Folgen wir dem ‘Stern von Bethlehem’?
Folgen wir dem “Stern von Bethlehem”? – Betrachtungen zu Glaube und Glaubwürdigkeit heute
Von Thorsten Paprotny, 25. Januar 2020
Am kommenden Donnerstag wird in Frankfurt der “Synodale Weg” eröffnet. Mehr als über den Glauben an Gott scheint derzeit über die Glaubwürdigkeit der katholischen Kirche gesprochen zu werden. Die Glaubwürdigkeit der Kirche und das Vertrauen in Bischöfe und Priester seien durch den Missbrauchsskandal erschüttert, bekannte der Essener Bischof Dr. Franz-Josef Overbeck zum Jahreswechsel. Mit Aufrufen zur Wiedergewinnung der Glaubwürdigkeit meldeten sich auch Kardinal Marx und ZdK-Präsident Sternberg am 1. Advent. Auch die diözesane Gruppe des “Sozialdienstes der katholischen Frauen” des Bistums Hildesheim erklärt in ihrer Solidaritätsadresse mit Maria 2.0: “Die Kirche kann ihre Glaubwürdigkeit nur zurückgewinnen, wenn sie die Probleme beim Namen nennt und ungute Machtstrukturen und Machtmissbrauch überwindet.” Auch der Osnabrücker Bischof Dr. Franz-Josef Bode spricht mahnend und betroffen von der “Krise der Glaubwürdigkeit“.
Auftakt des “Synodalen Wegs”
Marx vor Auftakt des “Synodalen Wegs”: Am Ende entscheidet der Papst oder ein Konzil
Von Rudolf Gehrig
Frankfurt, 24. Januar 2020 (CNA Deutsch)
Am kommenden Donnerstag, dem 30. Januar, wird die erste Synodalversammlung des “Synodalen Weges” in Frankfurt mit einer heiligen Messe im Kaiserdom St. Bartholomäus eröffnet. Danach findet bis zum Samstag die erste Synodalversammlung statt.
Dabei werden neben den 230 Mitgliedern der Synodalversammlung auch Beobachter teilnehmen, insbesondere der Apostolische Nuntius in Deutschland, Erzbischof Nikola Eterović.
Kardinal Reinhard Marx hat angesichts anhaltender Bedenken und Kritik gegenüber dem Prozess – auch von Papst Franziskus – versichert, er wolle “die Kirche nicht neu erfinden” und eingeräumt, am Ende entscheide der Papst oder ein Konzil über Streitfragen, berichtete das “Domradio“.
Kundgebung gegen “Synodalen Weg” in München
Mitten in München haben am heutigen Samstag Katholiken bei einer weitgehend stummen Gebetskundgebung für die Einheit der Kirche gebetet und “respektvoll” gegen den “Synodalen Weg” demonstriert
Quelle
www.aciesordinata.org
Roberto de Mattei
Von AC Wimmer
München, 18. Januar 2020 (CNA Deutsch)
Mitten in München haben am heutigen Samstag Katholiken bei einer weitgehend stummen Gebetskundgebung für die Einheit der Kirche gebetet und “respektvoll” gegen den “Synodalen Weg” demonstriert. Bei einer anschliessenden Pressekonferenz rief ein Redner auch zu einem Boykott der Kirchensteuer auf.
Vor der berühmten, gelben Fassade St. Kajetans – der Theatinerkirche – stellten sich die etwa 100 Teilnehmer in Formation an der Feldherrnhalle am heutigen Samstag öffentlich zum Gebet auf. Eine Stunde lang standen sie reglos im kalten Wind, um am Schluss gemeinsam zum Gebet anzustimmen.
Organisiert wurde die Veranstaltung auf dem Odeonsplatz von der “Acies Ordinata”. Diese bezeichnet sich selbst als “internationale Koalition katholischer Laien, die der Tradition der Kirche treu sind”.
Kirchenkrise
Kirchenkrise: Papst emeritus Benedikt XVI. und Kardinal Sarah legen gemeinsames Buch vor

Quelle
“Je ne peux pas me taire.” – Benedikt XVI. meldet sich zu Wort
Auch Tosatti kommentiert
Von AC Wimmer
Denver, 13. Januar 2020 (CNA Deutsch)
“Aus der Tiefe unserer Herzen” heisst das Buch, das Benedikt XVI. und Kardinal Robert Sarah gemeinsam über die Kirchenkrise und das priesterliche Weiheamt geschrieben haben.
Das Werk des emeritierten Papstes und des Präfekten der Kongregation für den Gottesdienst und die Sakramentendisziplin”handelt nicht nur vom priesterlichen Zölibat, so wichtig das an sich ist”, so Pater Joseph Fessio, Gründer und Herausgeber von “Ignatius Press”.
“Inkulturation des Evangeliums”
Was der hl. Johannes Paul II. uns Europäern ans Herz legte
Quelle
Europa am Kreuzweg – Die Revolte gegen die EU und die Rolle der Kirche
Johannes Paul II. war „keine modische Attrappe des Zeitgeistes“
Hl. Papst Johannes Paul II. (459)
Von Thorsten Paprotny, 20. November 2019
Osnabrücks Bischof Dr. Franz-Josef Bode äusserte jüngst die verschiedentlich begrüsste Idee, dass auch das alte Europa eine Synode nötig habe – dem Beispiel Amazoniens folgend. Ich glaube: Wir brauchen keine wundersame Synodenvermehrung, sondern einfach mehr Freude an Gott, mehr Liebe zu Seiner Kirche und mehr Wachstum im Glauben. Die letzte europäische Bischofssynode war zudem gefühlt erst gestern.
Bistum Regensburg
Voderholzer: “Suppe des Synodalen Wegs wird auf Feuer des Missbrauchs gekocht”
Von CNA Deutsch/EWTN News
Regensburg, 2. Januar 2020 (CNA Deutsch)
Versuchen “Pressure Groups” die Kirche in Deutschland durch eine Instrumentalisierung des Missbrauchs zu verändern? Davor hat Bischof Rudolf Voderholzer am Silvesterabend gewarnt. Ein gefährlich falsches Verständnis von Kirche und eine unaufrichtige Vorgehensweise beim “Synodalen Weg” waren nur zwei der Themen der Predigt des Regensburger Bischofs am 31. Dezember.
In einer Zeit, in der nicht mehr an die Offenbarung Gottes geglaubt werde, fuhr Voderholzer fort, werde Kirche “allenfalls noch als Verfechterin eines alle Religionen irgendwie vereinenden ‘Welt-Ethos’ geduldet, das sie als Nicht-Regierungsorganisation mit frommem Anstrich in die Debatten einbringen darf”.
“Ganz problematisch wird es, wo diese Sicht von Kirche zu ihrer Selbstdefinition wird”.
Katholische Presseschau von Kirche in Not
Katholische Presseschau von Kirche in Not – Januar 2020
Quelle
„Kirche in Not“ startet neue Mediathek
Der sogenannte “synodale Weg”, die zunehmende Christenfeindlichkeit in Europa, der Film “Die zwei Päpste” und eine umstrittene Kampagne des BDKJ sind die Themen der aktuellen “Katholischen Presseschau”. Gast: Anian Christoph Wimmer von CNA Deutschland.





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