Weltjugendtag

“Mit dem leidenden Jesus vereint“

Abendgruss vom „Papstfenster“ im Bischofspalast — Volltext

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„Dobry wieczór!“, d.h. „Guten Abend“. Mit diesen Worten grüsste Papst Franziskus am Freitag die erneut zahlreich auf dem Platz vor dem Krakauer Bischofspalast wartenden Gläubigen und Pilger.

Es sei ein Tag des Schmerzes gewesen, so sagte der Papst, ein Tag, an dem man mit dem leidenden Jesus vereint gewesen sei.

Jorge Bergoglio erinnerte an seinen Besuch in der Krakauer Kinderklinik und stellte die Frage „Warum leiden die Kinder?“. Es sei eine Frage, auf die es keine Antwort gebe, so betonte er.

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Syrien: Aleppo feiert den WJT

Kriegsszenen, aber der WJT findet statt

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Syrische Jugendliche feiern in Aleppo Weltjugendtag

Bild: Erzbischof Jeanbart von Aleppo

Der Weltjugendtag hat auch das Kriegsland Syrien erreicht: Rund 1.200 Jugendliche wollen noch bis Samstag in Aleppo zusammenkommen, um dort den WJT gleichzeitig mit den jungen Leuten in Polen zu feiern, wie es in einer Mitteilung der WJT-Veranstalter in Krakau hiess. In der Nacht zu Samstag hätten die jungen Leute in Aleppo ihre Grüsse an Franziskus adressiert. Das katholische Glaubensfest steuert auf sein Ende mit einer grossen Abschlussmesse mit Papst Franziskus am Sonntag auf einem Feld in der Nähe von Krakau zu. Organisiert wird die syrische Veranstaltung den Angaben zufolge von örtlichen Kirchen mit dem Segen von Bischöfen. Beteiligt seien mehr als 30 Akteure.

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Papstmesse

Papstmesse: Gebt euch nicht mit mittelmässigem Leben zufrieden

.Quelle
Lebt einen übernatürlichen Lebensstil
KathTube: KATH.NET-Video-Interview mit Bischof Oster beim Weltjugendtag in Krakau
Schweiz: Jugendbischof Marian Eleganti

Wer der Berufung zum Dienst an Gott und der Kirche nachgibt, lebt ein Leben von „konkreter Liebe“ und ist nicht mehr Herr seiner selbst. Doch „froh im Herrn, gibt er sich nicht mit einem mittelmässigen Leben zufrieden, sondern ist erfüllt von dem brennenden Verlangen, Zeugnis zu geben und die anderen zu erreichen“. Das betonte Papst Franziskus in seiner Predigt bei der Messe mit Priestern, Ordensleuten und Seminaristen an diesem Samstag. Ausdrücklich würdigte er auch die Verdienste der Personen des geweihten Lebens für diesen Dienst, der stets ein Aufbruch sei und dem weltlichen Machtstreben komplementär entgegen stehe.

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Entfernt euch nie von Jesus

Besuch von Papst Franziskus im Heiligtum der Barmherzigkeit Gottes in Krakau-Lagiewniki

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Papst Franziskus begann seinen vierten Reisetage mit dem morgendlichen Besuch des Heiligtums der Barmherzigkeit Gottes in Krakau-Lagiewniki. Im Mittelpunkt des 1891 errichteten Heiligtums stehen das Gnadenbild des barmherzigen Jesus, das 1944 von Adolf Hyla (1897-1965), einem polnischen Künstler, gemalt wurde, und das Grab der heiligen Faustyna (1905-1938) in der Sankt Josef-Kapelle. Da der Pilgerstrom bei weitem die räumlichen Kapazitäten der Kapelle überstieg, wurde eine Basilika gebaut, die der heilige Johannes Paul II. 2002 weihte: „In diesem Heiligtum möchte ich daher heute die Welt feierlich der Barmherzigkeit Gottes weihen mit dem innigen Wunsch, dass die Botschaft von der erbarmenden Liebe Gottes, die hier durch Schwester Faustyna verkündet wurde, alle Menschen der Erde erreichen und ihre Herzen mit Hoffnung erfüllen möge. Jene Botschaft möge, von diesem Ort ausgehend, überall in unserer geliebten Heimat und in der Welt Verbreitung finden“.

