„Medien gehen mit Pegida indiskutabel um“
‚Schleichender Vertrauensverlust in die Medien‘
Die Tagespost, 21. Januar 2015
Von Oliver Maksan
Der Medienwissenschaftler Hans Mathias Kepplinger von der Universität Mainz meint, führende Journalisten stehen links von weiten Teilen der Bevölkerung.
Herr Professor Kepplinger, im Umfeld von Pegida-Demonstrationen taucht immer wieder der Ausdruck „Lügenpresse“ auf den Plakaten auf. Kürzlich wurde er zum Unwort des Jahres gekürt. Ist dieser Vorwurf gegen die Mainstream-Medien begründet?
49. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel
Botschaft von Papst Franziskus zum 49. Welttag der Sozialen Kommunikatonsmittel
Darstellen, was Familie ist:
Privilegierter Raum der Begegnung in ungeschuldeter Liebe
Das Thema „Familie“ steht im Mittelpunkt einer vertieften Reflexion der Kirche und eines synodalen Prozesses in zwei Synoden – einer gerade abgeschlossenen ausserordentlichen und einer ordentlichen, die im kommenden Oktober zusammentritt. In diesem Kontext halte ich es für zweckmässig, dass das Thema für den nächsten Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel auf die Familie Bezug nimmt. Die Familie ist im Übrigen der erste Ort, wo wir lernen zu kommunizieren. Zu diesem ursprünglichen Faktum zurückzugehen, kann uns helfen, die Kommunikation authentischer und menschlicher zu gestalten wie auch die Familie aus einem neuen Blickwinkel zu betrachten.
„Hören wir auf, andere zu verspotten !“
Obiora Ike sorgt sich um Frieden in der Welt
Obiora Ike, katholischer Priester aus Nigeria und Direktor des Catholic Institutes for Development, Justice and Peace in Enugu, sorgt sich um den Frieden in der Welt. Ike, der in Bonn studierte und unter anderem seine nigerianische Regierung beim Christlich-Islamischen Dialog berät, fordert mehr Sensibilität und Respekt füreinander.
Von Martin Lohmann
Die Tagespost, 16. Januar 2015
Professor Ike, sind Sie Charlie?
Nein, ich bin nicht Charlie, ich bin Obiora Ike.
Papst Franziskus in Manila
„Jubel, Kritik und eine Botschaft an Europa“
Wie berichtet die Presse über den Start der Papstreise auf den Philippinen?
„Wenn ich heute nichts als die Zeitungen von Manila zur Verfügung hätte, um mich zu informieren, dann würde ich darauf jetzt antworten: Die Philippinen sind das neue Zentrum der Welt. Und der Papst ist in dieser Welt der Anführer. So lautet hier, ganz ernsthaft, der Tenor der Zeitungen – wobei ein Blatt noch hinzufügt: ‚Früher inspirierte ja auch Obama viele Hoffnungen, aber das ist schon lange vorbei. Jetzt ist nur noch Franziskus ein echter globaler Führer.‘ Die Presse quillt über von Papst-Storys und Papst-Begeisterung; das zieht sich durch bis auf die ‚Lifestyle‘-Seite des ‚Philippine Daily Inquirer‘, wo dann Überschriften auftauchen wie ‚Warum du einen Papst Franziskus in deinem Leben brauchst‘. Oder: ‚Warum er dieselbe Wirkung hat wie die Beatles‘. ‚The People`s Pope‘, ‚Der Papst des Volkes‘, röhrt der ‚Philippine Star‘ auf Seite eins…“
Die Heuchelei der Medien
Medien bieten uns eine Menge Heuchelei
Zwar wird die Meinungsfreiheit als Grundwert beschworen, so, als würde diese Freiheit in den Redaktionsstuben tatsächlich gelebt.
Gastkommentar von Giuseppe Gracia
Chur, kath.net, 16. Januar 2015
Nach den Bluttaten von Paris darf man auch einen kritischen Blick auf den medialen Umgang mit den Ereignissen werfen. Es fällt auf, dass diese in fast allen Medien auf „Terrorismus“ und „Extremismus“ reduziert werden, auf einen Angriff gegen die Redefreiheit. Ob Zeitung, Fernsehen oder Internet: man thematisiert Redefreiheit und Terrorismus-Prävention, während der religiös-weltanschauliche Hintergrund der Bluttaten ein Tabu bleibt.
Papst empfängt Botschafter
Die Rede an die Welt: Papst empfängt Botschafter
Papst Franziskus hat an diesem Montag eine Rede vor allen Botschaftern gehalten, die beim Heiligen Stuhl akkreditiert sind. Er sprach über die „Wegwerf-Kultur“, denunzierte das „entsetzliche Verbrechen der Vergewaltigung“ und den Terrorismus im Namen Gottes, lud zu Gastfreundschaft für Flüchtlinge ein und lenkte den Blick auf die aktuellen Krisenherde in der Ukraine, Irak, Syrien und Nahost. Im Arbeitsjahr des Heiligen Stuhles gilt der alljährliche Neujahrsempfang im Vatikan als einer der politischen Höhepunkte. 180 Länder unterhalten diplomatische Beziehungen mit dem Heiligen Stuhl.
Europäischer Bericht zur Altersstruktur
Keine guten Nachrichten fürs neue Jahr
Rom, 9. Januar 2015, zenit.org, P. John Flynn LC
Im Jahr 2012 forderte der Europäische Rat beim Ausschuss für Wirtschaftspolitik eine Aktualisierung der an die Altersstruktur gebundenen Wirtschaftsprognosen an, um den neuen Prognosen zur Bevölkerungsentwicklung gerecht zu werden, die von Eurostat, dem Statistischen Amt der Europäischen Union, vorgelegt wurden.
Sinn dieser Prognosen ist es, einen Einblick zu den Zeiten und Ausmassen der wirtschaftlichen Auswirkungen der sich verändernden Altersstruktur in Europa zu gewinnen.







Neueste Kommentare