Sozialkompetenz

Ursachen des Rassismus

Ferguson zeugt von der Fehlstellung der US-amerikanischen Gesellschaft

Beseitigung der Rassendiskriminierung

Die Tagespost, 22. August 2014, Von Friedrich von Westphalen

Noch immer ist ungeklärt, was sich im Einzelnen tatsächlich in der Nacht zum 9. August in der US-amerikanischen Kleinstadt Ferguson (Missouri) ereignete, als der weisse Polizist Darren Wilson den unbewaffneten Afro-Amerikaner Michael Brown mit sechs Schüssen tötete. Zeugen sagen, der Getötete habe sich mit erhobenen Händen dem Todesschützen genähert. Darren Wilson will gleichwohl „Angst um sein Leben“ gehabt haben. Juristisch ist das der Klassiker: Notwehr, zumindest Putativnotwehr, sagt der Todesschütze. Zahlreich sind jedoch inzwischen die Sympathiekundgebungen im Internet für den Polizisten Darren Wilson; Spenden werden eingesammelt (mehr als 60 000 Dollar sollen es sein), weil Strafverteidigung in Amerika sehr teuer ist.

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Afroamerikanischer Priester: US-Rassenkonflikt eitert schon lang

In der katholischen Kathedrale von St. Louis versammelten sich am Mittwochabend mehr als 500 Gläubige um für den verstorbenen Michael Brown sowie für Versöhnung und Frieden zu beten.

Quelle

Vatikanstadt-Washington, kath.net/KAP, 22. August 2014

Den Rassenunruhen in der US-amerikanischen Kleinstadt Ferguson bei St. Louis ist zuvor Jahre hindurch die Entwicklung eines „Eiterherds in den Beziehungen“ zwischen Schwarzen und Weissen in der Gemeinde vorausgegangen. Das sagte der katholische Afroamerikaner-Seelsorger Father Arthur Cavitt in einem „Radio Vatikan“-Interview am Mittwoch. Cavitt sprach von „Misstrauen, Rassismus und Vorurteilen“. Sie hätten über die Jahre eine feindschaftliche Atmosphäre zwischen Einwohnern und Polizisten aufgebaut.

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Kirche in Korea: Spiritualität des Zeugnisses

Überschrieben ist der erste Teil des Asiatischen Jugendtages mit „Die Wurzeln unseres Glauben“

Koreas Medien würdigen Friedensappell des Papstes

„Die Wurzeln, das sind unsere Märtyrer“, das sagt Pater Gregor Kim, Leiter des Katechetischen Instituts des Erzbistums Seoul. „Sie haben ein gläubiges Leben während harter Verfolgungen geführt, bis zum Martyrium.“ Davon lernen die Gläubigen auch heute noch, vorbildhaft zu leben, er nennt es die „Spiritualität des Martyriums“, das vorbildhafte Leben, auch wenn die Kirche nicht gross ist.

„Eine zweite Wurzel war das Engagement der Kirche während der Militärdiktatur, allen voran der damalige Kardinal, Stephen Kim Sou-hwan“. Hier könne man vorbildhaftes Leben in Korea in jüngerer Zeit sehen, und das nicht nur beim Kardinal. In den 70er und 80er Jahren habe die Kirche gegen Ungerechtigkeit gekämpft, das wäre in der Gesellschaft sehr wohl wahrgenommen worden, sagt Pater Gregor. Dazu komme natürlich auch, dass das Engagement Erfolg gehabt habe, die Diktatur wurde überwunden, auch das trägt natürlich zum Ruf der Kirche bei.

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„Das wird theologisch und pastoral so nicht gehen“

Oster: Familiensynode könnte positive Stimmung für Papst kippen

Quelle
Sexualität ist kein sich verselbstständigender Aspekt des Körpers
Bistum Passau

Passauer Bischof: „Aber die Kirche wird nicht die Schritte gehen können, die die Mehrheit der Menschen erwartet.“

Augsburg, kath.net/KNA, 14. August 2014

Die Bischofssynode zur Familienpastoral im Oktober im Vatikan könnte nach Ansicht des Passauer Bischofs Stefan Oster ein Einschnitt sein in Bezug auf die positive Stimmung gegenüber Papst Franziskus. Viele Menschen erwarteten sich entscheidende Reformen. „Aber die Kirche wird nicht die Schritte gehen können, die die Mehrheit der Menschen erwartet“, sagte Oster der „Augsburger Allgemeinen“ (Donnerstag).

