Synodaler Prozess

Online-Konferenz zum “Synodalen Weg”

Online-Konferenz zum “Synodalen Weg” eröffnet: “Wir werden Entscheidungen bekommen”

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Von Rudolf Gehrig

Bonn, 4. Februar 2021 (CNA Deutsch)

Der Auftakt ist gemacht: Am Donnerstagabend haben der Vorsitzende der deutschen Bischofskonferenz, Bischof Georg Bätzing, und der Vorsitzende des Zentralkomitees der deutschen Katholiken (ZdK), Thomas Sternberg, die Online-Konferenz zum sogenannten “Synodalen Weg” eröffnet.

Die umstrittene Debatten-Veranstaltung, die von ihren Initiatoren als “Reformprozesses” bezeichnet wird, möchte nach eigenen Angaben Lehren aus der massiven Missbrauchs- und Vertuschungskrise der Katholischen Kirche ziehen. Ein Grossteil der Teilnehmer fordert dabei eine Änderung der überlieferten kirchlichen Lehre (lesen Sie hierzu die Hintergründe).

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Die synodale Parallelgesellschaft

Die synodale Parallelgesellschaft – Anmerkungen zum “Grundlagentext”

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Von Thorsten Paprotny, 1. Februar 2021

Am 4. und 5. Februar tagen die Mitglieder der Foren des “Synodalen Weges” per Videokonferenz. Der Auftakt des Grundlagentextes wirkt wie ein Nebelhorn, das wir in der Nachkonzilszeit immer wieder gehört haben. Wenn die Rede von Gott ausbleibt und der Glaube verdunstet, dann reden wir lieber über uns selbst oder sagen, auf verständiges Nicken hoffend, vielleicht: “Die Katholische Kirche steckt in einer tiefen Krise.” Die globale Dimension der volltönenden Aussage erhält in den folgenden Kapiteln eine spezifische deutschkatholische Kolorierung. Ein bisschen klingt es auch nach der Marketingstrategie einer erschöpften, alt gewordenen Kirchenpartei: “Wir haben verstanden! … Wir sind auf einem Weg des Lernens …” Wir, wir, wir. Neun Wir-Unterpunkte folgen, immerhin nicht: “Wir sind Kirche.” Ein Schlager des Neuen Geistlichen Liedes lautet: “Wir sind gemeinsam unterwegs.” Wir wissen zwar nicht ganz genau, wohin die Reise geht – oder doch? Und wer überhaupt ist “Wir”?

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Was ER euch sagt, das tut!

“Was ER euch sagt, das tut!”: Kritische Beleuchtung des Synodalen Weges Taschenbuch – 23. Juli 2021

Was er euch sagt, das tut!

“Mehr Barmherzigkeit und weniger Dogma” – reicht das als Devise, um über kirchliche Sexualmoral, Pluralismus auf allen Ebenen, eucharistische Gastfreundschaft für getrennte Konfessionen, den Zugang beider Geschlechter zu allen kirchlichen Ämtern, die Entsakralisierung des Priesters und der Liturgie, die Demokratisierung aller Entscheidungsprozesse … zu debattieren?

Führt der Synodale Weg statt zu einer Erneuerung von Glaube und Kirche vielleicht doch nur zu einer Anpassung an den Zeitgeist?
Was sind Alternativen zu den medienwirksam präsentierten Forderungen?

Den Autorinnen und Autoren dieses Bandes, der nicht nur für Theologinnen und Theologen gedacht ist, geht es um eine argumentative Auseinandersetzung mit diesen Fragen, die für die Zukunft der Kirche in Deutschland von entscheidender Bedeutung sein werden: Bleibt sie in der universalen Kirche oder verfolgt sie weiter einen Sonderweg? Erneuerung kommt nur aus der Rückbindung aller Lebensvollzüge und Institutionen der Kirche an Christus:

“Was ER euch sagt, das tut!” (Joh 2,5)

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‘Nicht Synode haben, sondern Synode sein’

Kardinal Koch: Nicht Synode haben, sondern Synode sein

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Erstes Konzil von Nizäa

Synodalität und Hierarchie fordern und fördern sich wechselseitig, erklärt der “Ökumene-Minister” von Papst Franziskus. Es geht darum, die echte “synodale Tradition der Christenheit” zu revitalisieren.

