nachmittag wird Papst Franziskus mit Kindern und Jugendlichen verbringen.

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