Religionsfreiheit/Christenverfolgung

Steht die volle Einheit der Piusbruderschaft mit Rom bevor?

Kanzelwort des Distriktoberen Franz

P. Franz Schmidberger FSSPX: ‚Es geht in erster Linie nicht um unsere Bruderschaft, sondern um das Wohl der Kirche’.

Rom, kath.net/as, 26. März 2012, von Armin Schwibach

Am gestrigen Sonntag wurde in allen Kapellen in Deutschland der Priesterbruderschaft St. Pius X. ein Kanzelwort des Distriktoberen Franz Schmidberger verlesen. Daraus geht hervor, dass die Hoffnung auf eine befriedigende Lösung zwischen dem Heiligen Stuhl und der Bruderschaft besteht, die für die ganze Kirche von Bedeutung sein wird.

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USA: Heute Demonstration für Religionsfreiheit

Bischöfe kündigen für den 30. März eine Gebetsvigil zum gleichen Thema an

Rom, 23. März 2012, zenit.org

Tausende von Katholiken gehen heute auf die Strasse, um für die Religionsfreiheit zu demonstrieren. In mehr als 120 Städten der Vereinigten Staaten wird es zu Versammlungen und Manifestationen kommen, um von der Regierung Obama die Streichung der Anordnung zu fordern, die religiöse Einrichtungen dazu zwingen würde, gegen ihr Gewissen und gegen ihre ethischen Prinzipien zu handeln.

Die vom Bundesgesundheitsministerium verfügte Anordnung würde auch katholische Schulen, Versicherungsgesellschaften und Krankenhäuser dazu verpflichten, Abtreibungen und Sterilisierungen auszuführen sowie Verhütungsmittel zu verwenden. Die Reaktion vonseiten der Kirche in Amerika und vonseiten ziviler Vereinigungen ist so ablehnend wie nur möglich ausgefallen – ohne jeden Kompromiss.

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Vandalismus ist erst der Anfang

Diskriminierung von Christen in Europa?

Wiener Dokumentationsarchiv legt Report 2011 über Intoleranz gegenüber und Diskriminierung von Christen in Europa vor.

Die Tagespost, 21.03.2012, von Johannes Seibel

Der Report umfasst 180 Fälle von Ausgrenzung von Christen aus dem sozialen und politischen Leben, Repressalien gegen christliche Symbole, Diffamierung, negative Stereotypisierung, Hassdelikte, Vandalismus und Schändung.

Diskriminierung von Christen in Europa? Möglicherweise liegt es daran, dass die meisten Menschen in deutschsprachigen Ländern immer noch eine volkskirchliche Sozialisation durchlaufen haben oder zumindest Teile ihrer Inhalte kennen, dass sie dieses Phänomen kaum wahrnehmen oder für möglich halten. Sie werden staunen, wenn sie den Report 2011 über antichristliche Stimmungen in Europa lesen, den am Dienstag die österreichische Nicht-Regierungsorganisation „Observatory on Intolerance and Discrimination against Christians in Europe“ herausgegeben hat. Zu deutsch lautet der Titel dieser Organisation in etwa: „Dokumentationsarchiv von Intoleranz und Diskriminierung gegenüber Christen in Europa“.

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Religionsfreiheit ist eine Frage der Menschenwürde

Rechtsstaatliche Grundlagen wurzeln in erheblichem Mass in religiösen Traditionen

Rom, 16. März 2012, zenit.org

Seit 60 Jahren seien durch die Woche der Brüderlichkeit immer wieder neue Signale „mit aktualisierten Impulsen des christlich-jüdischen Zusammenlebens an die politischen, kulturellen und religiösen Kräfte gesetzt worden“, erklärte Uwe Michelsen, Mitglied des Rates der EKD, in seinem Grusswort anlässlich einer Diskussionsveranstaltung in Leipzig im Rahmen der „Woche der Brüderlichkeit“, wie die Deutsche Bischofskonferenz berichtet. Gemeinsam mit dem Rat der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), der Allgemeinen Rabbinerkonferenz (ARK) und der Orthodoxen Rabbinerkonferenz Deutschland (ORD) hob sie bei dieser Gelegenheit die Rolle der Religion in der Öffentlichkeit hervor. Unter dem Leitwort „Religion in der demokratischen Öffentlichkeit“ hatten Kirchenvertreter und Rabbiner im Alten Rathaus die Bedeutung der Religionsfreiheit auch im öffentlichen Raum diskutiert.

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Vom falschen Liberalismus der Katholikenfresser

Woher diese kanonenschwere Empörung?

„Der orthodoxe Jude, der romtreue Katholik müssen sich nicht zu einem liberalen Glauben bekehren, um als Bürger zum liberalen Rechtsstaat zu stehen“. Ein kath.net-Gastkommentar von Giuseppe Gracia

Chur, kath.net, 13. März 2012

Bedenklich, sehr bedenklich scheint aus liberaler Sicht, was die romtreuen Katholiken da mit ihren Schäfchen treiben. Mit Alarmstufe Rot blinken die Schlagzeilen zu einem *Hirtenbrief von Bischof Vitus Huonder aus Chur, der sich um die Ehe sorgt. Dazu verkünden der „Tages-Anzeiger“ sowie, im flotten Repetierfeuer, weitere Schweizer Grossmedien seit Wochen, der Bischof kenne für Wiederverheiratete „keine Gnade“, weil: „keine Sakramente“. Und sogar: „Huonder betreibt Apartheit mit Geschiedenen“.

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Mahnwache für den iranischen Pastor Youcef Nadarkhani

 Am 25. Februar 2012 in Hamburg

Wir bitten um Ihr begleitendes Gebet: Anmerkung der Redaktion

Wann: Samstag, 25. Februar 2012
Wo: Mönckebergstrasse am Mönckebergbrunnen
Beginn: 16.00 Uhr

Am Samstag, den 25. Februar 2012 wird in Hamburg, Mönckebergstrasse am Mönckebergbrunnen um 16.00 Uhr eine besondere Mahnwache, für den in Iran zum Tode verurteilten Pastor Nadarkhani, stattfinden. Die IGfM und Sabatina e. V. machen gemeinsam an Hand des Schicksals von Youcef Nadarkhani auf die Lage von Christen in Iran und anderswo in der Welt aufmerksam. Youcef Nadarkhani ist in akuter Lebensgefahr. Er soll erhängt werden, weil er zum Christentum konvertiert ist. Alle, die für Religionsfreit sind, werden aufgefordert, ein Zeichen zu setzen und sich an der Mahnwache zu beteiligen.

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Syrien: Was tun, um das Blutbad zu stoppen? Betet, betet, betet!

„Wilde Bombardements“

Was die Stadt Homs an diesem Freitag Morgen erlebte, waren die „wildesten Bombardements seit vierzehn Tagen“

Radio Vatican, 17.02.2012

Das meldet die Nachrichtenagentur afp unter Berufung auf eine Quelle in der umkämpften Stadt. „Eine so extreme Gewalt“ habe man „noch nie erlebt“, sagt einer der Führer der Aufständischen, Hadi Abdallah, und spricht von „vier Einschlägen pro Minute“. Am Donnerstag hatte die syrische Armee die Stadt Daraa angegriffen, und in New York erklärte UNO-Generalsekretär Ban Ki-Moon, man könne bei den Vorgängen in Syrien mittlerweile „fast“ von Verbrechen gegen die Menschlichkeit sprechen.

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