Religionsfreiheit/Christenverfolgung

Malediven: Kirchen sind verboten

Einheimische Christen leben ihren Glauben im Geheimen!

Kirchen sind verboten – Einheimische Christen leben ihren Glauben im Geheimen

Open Doors, 21.10.2011

– Im Inselreich der Malediven wurde ein indischer Lehrer am 14. Oktober des Landes verwiesen, weil er eine Bibel in seinem Haus hatte. Zuvor war Shijo Kokkattu von Sicherheitskräften 15 Tage lang festgehalten worden. Das Hilfswerk für verfolgte Christen Open Doors bittet um Gebet für den Christen und weist darauf hin, dass besonders die wenigen Christen muslimischer Herkunft auf den Malediven gefährdet sind. Sie können ihren Glauben nur im Geheimen leben und brauchen den Beistand im Gebet von Glaubensgeschwistern in aller Welt. Die Regierung stellt die Verbreitung nicht-islamischer Lehren unter Strafe. Weiterlesen →

Arabischer Frühling und christlicher Winter

Kirche in Not begeht 9. Pater-Werenfried-Jahresgedenken in Köln

Podiumsgespräch mit katholischen Medienvertretern im Maternushaus in Köln

Eine Rückbesinnung auf die Botschaft des Evangeliums und Authentizität des christlichen Glaubens haben Journalisten säkularer und kirchlicher Medien bei einem Podiumsgespräch im Rahmen des Pater-Werenfried-Jahresgedenkens in Köln gefordert.

Die Teilnehmer eines Gesprächs mit dem Titel „Der Papst, die Neuevangelisierung und die Medien – sprechen wir dieselbe Sprache?“ bedauerten, dass viele Menschen hierzulande nur noch wenig über Glaubensinhalte wüssten.

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Zeichen eines sanften Wandels?

China: Merkel zu Gast in Peking

Eine neue Generation übernimmt im Herbst die Staatsführung

Die Tagespost, 30.01.2012, von Klaus Wilhelm Platz

Chinesische Gläubige bitten zu Beginn des Jahres des Drachens um Gesundheit, Reichtum und Glück. In der Volksrepublik brodelt es – überall im Land gibt es Streiks.

Bundeskanzlerin Angela Merkel reist in dieser Woche zum fünften Mal nach China. Sie wird mit Regierungschef Wen Jiabao und Staats- und Parteichef Hu Jintao über die Lage der Weltwirtschaft, die europäische Schuldenkrise und – nicht zuletzt – chinesische Investitionen in Europa sprechen.

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Das Leiden der Katholischen Kirche in China geht weiter

Fünf Priester der Untergrundkirche verhaftet

Asien/China/Erenhot, Fidesdienst, 02.02.2012

Fünf Priester der Untergrundkirche aus der Diözese Suiyuan (Innere Mongolei) wurden von der Polizei in Erenhot verhaftet. Wie die asiatische Nachrichtenagentur „Ucan“ berichtet, sollen die fünf Priester an einem Treffen in der Privatwohnung eines Laien teilgenommen haben, wo sie die Versetzung verschiedener Gemeindepfarrer besprachen, als rund 30 Polizisten und Staatsbeamte in die Wohnung eindrangen und die Geistlichen abführten, ohne dafür irgend eine Erklärung abzugeben. Priester der Gemeinde bitten unterdessen um das Gebet für eine baldige Rückkehr der Festgenommenen und deren Unversehrtheit.

Quelle

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Open Doors

Im Dienste verfolgter Christen

Schreiben Sie verfolgten Christen

Ein handgeschriebener Brief oder eine Postkarte sind für verfolgte Christen von unschätzbarem Wert. Inmitten schwerer Zeiten zeigt Ihre Post: Wir haben euch nicht vergessen! Ihr seid nicht allein! Machen Sie Christen in fernen Ländern Mut. Schreiben Sie ihnen Botschaften der Verbundenheit und der Hoffnung.

OpenDoors
Weltverfolgungsindex 2012
Weltverfolgungsindex 2011

90 Jahre Gefangenschaft – betet, betet

Verschwundene Untergrundbischöfe Chinas zu „Menschen des Jahres 2011“ gekürt

Peking/Vatikan, 30. Dezember 2011

Am Ende des Jahres küren zahlreiche Medien Personen, (Un-)Wörter, Ereignisse. Eine dieser beliebten medialen Spielereien ist die Kür der berühmtesten Menschen des Jahres. Meist kommen die Erwählten aus Politik, Kultur oder Wirtschaft. Am bekanntesten ist die Kür des Time Magazine. In New York wurde für das Jahr 2011 nicht ein „Mensch des Jahres“ ausgewählt, sondern eine ganze Bewegung: Die Jugendlichen des „arabischen Frühlings“.

Die katholische Nachrichtenagentur Asianews traf ihre alternative Kür, der sich auch Katholisches – Das Magazin für Kirche und Kultur anschliesst. Asianews kürte zwei Männer zu den Menschen des Jahres 2011, über die normalerweise kein Medium schreibt und die keinerlei öffentliche Anerkennung erfahren. Zwei Männer, die für die Weltöffentlichkeit in Vergessenheit geraten sind, trotz ihres jahrzehntelangen Kampfes für Wahrheit, Menschenwürde und Gerechtigkeit. Asianews kürte gewissermassen die „perfekten Unbekannten“.

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Obiora Ike: Europa schätzt arabischen Frühling falsch ein

Nigerianischer Theologieprofessor und Menschenrechtsexperte

Europa verkenne die tatsächlichen Auswirkungen des arabischen Frühlings. Das ganze islamische Nordafrika führe eine islamische und antichristliche Staatsordnung ein.

Köln/Enugu (kath.net/KNA/red, 10.01.2011

Der nigerianische Theologieprofessor und Menschenrechtsexperte Obiora Ike fordert ein stärkeres Engagement der europäischen Länder für Religionsfreiheit und Menschenrechte in den arabischen Ländern. Zugleich warf der Politologe, der Mitglied des „Club of Rome ist“, am Montag im Deutschlandfunk den Europäern vor, die tatsächlichen Auswirkungen des arabischen Frühlings gründlich zu verkennen. Das ganze islamische Nordafrika führe eine islamische Staatsordnung ein, „eine anti-christliche, anti-westliche Bewegung“ und „eine Kampagne gegen Christen weltweit“, so Ike: „Was die Europäer nur nicht verstehen, ist, dass es kein arabischer Frühling zur Verwestlichung ist, sondern ein arabischer Frühling zur Arabisierung und Islamisierung.“

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