Religionsfreiheit/Christenverfolgung

Religiöse Gewalt nimmt zu

„Evangelical Fellowship of India“

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Die religiös motivierte Gewalt und der Hass, den extremistische Hindu-Gruppen verbreiten, wachsen im indischen Bundesstaat Uttar Pradesh, im Norden Indiens, stark an. Das berichtete die Kommission für religiöse Freiheit der „Evangelical Fellowship of India“ und verurteilte die aktuellen Vorfälle, bei denen Christen zu Opfern von Gewalttaten wegen Intolleranz wurden.

Die Kommission erinnerte an den „feigen Angriff“ auf die Kirche des Nazareners in Sehkari Nagar, zu dem es am 16. Juli 2014 kam, und erklärte, dass „das die direkte Konsequenz des schnellen Aufstiegs des religiösen Radikalismus in Uttar Pradesh“ sei. Den Erzählungen der protestantischen Pfarrer und anderer Mitglieder der verschiedenen lokalen Kirchen zu Folge, war der Anschlag auf die Kirche des Nazareners das Werk einer Aktivistengruppe aus den Reihen des „Bajrang Dal“, einer militanten hinduistischen Vereinigung. Die Angreifer, so wurde gegenüber Fides erläutert, wurden von Hemant Singh angeführt, der als Leiter der „Bajrang Dal“-Anhänger in diesem Gebiet bekannt ist. Die Gruppierung plünderte die Kirche, schlug auf den Pfarrer ein und zerstörte das Kreuz und andere Gegenstände im inneren der Andachtsstätte.

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Papst Franziskus über unsere verfolgten Schwestern und Brüder

„Es ist nicht erforderlich, in die Katakomben oder ins Kolosseum zu gehen, um die Märtyrer zu finden“

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Papst Franziskus über unsere verfolgten Schwestern und Brüder in seiner Predigt am Samstag, 6. April, während der Messe in der Kapelle der Domus Sanctae Marthae:

„Es ist nicht erforderlich, in die Katakomben oder ins Kolosseum zu gehen, um die Märtyrer zu finden: die Märtyrer leben jetzt, in zahlreichen Ländern. Die Christen werden ihres Glaubens wegen verfolgt.

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Mehr als 60 Christen bei gewaltsamer Entweihung einer Kirche verletzt

 China: Streit um christliche Kreuze eskaliert in chinesischer Provinz

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Mehr als 60 Christen bei gewaltsamer Entweihung einer Kirche verletzt.

China, kath.net/pm, 24. Juli 2014

In der im Süden Chinas gelegenen Provinz Zhejiang eskaliert der Streit zwischen Behörden und Christen um die Entfernung von Kreuzen und die Schliessung von Gotteshäusern, warnt die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV). So wurden am vergangenen Montag in der Stadt Wenzhou mehr als 60 Christen verletzt, als Polizisten gewaltsam eine Menschenkette durchbrachen, mit der die Gläubigen ein Kreuz auf ihrer Kirche schützen wollten.

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Befreite Christin trifft Papst Franziskus

Er hat sie vor allem für ihr Glaubenszeugnis bedankt

KathTube

Die orthodoxe Christin Meriam Yahia Ibrahiyn Ishaq, die im Sudan zum Tode verurteilt worden war und in der Todeszelle ein Kind zur Welt brachte, ist Donnerstag im Vatikan von Papst Franziskus empfangen worden. Das bestätigt Vatikansprecher Federico Lombardi gegenüber Radio Vatikan. Am Vormittag war sie am Flughafen in Ciampino Rom gemeinsam mit ihrem Mann und ihren zwei Kindern von Premierminister Matteo Renzi und Aussenministerin Federica Mogherini in Empfang genommen worden.

