Botschaft zum Ende des Ramadan
Die Jugend für den Frieden vorbereiten
Vatikan ruft Muslime und Christen auf, die Jugend für den Frieden vorzubereiten
Botschaft zum Ende des Ramadan
Vatikanstadt, 6. August, 2012, zenit-org
In einer Botschaft zum Ende des Ramadan wies der Päpstliche Rat für den Interreligiösen Dialog darauf hin, wie wichtig es sei, junge Menschen zum Frieden zu erziehen. Die Botschaft wurde am vergangenen Freitag veröffentlicht.
China
7 kath. Priester müssen in der nordöstlichen Provinz Heilongjiang Gemeinden verlassen
Das hat die Regierung in Beijing beschlossen. Wie die Nachrichtenagentur „Apic“ berichtet, hatten die Priester gegen die Bischofsweihe von Pater Joseph Yue Fusheng protestiert. Fusheng, der als Nahestehender der chinesischen Machthaber gilt, ist ohne päpstliches Mandat unerlaubt geweiht worden. Einige der sieben Priester hätten bei Fushengs Weihe öffentlich ihre Ablehnung ausgedrückt, andere hätten schlichtweg nicht teilgenommen und wurden deshalb von der Regierung dafür bestraft, berichtet „Apic“.
Nordirak: Zukunftschancen für die Kinder von Levo
Flüchtlinge aus Bagdad und dem Südirak in Kurdistan

Initiative Christlicher Orient
Tausende christliche Flüchtlinge aus Bagdad und dem Südirak haben in Kurdistan ein neues Zuhause gefunden – Oberösterreichischer Priester Hans Hollerweger hilft bei Aufbau einer neuen Existenz – „Kathpress“-Reportage von Georg Pulling
Erbil, kath.net/KAP, 19. Juli 2012
Eigentlich sollte Daniel Sako längst tot sein. Gemeinsam mit seinen beiden Geschwistern hatte er in einem Restaurant in Bagdad Arbeit gefunden, in dem früher oft hohe Angehörige des Saddam-Regimes zu Gast waren. Wahrscheinlich war es deshalb bald nach dem Einmarsch der US-Truppen 2003 Ziel eines Bombenanschlags. Daniels Bruder und Schwester waren sofort tot. Er selbst überlebt schwer verletzt. „Wir haben alles verloren und verlassen in Bagdad. Wir kamen nur mit unseren Kleidern am Leib hier an“, erzählt der 32-jährige.
Iran
Nach 560 Tagen Gefängnisaufenthalt
…haben die iranischen Autoritäten am vergangenen Dienstag den protestantischen Priester Noorollah Qabitizade und zehn weitere Christen aus dem Gefängnis in Ahvaz entlassen. Die zehn Christen waren vom Islam konvertiert und hielten mit Priester Qabitizade eine private Weihnachtsmesse ab, worauf man sie wegen unerlaubter Abwerbung von muslimischen Gläubigen und Abfall vom Glauben in der iranischen Stadt Dezful verhaftete.
Während der Gefangenschaft habe man versucht, den Priester dazu zu bewegen, dem christlichen Glauben abzuschwören. Die Gründe für die Freilassung der Gefangenen sind bisher unklar. Vor Ort gehe man davon aber aus, dass die elf Christen der internationalen Kampagne für Youcef Nadarkhani ihre Freilassung verdanken.
China – Die Fackel des Glaubens
Chinas Christentum steht auf Messers Schneide
In zweitausend Jahren Kirchengeschichte gab es kein Jahrhundert, in dem Christen so systematisch und grausam verfolgt wurden wie in unserem- China ist ein Beispiel dafür. Die brutale Unterdrückung während der Kulturrevolution (1966 – 1976) beeinflusst die Kirche Chinas heute noch – und dennoch gibt es auf wundersame Weise viele Hoffnungsschimmer.
Diese Seiten möchten Ihnen Einblicke in das unglaubliche Überleben der Kirche Chinas und ihren lebendigen, tiefen und unerschütterlichen Glauben gewähren.
Ahmadinedschad: Islam ist einzig legitime Religion
„Gott hat nie eine Religion in die Welt gesandt, die Christentum oder Judentum heisst“
Teheran, kath.net/idea, 16. Juli 2012
Der iranische Präsident Mahmud Ahmadinedschad hat die Legitimation von Judentum und Christentum bestritten. Wie er bei einer Rede in der iranischen Hauptstadt Teheran sagte, „hat Gott nie eine Religion in die Welt gesandt, die Christentum oder Judentum heisst“. Vielmehr habe er den Propheten des Islam – Mohammed – als „Propheten für die gesamte Menschheit“ auserwählt. Mohammed sei der letzte aller Propheten und damit „auch der Prophet der Amerikaner, Europäer und Asiaten“.
Die Behörden verweigern jede Auskunft
China: Papsttreuer Bischof nach Bischofweihe spurlos verschwunden
Wenige Stunden nach seiner Bischofsweihe wurde Bischof Ma von chinesischen Sicherheitsbehörden verhaftet und verschleppt, seither verweigern die Behörden jede Auskunft.
Shanghai, kath.net, 12. Juli 2012
Der papsttreue Bischof Thaddeus Ma Daqin ist am Samstag wenige Stunden nach seiner Bischofsweihe spurlos verschwunden. Dies berichtet die „Südwestpresse“ unter Hinweis auf „ucanews“. Der zum Weihbischof von Shangai vorgesehene Ma war Kompromisskandidat zwischen der chinesischen Regierung und dem Vatikan gewesen. Doch hatte Ma während der Messe unter dem Applaus der mehr als 1.000 Gläubigen seinen Austritt aus der Katholisch-Patriotischen Vereinigung erklärt, der von der kommunistischen Regierung – nicht aber vom Vatikan – anerkannten katholischen Staatskirche.


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