Karl Wallner: Wir brauchen jetzt zwei Typen von Papst
Vor dem Konklave – Franziskus habe das „Feuer eines Missionars“ in die Kirche gebracht, so der Nationaldirektor der Päpstlichen Missionswerke in Österreich. In Europa sei davon nicht viel angekommen. Wer jetzt sein Favorit für das Papstamt ist

Quelle
In 60 Minuten um die Welt – Im Memoriam Papst Franziskus | Perspektivenwechsel
Dikasterium für die Evangelisierung
Do.
Kardinal Luis Antonio Tagle
Kirche ohne Papst: Wie christlich sind wir noch? – ServusTV On
25.04.2025
Meldung
Eine neue Mentalität, „echte“ Reform und eine Gesamtkirche, die sich als Weltkirche begreift: Das erhofft sich der Nationaldirektor der Päpstlichen Missionswerke in Österreich, Pater Karl Wallner, während sich Katholiken weltweit nach dem Tod von Papst Franziskus auf das Konklave zur Wahl eines neuen Pontifex vorbereiten.
Im Gespräch mit der „Tagespost“ ruft Wallner dazu auf, sich ein Beispiel an der stark wachsenden Zahl der Gläubigen in Afrika und Ländern des globalen Südens zu nehmen und von den Wachstumsprozessen der jungen Kirchen dort zu lernen. „In Afrika ist es so, dass die Kirche wächst, mit einem Hunger, den Glauben auch weiterzugeben. Wir erleben die größten Zuwachsraten, die wir je in unserer Geschichte gehabt haben“, betont der Zisterziensermönch aus Heiligenkreuz. Papst Franziskus habe daran entscheidenden Anteil: „Er hat die Exotik eines Missionslandes, die Originalität eines Jesuiten und zugleich das Feuer eines Missionars in die Kirche gebracht.“
Zisterzienserpater Karl Wallner
Zisterzienserpater Karl Wallner: „Wir haben mittlerweile eine Ökumene des Blutes“
Von Alexander Folz
Redaktion – Donnerstag, 5. September 2024
Der Rückgang des Christentums in Österreich schreitet unaufhaltsam voran, während der Islam wächst. Diese Entwicklung bereitet dem Zisterzienserpater Karl Wallner, dem Nationaldirektor von „missio“, Sorge, wie der Kurier berichtete.
Prognosen zeigen, dass der Anteil der Katholiken in den kommenden Jahrzehnten auf unter 50 Prozent sinken wird, während die muslimische Bevölkerung deutlich zunimmt. Bereits 2046 könnten Muslime rund 21 Prozent der österreichischen Bevölkerung ausmachen.
Das Gericht kommt! Pater Karl Wallner
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Hl. Klemens Maria Hofbauer (redemptoristen.com)
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Türkischer Präsident Erdoğan verurteilt im Gespräch mit Papst Franziskus die Olympia-Eröffnung (catholicnewsagency.com)
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P. Wallner: Nicht jeder Beruf in Kirche ist Berufung
Der Nationaldirektor der Päpstlichen Missionswerke in Österreich (Missio), Pater Karl Wallner, spricht sich dagegen aus, jeden „Beruf“ in der Kirche als geistliche „Berufung“ zu betrachten. Laien und Gottgeweihte bräuchten ein gutes „Füreinander“, die Unterschiede zwischen den verschiedenen Ständen sollten aber nicht eingeebnet werden, so Wallner in einem Beitrag für die aktuelle „welt & kirche“-Beilage der katholischen Wochenzeitung „Die Tagespost“
Eine Berufung zum Ordensstand und zum Priestertum sei etwas „zutiefst Besonderes“, da sie folglich zu einer sehr spezifischen kirchlichen Lebensform führe, erläuterte Wallner.
Für den bekannten Zisterzienserpater aus dem Stift Heiligenkreuz ist die Verschiedenheit der kirchlichen Berufe und Berufungen positiv, auch wenn diese heute grundsätzlich im Verdacht stehe, „falsch und böse“ zu sein, wie Wallner schreibt. „Dass wir auch schon in der Kirche begonnen haben, Verschiedenheit herunterzuspielen, zeigt sich daran, dass der Begriff ‚Berufung‘ oft so verwendet wird, als handle es sich dabei um eine gleichmäßige Lautsprecherbeschallung aller Gläubigen“, so der Ordenspriester.
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