„Sie war nicht allein, ihre gesamte Familie war beim Papst. Ihr Ehemann ist im Rollstuhl und auch die beiden süssen kleinen Kinder waren anwesend. Der Papst hat ihnen gegenüber seine Sympathie und Freude bekundet. Er hat sie vor allem für ihr Glaubenszeugnis bedankt. Sie sei ein Vorbild des Mutes gewesen, sagte ihr der Papst. Mit dem Treffen wollte der Papst allen seine Solidarität bekunden, die Leiden und wegen ihres Glaubens verfolgt werden.“

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Antisemitismus verurteilen

Der Krieg zwischen Israel und der Hammas ist entsetzlich

Die Tagespost, 23. Juli 2014, Von Markus Reder

An antijüdischen Parolen auf Demonstrationen gegen die Rolle Israels im Gaza-Konflikt hat sich eine Debatte über Antisemitismus in Deutschland entzündet. Dass dieses Thema gewaltiges Empörungspotenzial besitzt, ist nur allzu verständlich. Daher ist es gut und wichtig, wenn solche Parolen in Politik, Kirche und Gesellschaft klar und mit aller Entschiedenheit verurteilt werden. Berechtigte Proteste gegen das militärische Vorgehen Israels im Gazastreifen mit antisemitischen Anwürfen und Judenfeindschaft zu verbinden, ist unerträglich und völlig inakzeptabel.

Wenn wegen solch irrer Parolen aber den Eindruck entsteht, in Deutschland erhebe der Antisemitismus in ungeahnter Wucht nun wieder sein böses Haupt, wünscht man sich mehr Sachlichkeit in der Beurteilung der Situation.

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Geflohene Christen aufnehmen

Bundestagsvizepräsident Singhammer: Christen aus dem Irak haben sonst kaum sichere Zuflucht

Rembrandt Der barmherzige Samariter– Union verurteilt Vertreibung aus Mossul als „abscheuliches Verbrechen“ – Papst bestürzt – Patriarch beklagt Schweigen der „sogenannten zivilisierten Welt“.

Berlin, Die Tagespost/KNA, 23. Juli 2014

Angesichts der Christenverfolgung im Irak fordert Bundestagsvizepräsident Johannes Singhammer (CSU) ein Flüchtlingskontingent für die Betroffenen. „Wir müssen christliche Flüchtlinge aufnehmen. Vor allem auch deshalb, weil die Betroffenen in dem zunehmend christenfeindlichen Umfeld aus überwiegend islamischen Staaten kaum eine sichere Zuflucht finden“, sagte Singhammer der „Saarbrücker Zeitung“ (Mittwoch). Die Ereignisse seien „eine der schlimmsten Nachrichten der letzten Jahre“. Singhammer rief die muslimischen Organisationen in Deutschland auf, „einmal Klartext zu reden und sich für die Christen und gegen deren Vertreibung aktiv einzusetzen“. Das solle auch Thema der nächsten Islamkonferenz sein, sagte Singhammer.

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Mehr für verfolgte Christen eintreten

Kardinal Koch: Mehr für verfolgte Christen eintreten

Kardinalwappen Kurt Kardinal KochKurienkardinal Kurt Koch hat ein mutigeres Eintreten aller Kirchen für verfolgte Christen in der Welt gefordert. „Ich glaube, wir schweigen zu viel“, sagte Koch, der am Heiligen Stuhl für die Ökumene verantwortlich ist, in einem Interview mit der Vatikanzeitung „L´Osservatore Romano“ von diesem Sonntag. Die „Ökumene des Leidens“, von der Papst Franziskus spreche, sei „das tiefste und geistlichste Fundament“ des gemeinsamen Eintretens der Kirchen gegen Christenverfolgung. Das gelte gerade für die Ursprungsländer des Christentums in Nahen Osten, „wo die Christen fliehen und gezwungen werden, wegzugehen, weil sie ermordet werden, wenn sie bleiben“. Es sei „traurig zu sehen, wie nur die leeren Gebäude bleiben und nicht die Menschen“. In Syrien lasse sich aber auch beobachten, wie die Verfolgung die Christen vereine.

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