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Kreuzweg mit den Jugendlichen

Apostolische Reise von Papst Franziskus nach Polen aus Anlass des 31. Weltjugendtages
(27.-31. Juli 2016)

Quelle
KathTube: Papst in Polen – Freitag – 17.30 – Kreuzweg mit der Jugend
Öffnet die Türen: Der Aufbruch der Kirche in die Welt
Werke der Barmherzigkeit: Diverse Beiträge

Kreuzweg mit den Jugendlichen

Ansprache des Heiligen Vaters

Jordan-Park, Krakau Freitag, 29. Juli 2016

» Ich war hungrig und ihr habt mir zu essen gegeben; ich war durstig und ihr habt mir zu trinken gegeben; ich war fremd und obdachlos und ihr habt mich aufgenommen; ich war nackt und ihr habt mir Kleidung gegeben; ich war krank und ihr habt mich besucht; ich war im Gefängnis und ihr seid zu mir gekommen « (Mt 25,35-36).

Diese Worte Jesu kommen der Frage entgegen, die immer wieder in unserem Geist und unserem Herzen ertönt: „Wo ist Gott?“

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Besuch im Universitäts-Kinderkrankenhaus (UCH)

Apostolische Reise von Papst Franziskus nach Polen aus Anlass des 31. Weltjugendtages
(27.-31. Juli 2016)

Barmherziger Samariter HodlerQuelle
Besuch im Kinderkrankenhaus: „Werke der Kultur der Aufnahme“

Besuch im Universitäts-Kinderkrankenhaus (UCH)

Ansprache des Heiligen Vaters

Prokocim, Krakau, Freitag, 29. Juli 2016

Liebe Brüder und Schwestern,

unmöglich konnte bei diesem meinem Besuch in Krakau eine Begegnung mit den kleinen Patienten dieses Krankenhauses ausbleiben. Ich begrüsse Sie alle und danke der Ministerpräsidentin von Herzen für ihre freundlichen Worte, die sie an mich gerichtet hat. Gerne würde ich bei jedem kranken Kind ein wenig an seinem Bett verweilen, sie alle einzeln umarmen, auch nur für einen Augenblick jedes von ihnen anhören und gemeinsam schweigen vor den Fragen, für die es keine unmittelbare Antwort gibt. Und beten.

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Die Nummer auf deinem Unterarm ist blau wie deine Augen

Die Nummer auf deinem Unterarm ist blau wie deine Augen: Erinnerungen

“Vergessen Sie das Kind, es wird nicht leben.” Mit diesen Worten wird Eva Umlaufs Mutter Anfang 1945 in Auschwitz konfrontiert. Ihre Tochter ist mit zwei Jahren eine der Jüngsten im Lager, ist, abgemagert und todkrank. Eva Umlauf wird sich später nicht an diese Zeit erinnern können, und dennoch schlummert das Erbe ihrer Vergangenheit unter der Oberfläche und prägt ihren gesamten Lebensweg.

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Eva Umlauf, geboren 1942 in Novaky, einem »Arbeitslager für Juden« in der Slowakei, überlebte Auschwitz. Sie promovierte in Kinderheilkunde in Bratislava und ging 1967 nach München, wo sie zunächst als Klinikärztin arbeitete. Später betrieb sie eine Kinderarztpraxis und ist bis heute als Psychotherapeutin tätig. 2011 sprach Eva Umlauf bei der Gedenkfeier in Auschwitz, seither engagiert sie sich als Zeitzeugin.

Stefanie Oswalt promovierte in Potsdam in Jüdischen Studien. Sie arbeitet als freie Journalistin u.a. für Deutschlandradio und als Autorin in Berlin. Zuletzt erschien 2012 Ari heisst Löwe (mit Ari Rath, Zsolnay-Verlag).

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