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Irak: „Allmählicher Völkermord“

„Verpflichtung der USA, der Europäischen Union und der Arabischen Liga“

Schutzmantelmadonna UkraineUSA, Europäische Union und Arabische Liga sind dazu verpflichtet, „die Ninive-Ebene von allen Dschihad-Kämpfern zu säubern und internationalen Schutz zu gewährleisten.“ Das schreibt der chaldäisch-katholische Patriarch von Babylon, Louis Raphael I. Sako, in einem Statement, das an diesem Mittwoch veröffentlicht wurde. Christen, aber auch Jesiden und Schiiten müssten „wieder in ihre Dörfer zurückkehren können, um ihr Leben wieder aufzunehmen“. Die Botschaft ist nach Angaben des Patriarchen von Babylon mit den Bischöfen von Mossul, gleich welcher Riten oder Konfessionen, abgestimmt. Mossul, das antike Ninive, ist die zweitgrösste Stadt des Irak; seit Juni ist sie in der Hand der islamistischen Terrorgruppe IS.

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Im Irak sterben Christen – und was tut die EKD?

Innerprotestantische Kritik

BergpredigtUnd was tut die katholische Kirche in der Schweiz? (Redaktion)

Jesiden: Video von Michel Reimon zeigt Rettungsaktion im Irak – DER SPIEGEL Video aus dem Nordirak: EU-Politiker filmt dramatischen Hilfsflug für Jesiden

Innerprotestantische Kritik: Während Dschihadisten im Nordirak Christen zuhauf vertreiben und abschlachten, beschäftigen sich deutsche Kirchenleute mit Pazifismus, Kirchensteuereinzug und Genderismus.

Von Peter Hahne (idea)

Berlin, kath.net/idea, 13. August 2014 

Während Dschihadisten im Nordirak Christen zuhauf vertreiben und abschlachten, beschäftigen sich deutsche Kirchenleute mit Pazifismus, Kirchensteuereinzug und Genderismus. Es ist zum Weinen, meint Fernsehmoderator Peter Hahne (Berlin), EKD-Ratsmitglied von 1992 bis 2009 und Bestsellerautor („Rettet das Zigeuner-Schnitzel – Empörung gegen den täglichen Schwachsinn“). Während wir Urlaub machen, der Wohlstand Deutschlands in Rekordhöhe schnellt und die EKD damit beschäftigt ist, steuermässig auch noch das Letzte aus ihren letzten Mitgliedern herauszupressen, geschieht im Irak ein Völkermord ohne Beispiel.

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„Nicht Techniker des Todes, sondern Helfer zum Leben“

Montgomery: Wir sind nicht Techniker des Todes, sondern Helfer zum Leben

Quelle
Der Geist der Schweiz?: „Einmal auf die schiefe ethische Ebene gelangt,  kann ein vermeintlich individuelles Recht durch gesellschaftlichen Druck zur Pflicht werden.“
Wo bleibt die katholische Stellungnahme? (Redaktion)
Weitere Beiträge zum Thema

Berlin, 11.08.2014

Der Präsident der Bundesärztekammer (BÄK), Prof. Dr. Frank Ulrich Montgomery, hat sich in zwei Interviews entschieden gegen eine Erlaubnis der ärztlichen Beihilfe zum Selbstmord ausgesprochen. „Wir möchten nicht die Profis für den Tod sein. Wir sind die Profis für das Leben“, sagte er dem Evangelischen Pressedienst (11.08.). Statt den klinisch sauberen, qualitätsgesicherten Tod zu vermitteln, sollten Ärztinnen und Ärzte aufklären und ein würdevolles Sterben in Kliniken und Hospizen ermöglichen.

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