Religionsfreiheit

Nuntius in Damaskus hofft auf Versöhnung

Nach dem Sturz Assads fordert Kardinal Mario Zenari eine Aufhebung der Sanktionen – und hofft, dass die Rebellen zu ihren Versprechen stehen, die Christen zu respektieren

Quelle
Zenari nach Fall von Damaskus: In Syrien hoffen wir jetzt auf Versöhnung – Vatican News
Missio Aachen begrüßt Sturz des Assad-Regimes – Domradio DE
Missio zu Umsturz in Syrien: Religiöse Minderheiten müssen geschützt werden – Vatican News
Massnahmen gegenüber Syrien – Sanktionen gegen Syrien
Kardinal Mario Zenari

09.12.2024

Meldung

Nach dem Sturz des Regimes des langjährigen Syrischen Diktators Baschar al-Assad und der bislang weitgehend unblutigen Machtübernahme durch Rebellengruppen hat sich der Apostolische Nuntius in Damaskus, Kardinal Mario Zenari, vorsichtig positiv über die Lage der Christen in dem Bürgerkriegsland geäußert. “Diejenigen, die die Macht übernommen haben, haben versprochen, dass sie alle respektieren werden, aber der Weg ist noch steinig”, sagte der Kardinal am gestrigen Sonntag im Gespräch mit “Vatican News”.

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Syrien: Patriarchen beten für friedlichen Machtübergang

Zu Gebeten dafür, dass in Syrien “diese Phase des Übergangs sicher und friedlich verlaufen möge”, hat der syrisch-katholische Patriarch Ignatius Youssef III. Younan aufgerufen

Quelle
Missio zu Umsturz in Syrien: Religiöse Minderheiten müssen geschützt werden – Vatican News
Syrien – Assad auf der Flucht: Bischöfe und Patriarchen bitten um Gebet für einen friedlichen Übergang – Agenzia Fides

Nach Angaben des vatikanischen Pressedienstes Fides von diesem Montag nahm der Patriarch in seiner Predigt beim Sonntagsgottesdienst an seinem Amtssitz im Libanon Bezug auf die “Welle der Revolution gegen die Regierung und das Regime, die seit vielen Jahren andauert” und die sich in “einen schrecklichen Krieg verwandelt hat, dessen Auswirkungen auf die Sicherheit und die Wirtschaft für alle schrecklich waren”.

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Junge Christen in Marokko evangelisieren im Internet

Indonesien: Eine düstere Zukunft für Christen?

Vereinte Nationen gedenken der Opfer religiöser Gewalt

Religiöse Verfolgung – Die Christenverfolgung weltweit nimmt zu. Staaten sind aufgefordert Verbrechen zu dokumentieren und zu verfolgen

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In Ostindien droht eine Eskalation | Die Tagespost
Open Doors

22.08.2024

Meldung

Seit fünf Jahren findet am 22. August der “Internationale Tag zum Gedenken an die Opfer von Gewalttaten aus Gründen der Religion oder der Weltanschauung” statt. Der Gedenktag wurde von den Vereinten Nationen im Jahr 2019 eingeführt. Eine der Initiatorinnen des Gedenktags ist die polnische Anwältin und Menschenrechtsaktivistin Ewelina Ochab.

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Schutz für Gläubige mit traditionellen religiösen Lehren

Neue Erklärung zur Religionsfreiheit soll Gläubige mit traditionellen religiösen Lehren schützen

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Neueste Nachrichten: OIDAC (catholicnewsagency.com)
International Religious Freedom or Belief Alliance – Wikipedia

Von Alexander Folz

Berlin – Freitag, 11. Oktober 2024

Experten für Religionsfreiheit aus Asien, Amerika und Europa haben sich am Mittwochabend am Rande des Berliner Ministertreffens der Internationalen Allianz für Religions- und Weltanschauungsfreiheit (IRFBA) getroffen. In einer neuen Erklärung der Organisation soll die Religionsfreiheit für alle bekräftigt werden, auch für diejenigen, die traditionelle religiöse Lehren über Ehe, Familie und die menschliche Natur vertreten.

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Selenskyj weist Sorge des Papstes bezüglich Religionsfreiheit zurück

Neues Ukraine-Gesetz – Der ukrainische Präsident sieht Papst Franziskus von Russlands Propaganda beeinflusst. Das neue Gesetz, Grund der Papst-Kritik, schütze die “Ukrainische Orthodoxie vor der Abhängigkeit von Moskau”

Quelle
Ukraine – Wikipedia
Ukraine: Caritas sieht katastrophale Lage nach russischen Angriffen – Vatican News

28.08.2024

Meldung

Nachdem Papst Franziskus Kritik am neuen ukrainischen Gesetz geübt und seine Sorge um die Religionsfreiheit geäußert hatte, verteidigte es der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj mit dem Worten: Russische Propaganda hätte den Papst zu der Kritik verleitet. Laut einem Bericht der katholischen Nachrichtenagentur (KNA) vom Mittwoch äußerte sich Selenskyj am Dienstagabend bei einer Pressekonferenz in Kiew.

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Kiew spaltet die Gläubigen

Das ukrainische Parlament beschließt ein Verbot der früher mit Moskau verbundenen Orthodoxie im Land. Ein Akt der Weisheit und Friedensliebe ist das nicht

Quelle
Russland: Kollekte für Vertriebene und Militärgeistliche gesucht – Vatican News

21.08.2024

Guido Horst

Es steht nicht gut um die Ukraine. Die russische Armee stößt im Donbass immer weiter vor, während der Landgewinn ukrainischer Truppen in der russischen Region Kursk vielleicht als Faustpfand bei Verhandlungen dienen könnte, aber die Bereitschaft des Kremls zu eben solchen Gesprächen erst einmal auf Null gesenkt hat.

Zudem lässt das am Wochenende von der Bundesregierung verkündete Moratorium für weitere Finanzhilfen für die Ukraine vermuten, dass im Westen der Wille schwächelt, das ukrainische Vorgehen im Kampf gegen den russischen Aggressor immer weiter zu unterstützen, wenn kein Ende der Eskalations-Spirale in Sicht ist. Putin klein zu kriegen oder Russland zu besiegen, ist keine realistische Option. Es muss eine Exit-Strategie her, um das Töten zu beenden, und die hat der Vorstoß der Ukraine auf russischem Boden Richtung Kursk nicht gebracht.

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