Gemeinsame Erklärung
Gemeinsame Erklärung: „Ohne Pressefreiheit ist die Welt in Gefahr“
Der Vatikan und vier französische Imame haben in einer gemeinsamen Erklärung den Anschlag in Paris als „Grausamkeit und blinde Gewalt“ verurteilt. Ohne die Pressefreiheit sei die Welt in Gefahr, heisst es in dem Schreiben, das der Vatikan am Donnerstag veröffentlichte. Jeder Mensch müsse sich allen Formen der Gewalt, die das menschliche Leben zerstörten oder die menschliche Würde verletzten, entgegenstellen. Die Verantwortlichen der Religionen müssten stets eine „Kultur des Friedens und der Hoffnung“ fördern. An die Verantwortlichen in den Medien appelliert die Erklärung, respektvoll über Religion zu berichten. Zugleich rufen die Unterzeichner zum Gebet für die Opfer auf.
Beginn eines neuen Kapitels kirchlicher Medienarbeit
Zum Start der neuen katholischen Medienzentren der Deutsch- und Westschweiz
Freiburg i. Ü., (SBK) Redaktion
Über zwei Jahre dauerte der Prozess, in dem die früheren kirchlichen Medieninstitutionen Kipa-Apic, CCRT, Katholischer Mediendienst, das westschweizer Internetportal cath.ch und das Tessiner CCRTv Lugano zu drei neuen sprachregionalen Medienzentren verschmolzen. Nachrichtenagenturen, Radio- und TV-Arbeit, Social Media und Internetportale werden nicht länger von unterschiedlichen Redaktionen und unabhängigen Institutionen geführt, sondern in den neuen Zentren gebündelt. So stellt sich die kirchliche Medienarbeit den Herausforderungen der tiefgreifenden technischen Umbrüche der heutigen Medienwelt.
„Freiheit ist auch die Freiheit von den Moden“
Medienpapst Franziskus spricht zu Journalisten
„Katholische Medien haben eine sehr schwierige Aufgabe, was die soziale Kommunikation betrifft: Sie müssen versuchen, sie vor allem zu schützen, was sie entstellt oder instrumentalisiert.“ Das sagte Papst Franziskus an diesem Montag zu den Mitarbeitern eines katholischen italienischen Fernsehsenders ‚TV Sat 2000‘, die er im Vatikan empfing.
„Oft wird die Kommunikation der Propaganda, der Ideologie, politischen Zielen oder wirtschaftlichen bzw. technischen Kontrollen unterworfen. Aber was der Kommunikation gut tut, ist in erster Linie die ‚Parrhesie‘, das heisst der Mut, mit Offenheit und Freiheit zu reden!
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Rom-Wien-München-Chur, kath.net, 15. Dezember 2014
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Mehr als 17 Millionen Follower
Papst Franziskus hat mehr als 17 Millionen Follower
Am Samstagabend, fast exakt zwei Jahre nach dem ersten Tweet von Papst Benedikt dem XVI., hat Papst Franziskus mit all seinen neun Twitteraccounts die 17-Millionen-Follower Grenze überschritten.
Der Papst twittert unter seinem Namen @pontifex fast täglich Kurznachrichten zu aktuellen Ereignissen, Gebete aber auch privates. Sein Tweet vom Samstag erinnerte zum Beispiel an seinen persönlichen Jahrestag der Priesterweihe.
Eine interessante Entwicklung zeichnete sich auch erst kürzlich ab: nämlich, dass sein lateinischer Twitteraccount mehr Follower hat (301.965), als sein deutscher (227.530).
Medienpreis für Herrn Giuseppe Gracia
Communiqué der Pro Ecclesia
Medienpreis für Herrn Giuseppe Gracia
Die Katholische Volksbewegung Pro Ecclesia schlägt für den Schweizerischen katholischen Medienpreis 2015 der Kommission für Kommunikation und Medien der Schweizer Bischofskonferenz Herrn Giuseppe Gracia, Medienbeauftragter des Bistums Chur vor.
Giuseppe Gracias Medienarbeit im Dienst des Lehramtes der katholischen Kirche verdient uneingeschränkte Anerkennung. Viele Beispiele, die wir der Medienkommission vorlegten, zeigen seine profilierte, professionelle Medienkommunikation der Kirche in der Schweiz.
Neu: Kirchenrecht im Netz
Kirchenrechtler haben ein neues Online-Instrument zur Verfügung
Kirchenrechtler haben ein neues Online-Instrument zur Verfügung: die neue Webseite des Päpstlichen Rates für die Interpretation der Gesetzestexte ist freigeschaltet.
Unter der Adresse delegumtextibus.va finden sich unter anderem Meldungen über die Aktivitäten des päpstlichen „Justizministeriums“ sowie ein historisches Archiv, das etwa die Revisionen des Kirchenrechts seit 1969 nachvollziehbar macht. Die Webseite erklärt auch die Zuständigkeiten und die Geschichte des Päpstlichen Rates.
rv 03.12.2014 gs








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