Asien/Pakistan
Christen begrüssen neues Gesetz
Zwangsbekehrungen verstossen gegen die Menschenwürde
Lahore, Fidesdienst, 19. Juni 2012
Die Zwangsbekehrungen und Zwangsehen „verstossen gegen die Menschenwürde, die Menschenrechte, die grundlegenden Freiheiten der Individuen, die jedem Menschen von Gott gegeben sind“.
Vatikan verurteilt Bombenanschläge in Nigeria:
„Grauenvolle Systematik“
„Die Systematik der Attentate gegen die christlichen Kirchen am Sonntag ist grauenvoll und inakzeptabel“ und zeugt von einem „absurden Modell des Hasses“.
Mit klaren Worten hat Vatikansprecher Pater Federico Lombardi die Bombenanschläge auf Kirchen in Nigeria verurteilt. Er äusserte sich in der römischen Tageszeitung „Il Messaggero“ vom Montag. Im Norden des Landes waren am Sonntagmorgen erneut Angriffe auf drei christliche Gotteshäuser verübt worden. Zwei der Attentate richteten sich gegen Kirchen in der Stadt Zaria, berichtet die nigerianische Zeitung „This Day“ auf ihrer Homepage. In einer weiteren Kirche in einem Vorort der Stadt Kaduna hätten zwei Selbstmordattentäter am Sonntagmorgen eine Bombe gezündet. Nach unterschiedlichen Medienberichten sind zwischen 36 und 72 Menschen getötet worden. Nach den Explosionen kam es laut der Zeitung in Kaduna zu Protesten.
Mit allen Kräften nach einer Lösung suchen, durch Dialog und Versöhnung
Pressesprecher des Heiligen Stuhls äussert tiefen Schmerz über Blutbad in Hula
„Das jüngste Blutbad in Hula, in dem Hunderte von Menschen, darunter zahlreiche Kinder, ihr Leben verloren, erfüllt den Heiligen Vater und die gesamte katholische Gemeinde sowie die internationale Gemeinschaft mit tiefem Schmerz und grosser Sorge,“ erklärte der Pressesprecher des Heiligen Stuhls, P. Federico Lombardi. „Sie alle haben dieses Unheil einstimmig verurteilt.“
„Der Heilige Stuhl richtet erneut einen Appell zur Einstellung jeder Form von Gewalt und ermahnt die betroffenen Parteien und die gesamte internationale Gemeinschaft, mit all ihren Kräften nach einer Lösung der Krise im Dialog und in der Versöhnung zu suchen. Auch die Verantwortlichen und die Gläubigen der verschiedenen Religionen sind dazu aufgerufen, sich im Gebet und über die gegenseitige Zusammenarbeit mit grossem Einsatz der Förderung des erhofften Friedens zugunsten der gesamten Bevölkerung zu widmen.“
Das Zweite Vatikanische Konzil und die Religionsfreiheit
Dignitas humanae
Prof. Philippe Chenaux spricht über die Geschichte und die Bedeutung der Erklärung Dignitatis humanae
Von Antonio Gaspari
Rom, 4. Mai 2012, zenit.org
Laut Philippe Chenaux, Leiter des Studienzentrums „II. Vatikanisches Konzil“ der Päpstlichen Lateran-Universität und Dozent für moderne und zeitgenössische Kirchengeschichte, sei die Erklärung „Dignitatis humanae“ (DH) über die Religionsfreiheit ein Dokument von historischer Bedeutung. Er bezeichnet es als eines der „grossen Dokumente des Konzils“.
Pater Samir: „Warum kann der Libanon eine Botschaft sein?“
Libanon „Zentrum der arabischen Welt“
Für die päpstliche Botschaft an die Christen des Nahen Ostens hätte Benedikt XVI. kein besseres Reiseziel wählen können als den Libanon, denn das Land ist heute „Zentrum der arabischen Welt“. Davon ist der ägyptische Islamexperte und Jesuit Samir Khalil Samir überzeugt. Im Gespräch mit Radio Vatikan geht er auf die besondere Bedeutung ein, die das Land heute und in der Geschichte in der Region spielt und gespielt hat. Pater Samir, Vatikan-Berater in Islamfragen und Dozent in Rom und Beirut, äusserte sich am Rande einer Konferenz zur Lage der Christen in Nahost, die am Freitagabend im Päpstlichen Maronitischen Kolleg in Rom stattfand:
Die Hölle auf Erden überlebt
Nordkorea: 70 000 Christen unter schlimmsten Bedingungen in Zwangsarbeitslagern
In der seit 1948 kommunistischen Volksrepublik leiden rund 200.000 politisch Andersdenkende – darunter etwa 70.000 Christen – unter schlimmsten Bedingungen in Zwangsarbeitslagern. Matthias Pankau / idea
Wetzlar, kath.net/idea, 4. Mai 2012
Wer geglaubt hat, dass nach den KZs im Nationalsozialismus und den Gulags in der kommunistischen Sowjetunion die Zeit der Massenvernichtungslager zu Ende sei, sieht sich getäuscht, blickt er nach Nordkorea. In der seit 1948 kommunistischen Volksrepublik leiden rund 200.000 politisch Andersdenkende – darunter etwa 70.000 Christen – unter schlimmsten Bedingungen in Zwangsarbeitslagern. idea-Redakteur Matthias Pankau sprach mit einer Betroffenen.
Die Kirche braucht eine Mutinjektion
Warum tritt die Kirche der Antikirchenhetze nicht auch selbst ein wenig energischer entgegen?
Wien, kath.net, 12.04.2012, von Andreas Unterberger
Bisweilen muss man die Kirche in Schutz nehmen. Besonders dann, wenn man sie auch oft tadelt. Denn die vor allem im grünen Umfeld lancierten Attacken auf die Kirche sind nicht mehr nur einäugig, sondern schon geradezu blindwütig. Was doppelt erstaunt, betätigen sich doch manche Kirchenfunktionäre (nicht die Bischöfe, nicht die Gläubigen, aber die angestellten Laien) als vehemente Vorkämpfer der Grünen.



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