Von AC Wimmer

Vatikan, 19. Januar 2021 (CNA Deutsch)

Die Einheit der Christen wie der Katholischen Kirche steht auf dem Spiel – und das nicht zum ersten Mal: Daran hat zum Auftakt der Gebetswoche für die Einheit der Christen Kardinal Kurt Koch erinnert. Der Präsident des Päpstlichen Rates für die Förderung der Einheit der Christen schlägt die Synodalität als einen wichtigen Schlüssel zur Einheit vor, im Zusammenspiel mit der Primatalität des Papstes – des “petrinischen Amtes”.

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“Blockierende” Kurie?

“Blockierende” Kurie? Kirchenrechtler warnt vor falschen Wahrnehmungen

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Uni Santa Croce
25 Jahre Päpstliche Universität Santa Croce
Erzbischof Gänswein – Krise des Priesterbildes
Unser Sonntag: Im Juni mit Prof. Dr. Stefan Mückl

Von CNA Deutsch Nachrichtenredaktion

Vatikanstadt, 14. Januar 2021 (CNA Deutsch)

“Der Katechismus ist kein Grundsatzprogramm einer Partei”, sagt Professor Stefan Mückl mit Blick auf die Forderungen von Bischof Bätzing

Bremst ein “böser Vatikan” den “guten Papst Franziskus” oder deutsche “Reformpläne” aus? Vor solchen Wahrnehmungen und Beschreibungen warnt der an der Päpstlichen Unversität Santa Croce lehrende Professor für Kirchenrecht, Stefan Mückl.

In einem Interview mit der “Tagespost” bekräftigt der in Rom lehrende deutsche Priester, dass “der Sender in Rom” sehr wohl funktioniere: “Der Papst hat sich ja in den vergangenen Jahren wiederholt zu den Herausforderungen der Kirche in Deutschland geäussert, bereits 2015 beim Ad limina-Besuch der deutschen Bischöfe, worauf er in dem erwähnten Brief an das pilgernde Gottesvolk in Deutschland von 2019 neuerlich Bezug nahm”.

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Bischof Voderholzer: Aufruf zur Neuevangelisierung

Bischof Voderholzer: Aufruf zur Neuevangelisierung – ‘Die Zeit des Sekundären ist hoffentlich vorbei’

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Bischof Voderholzer (19)

Von Thorsten Paprotny, 9. Januar 2021

In der Silvesterpredigt im Regensburger Dom hat Bischof Dr. Rudolf Voderholzer die Verantwortlichen in der Kirche daran erinnert, dass es nötig sei, sich auf das Wesentliche zu besinnen. Wissen Sie, was wesentlich ist? Und wissen Sie auch, wer zu den Verantwortlichen in der Kirche gehört?

Die Agenda des “Synodalen Weges” war schon vor der Corona-Pandemie mit Patina bedeckt. Was als neueste Neuheit angepriesen wurde (und wird), hat eine lange Vorgeschichte. Jetzt könnte noch deutlicher sichtbar werden, dass die altbekannten Themen der Nachkonzilszeit von gestern sind: “Die lange schon notwendige Evangelisierung und Neu-Evangelisierung als Hinführung zu einer persönlichen Christusbeziehung wird sich als noch dringlicher erweisen.

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Kardinal Koch zu “Mahlgemeinschaft” **UPDATE

Kardinal Koch zu “Mahlgemeinschaft”: Papst Franziskus besorgt über Kirche in Deutschland

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Bätzing stellt sich hinter „Gemeinsam am Tisch des Herrn“
*Papst Franziskus “in dramatischer Sorge” um Kirche in Deutschland: Bischof Algermissen
**Trotz eindeutiger Absage aus Rom: Bischof Feige hofft weiter auf “Mahlgemeinschaft”

“Nach diesem Spruch aus Rom können Deutschlands Bischöfe nicht zur Tagesordnung übergehen”, sagt der Präsident des Päpstlichen Rates zur Förderung der Einheit der Christen

Von CNA Deutsch Nachrichtenredaktion

Vatikanstadt, 22. September 2020 (CNA Deutsch)

Nach der neuesten Intervention des Vatikans, die einem deutschen Vorstoss zur Interkommunion mit Protestanten in Form einer “Mahlgemeinschaft” eine klare Absage erteilt hat, “können Deutschlands Bischöfe nicht zur Tagesordnung übergehen”: Das sagt Kardinal Kurt Koch in einem Interview mit der “Herder Korrespondenz“.

Das Schreiben der Glaubenskongregation an den Vorsitzenden der deutschen Bischofskonferenz, Bischof Georg Bätzing, sei eine sehr ernste sachliche Auseinandersetzung mit dem Text “Gemeinsam am Tisch des Herrn“, so Koch.

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