Bischof Huonder für Glaubensfreiheit
Gedenkgottesdienst für den Gründer von Kirche in Not mit Bischof Vitus Huonder
In der Jesuitenkirche Luzern findet am Sonntag, 22. Januar 2012, um 10.00 Uhr ein Gedenkgottesdienst für den 2003 verstorbenen Pater Werenfried van Straaten statt, der das katholische Hilfswerk Kirche in Not 1947 gegründet hat. Hauptzelebrant der Messe ist der Churer Bischof Vitus Huonder.
Für Pater Werenfried van Straaten war klar, sich mit seinem Hilfswerk für die Schwachen und Benachteiligten einzusetzen: „Wir wollen keine Hasser oder Aufrührer, sondern Samariter sein. Und das Urteil über jene, die mit Gottes Zulassung die Not verursachen oder nicht verhindern, überlassen wir der Barmherzigkeit Gottes. Die Not aber wollen wir lindern.“
Russisch-orthodoxe Kirche veranstaltet Konferenz über Christenverfolgung
Alle fünf Minuten stirbt ein Christ für seinen Glauben
Moskau, kath.net/idea, 10.12.2011
Alle fünf Minuten stirbt irgendwo auf der Welt ein Christ für seinen Glauben. Im vergangenen Jahr waren es 105.000. Diese Zahlen nannte der Leiter des Aussenamts der russisch-orthodoxen Kirche, Metropolit Hilarion Alfejew, auf einer internationalen Konferenz des Moskauer Patriarchats gegen die Diskriminierung und Verfolgung von Christen. Daran nahmen 82 Vertreter vorwiegend orthodoxer Kirchen und der römisch-katholischen Kirche teil, aber auch des Judentums und des Islam. Von evangelischer Seite war allein die Internationale Konferenz Bekennender Gemeinschaften eingeladen. Sie wurde von ihrem Ehrenpräsidenten, dem Missionswissenschaftler Prof. Peter Beyerhaus (Gomaringen bei Tübingen), repräsentiert.
Steht ein Massenexodus der Christen aus Nordafrika bevor?
Russisch-orthodoxer Patriarch Kyrill I. besorgt wegen islamistischer Wahlerfolge
Moskau, kath.net/idea, 05.12.2011
In Ägypten und anderen nordafrikanischen Staaten könnte es nach den jüngsten Wahlerfolgen islamistischer Parteien zu einem Massenexodus der Christen kommen. Das befürchtet das Oberhaupt der russisch-orthodoxen Kirche, Patriarch Kyrill I. (Moskau). Beobachter der noch nicht abgeschlossenen Parlamentswahlen in Ägypten erwarten, dass die als gemässigt geltende Muslimbruderschaft mehr als 40 Prozent der Stimmen erhält. An zweiter Stelle könnte die radikal-islamistische Nur-Partei liegen, die nach inoffiziellen Angaben auf 20 Prozent kommt.
Helft den bedrängten Christen weltweit
Christenverfolgung weltweit – Rückblick auf das Jahr 2011
Menschenrechtsexperte Berthold Pelster blickt auf Brennpunkte der Christenverfolgung
Hilfe für bedrängte Christen in aller Welt zu leisten, ist die Aufgabe von Kirche in Not. Vor Weihnachten machen wir darum regelmässig auf die Brennpunkte von Christenverfolgung und Unterdrückung Andersgläubiger aufmerksam.
Einen Überblick über die weltweite Lage der Christen im Jahr 2011 gibt der Menschenrechtsexperte von Kirche in Not, Berthold Pelster. Das Gespräch führte André Stiefenhofer.
„Gnade erfahren wir auch nicht mehr“
Ein Gespräch mit Bischof Anba Damian über die Situation der koptischen Christen
Die Tagespost, 04.11.2011, von Michaela Koller
Der ägyptische Kopten-Papst Schenuda III. hat am vergangenen Wochenende den Augsburger Friedenspreis erhalten, den sein Vertreter in Deutschland, Bischof Anba Damian, für ihn entgegennahm. Damian, Generalbischof der koptisch-orthodoxen Kirche in Deutschland, arbeitete bereits drei Jahre als Oberarzt in der Radiologie in Baden-Württemberg, bevor er seiner Berufung als Mönch nach Ägypten folgte. Die Sehnsucht nach der Eremitage wurde nicht erfüllt: Seit 1995 ist der Ägypter für gut 6 000 Kopten in Deutschland als oberster Repräsentant seiner Kirche verantwortlich. Michaela Koller sprach mit ihm über den derzeitigen Auswanderungsdruck auf seine Glaubensbrüder, über die Befürchtungen der in Deutschland lebenden Kopten und über deren Integration sowie seine Erfahrungen in der Ökumene.
Christliche Kirche von Nizäa in Moschee umgewandelt
Türkische Behörden haben die historische Hagia Sophia in Nizäa in eine Moschee umgewandelt
Nizäa, Junge Freiheit, 04.11.2011
Erstmals seit 1923 habe ein Muezzin von der früheren Kirche aus zum Gebet gerufen, berichtet die katholische Nachrichtenagentur am Freitag.
Demnach wird das christliche Gotteshaus zu Beginn des islamischen Opferfestes am nächsten Sonntag für islamische Gottesdienste freigegeben werden. Der Sprecher der islamischen Regierungspartei und Vorsitzender der lokalen Handelskammer, Mahmut Dede, sagte, die frühere Kirche stände natürlich auch weiterhin Christen offen, berichten türkische Medien. „Das ist ein gutes Beispiel für die Welt.“
Fidesdienst Asien/Philippinen
Bischöfe und 15.000 Angehörige indigener Völker nehmen Abschied von P. Fausto Tentorio
Kidapawan (Fidesdienst), 25.10.2011
In einem Klima des Gebets und der Trauer nahmen die Menschen auf Mindanao und die ganze katholische Kirche der Philippinen Abschied von P. Fausto Tentorio. Der aus Italien stammende Missionar vom Päpstlichen Institut für die Aussenmissionen (PIME) wurde am 17. Oktober in Akaran in der Provinz Nord Cotabato ermordet. Die Beisetzung fand am heutigen 25. Oktober und 9.30 Uhr (Ortszeit) in der „Notre Dame“-Kathedrale in Kidapawan statt. Wie Bischof Romulo De la Cruz von Kidapawan, der bei der Beisetzungsfeier mit 6 konzelebrierenden Bischöfe vorstand, dem Fidesdienst vorstand, „herrschte eine Atmosphäre der Heiligkeit“ (Inhalte der Predigt siehe Fidesdienst vom 25/10/2011). Der Beisetzungsfeier war eine Gebetsvegil in der Kathedrale, wo P. Tentorio bereits aufgebahrt war, vorausgegangen. Im Abstand von drei Stunden fand während der ganzen Nacht jeweils ein Trauergottesdienst statt.


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