Gefährliches Liebäugeln:
Russe fragt sich, warum der Westen in den Sozialismus verliebt ist
Was Christen in der Öffentlichkeit tun sollten
Von Edward Pentin
Rom, 6. Juli 2012, zenit.org
Der russische Lebensrechtler Alexey Komov ist einer von vielen Bürgern der ehemals sowjetisch kontrollierten Länder, die überrascht und enttäuscht sind zu sehen, dass der Westen infolge der weltweiten Wirtschaftslage wieder anfängt, mit dem Sozialismus zu liebäugeln.
Muslime köpfen Konvertiten
Die Tat zeige, wie bedroht die Religionsfreiheit sei
In Tunesien soll ein Mann, der vom islamischen zum christlichen Glauben übergetreten ist, von radikalen Muslimen geköpft worden sein. Das berichtet das christliche Hilfswerk Barnabas Fund. Die Tat zeige, wie bedroht die Religionsfreiheit sei.
Tunis/Kairo, idea, 4. Juli 2012
In Tunesien soll ein Mann, der vom islamischen zum christlichen Glauben übergetreten ist, von radikalen Muslimen geköpft worden sein. Das berichtet das christliche Hilfswerk Barnabas Fund (Pewsey/Südwestengland). Ein Video, das die blutige Tat zeigt, wurde im ägyptischen Fernsehen auf dem Sender „Egypt Today“ (Ägypten heute) ausgestrahlt.
Ägypten: „Gott hat seine Pläne“
Kyrillos William, Adm. der koptisch-kath. Kirche in Alexandrien und Bischof von Assiut
Radio Vatikan, 28. Juni 2012
„Wir beten zum Herren, auf dass er Ihnen dabei helfen möge, Ägypten zu einem modernen demokratischen Zivilstaat zu machen, der in der Lage sein wird, die Rechte und Freiheiten jedes einzelnen Bürgers zu respektieren und Sicherheit, Frieden und soziale Gerechtigkeit zu garantieren.“
Diese an Mohammed Mursi gerichteten Worte stammen von Bischof Kyrillos William, Administrator der koptisch-katholischen Kirche in Alexandrien und Bischof von Assiut. Wir haben mit ihm gesprochen um zu erfahren, wie die Stimmung im Patriarchat und in den koptischen Gemeinden nach dem nunmehr sicheren Wahlsieg Mursis sei: „Wir haben das Gefühl, dass alles positiv wird. Am Montag hatten wir eine Sitzung mit dem Rat der Ägyptischen Kirche, mit den orthodoxen Protestanten, und dort haben wir darüber gesprochen. Wir haben jetzt die Aufgabe, die Leute zu ermutigen. Denn einige waren anfangs schockiert und deprimiert, dass Shafik keinen Erfolg gehabt hat. Das hat aber nichts zu sagen!
Paul Bhatti behält Ressort des Harmonie-Ministeriums
Bruder des ermordeten katholischen Ministers Shahbaz Bhatti weiterhin für religiöse Minderheiten zuständig
Auch unter dem neuen Premierminister Raja Parvez Ashraf (62) von der Pakistanischen Volkspartei (PPP), der am 22. Juni vom Parlament für dieses Amt bestätigt wurde und bereits eine neue Regierung gebildet hat, behält Paul Bhatti, der Bruder des vor einem Jahr ermordeten katholischen Minderheitenministers Shahbaz Bhatti, das Ressort des Ministeriums für Nationale Harmonie. Im Gespräch mit dem Fidesdienst erklärt er: „Obschon sie mit dem Urteil des Verfassungsgerichts nicht einverstanden waren, haben die politischen Kräfte des Landes ein starkes Zeichen gesetzt, indem sie den demokratischen Weg einschlagen und damit einen institutionellen Konflikt verhindern. Der neue Minister wird die Politik der Regierung Gilani fortsetzen. Auch in der neuen Regierung wird das Ministerium für Nationale Harmonie beibehalten, im Zeichen einer besonderen Aufmerksamkeit gegenüber religiösen Minderheiten.“
Kardinal fordert mehr Einsatz gegen Boko Haram
Die Europäische Union sollte die Attentate gegen Christen in Nigeria schärfer verurteilen
Rom, Radio Vatikan, 24. Juni 2012
Das wünscht sich der Vorsitzende der italienischen Bischofskonferenz, Kardinal Angelo Bagnasco. „Das sind sehr schwerwiegende Vorgänge, die von der internationalen Gemeinschaft sofort und entschieden angeprangert werden müssten, insbesondere von Europa“, mahnte der Kardinal an diesem Sonntag am Rande einer Messe im italienischen Genua. Und er fügte an: „Ich glaube nicht, dass das bisher passiert ist.“
Nigeria: Kann die Polizei helfen?
Neues Polizeikonzept für einen besseren Schutz vor Anschlägen
Rom, Radio Vatikan, 24. Juni 2012
In Nigeria soll ab sofort ein neues Polizeikonzept für einen besseren Schutz vor islamistischen Anschlägen sorgen. Wie die Tageszeitung „The Punch“ am Sonntag berichtet, setzen die Behörden des westafrikanischen Landes verstärkt auf mobile Polizeieinheiten, die untereinander durch Funkgeräte vernetzt sein sollen. In einigen Bundesstaaten im Norden sollen ausserdem Hubschrauber zum Einsatz kommen. Ziel sei es, vor allem die Sonntagsgottesdienste in christlichen Kirchen besser zu schützen. Weitere Details wurden bisher aber nicht bekannt.
USA: Vierzehn Tage für Religionsfreiheit
„Fortnight for Freedom“
Die US-amerikanische katholische Bischofskonferenz ruft die Katholiken der USA dazu auf, sich in einer zweiwöchigen Aktion für die Religionsfreiheit stark zu machen.
Washington D.C., kath.net/pl, 21. Juni 2012
Mit der zweiwöchigen Aktion „Fortnight for Freedom“ werden sich die US-amerikanischen Katholiken für die Religionsfreiheit einsetzen. Dazu hat die US-amerikanische Bischofskonferenz aufgerufen. Die Aktion beginnt heute. Die katholische Kirche der USA hat sich gegen einen Gesetzesvorschlag der Obamaregierung gestellt, welche katholische Arbeitgeber dazu zwingen soll, Verhütungsmittel, Abtreibungen und Sterilisationen gegen die eigene moralische Einstellung über die Gesundheitsvorsorge mitzufinanzieren. Die Katholiken protestieren energisch gegen diese Beschneidung ihrer Religionsfreiheit.



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