Priester Ordensleute

Papst Franziskus an die Deutsche Bischofskonferenz

Ansprache von Papst Franziskus an die Deutsche Bischofskonfernz zu ihrem Besuch “Ad limina Apostolorum”

ApostelPetrus VatikanFreitag, 20. November 2015

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Prisca und Aquila

Liebe Mitbrüder,

es ist mir eine Freude, Euch aus Anlass Eures Ad-limina-Besuches hier im Vatikan begrüssen zu können. Die Wallfahrt an die Gräber der Apostel ist ein bedeutender Augenblick im Leben eines jeden Bischofs. Sie stellt eine Erneuerung des Bandes mit der universalen Kirche dar, die durch Raum und Zeit als das pilgernde Volk Gottes voranschreitet, indem sie das Glaubenserbe treu durch die Jahrhunderte und zu allen Völkern trägt. Herzlich danke ich dem Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz Kardinal Reinhard Marx für seine freundlichen Grussworte. Zugleich möchte ich Euch meinen Dank aussprechen, dass Ihr meinen Petrusdienst durch Euer Gebet und Euer Wirken in den Teilkirchen mittragt. Ich danke besonders auch für die grosse Unterstützung, die die Kirche in Deutschland durch ihre vielen Hilfsorganisationen für die Menschen in aller Welt leistet.

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40 Jahre Priesterseminar Leopoldinum

14./15./16. Nov. 2015: Kardinal Müller segnet das Priesterstudenten-Wohnheim

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Wir feiern 40 Jahre Priesterseminar Leopoldinum.

Die Feiern beginnen am Samstag, 14. Nov. und enden am Montag, 16. Nov.

Der Präfekt der Glaubenskongregation Gerhard Ludwig Kardinal Müller kommt. Das Programm (bzw. die Pressemitteilung) kann man hier downloaden. Als Bischof von Regensburg hat Kardinal Müller 2007 seine Studenten vom Dritten Bildungsweg nach Regensburg abgezogen. Die Folge waren aber nicht Niedergang des Priesterseminars, sondern eine ungeahnte Blüte. Derzeit sind 38 Studenten im Leopoldinum, 10 müssen wegen Zimmermangel in Wohncontainern wohnen. Mehr steht in der Pressemitteilung, bitte downloaden. Oder auf www.leopoldinum.at nachschauen.

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Syrien: Entführter Priester wieder frei

Der von der Terrorgruppe IS-entführte syrisch-katholische Geistliche Jacques Murad ist wieder frei

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Der syrisch-katholische Geistliche Jacques Murad ist frei. Das bestätigte gegenüber Radio Vatikan der Nuntius in Damaskus, Erzbischof Mario Zenari. P. Murad wurde vor fünf Monaten von der Terrormiliz des sogenannten “Islamischen Staates” (IS) in Syrien entführt. Zusammen mit dem weiterhin entführten italienischen Jesuitenpater Paolo Dall´Oglio hatte Murad die christliche Gemeinschaft von Mar Musa in Syrien geleitet.

Gemäss der italienischen Nachrichtenagentur ansa befinde sich P. Murad derzeit in Zaydal, einer Ortschaft in der Nähe von Homs, die nicht vom IS kontrolliert wird. Er habe auch die Heilige Messe gefeiert und es gehe ihm den Umständen entsprechend gut. P. Murad war im vergangenen Mai in Qaryatayn entführt worden, einer Ortschaft, die mittlerweile unter Kontrolle des IS ist.

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Die Wahrheit verkündigen, den Glauben verteidigen

Predigten H.H. Prof. Dr. Georg May

KirchenkampfKirchenkampf oder Katholikenverfolgung?:  Ein Beitrag zu dem gegenseitigen Verhältnis von Nationalsozialismus und christlichen Bekenntnissen

Der ver­derb­li­che Trend der Zeit hat seit Jahr­zehn­ten auch die katho­li­sche Kir­che erfasst und ihr schwe­ren Scha­den zuge­fügt. Bis in die höchs­ten Spit­zen trägt sie eine gewisse Mit­schuld an dem nach­kon­zi­li­a­ren Desas­ter, weil sie die moder­nis­ti­schen Wider­sa­cher nicht kon­se­quent zur Rechen­schaft zieht und im Tau­mel eines fal­schen Öku­me­nis­mus unver­zicht­bare Posi­tio­nen auf­gibt.

Dr. Georg May, em. Pro­fes­sor für Kir­chen­recht, Kirch­li­che Rechts­ge­schichte und Staats­kir­chen­recht, ist seit fast 60 Jah­ren Pries­ter. In die­ser gan­zen Zeit hat er den Nie­der­gang des katho­li­schen Glau­bens, die Ver­wäs­se­rung der kirch­li­chen Ver­kün­di­gung, die Ver­fla­chung der Lit­ur­gie und die ganze nach­kon­zi­li­are Krise der Kir­che vor­aus­ge­se­hen und vor­aus­ge­sagt. In zahl­lo­sen Schrif­ten, Büchern, Auf­sät­zen und Vor­trä­gen hat er die Irrun­gen doku­men­tiert, den Ver­ant­wort­li­chen ins Gewis­sen gere­det und den glau­ben­streuen Chris­ten Mut gemacht.

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“Die Kirche wird wieder aufblühen”

Prälat Gottfried Lafer erlebte vom Grazer Dom aus ein halbes Jahrhundert steirischer Kirchengeschichte

Jean-Marie Baptiste VianneyVon Stephan Baier

Graz, Die Tagespost, 26. August 2015

Als Gottfried Lafer 1932 in der Oststeiermark geboren wurde, war Pius XI. Papst, und in Österreich regierte Bundeskanzler Engelbert Dollfuss, der 1934 von Nazi-Putschisten erschossen wurde. Als Gottfried Lafer Dompfarrer in Graz wurde, da führte Paul VI. die Weltkirche. Das alles wäre nicht weiter erstaunlich, wäre Lafer nicht immer noch in Amt und Würden: Seit 47 Jahren amtiert der Prälat mit der gleichmässig sonoren, grossväterlich-beruhigenden Stimme als Dompfarrer in Graz. Fünf Päpste und vier Diözesanbischöfe hat er in dieser Zeit erlebt. Nun reicht der 82-Jährige die Grazer Dompfarre in jüngere Hände weiter.

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Papst Franziskus trauert um verstorbenen ungarischen Kardinal

Papst Franziskus trauert um den verstorbenen ungarischen Karindal Laszlo Paskai

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Papst Franziskus trauert um den verstorbenen ungarischen Karindal Laszlo Paskai. Dies verdeutlicht er in einem am Dienstag vom Vatikan veröffentlichten Kondolenz-Telegramm an den Budapester Kardinal Peter Erdö. Er danke Gott für den langjährigen Dienst des verstorbenen Kardinals an die ungarische Kirche und sei im Gebet vereint mit den Klerikern, Ordensleuten und Laien des Erzbistums.

Kardinal Laszlo Paskai, ehemaliger Primas von Ungarn, war am Montag im Alter von 88  Jahren gestorben. Seit März 1987 war Paskai Erzbischof von Esztergom, von 1986 bis zum Ende der kommunistischen Ära Vorsitzender der Ungarischen Bischofskonferenz. Mit seiner Abwahl im Jahr 1990 endete eine alte Tradition, nach der der ungarische Primas automatisch den Vorsitz der Bischofskonferenz innehat.

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Berufen für eine zerrissene Welt

Vor zweihundert Jahren empfing Jean-Baptiste-Marie Vianney die Priesterweihe

Hl. Pfarrer von ArsVor zweihundert Jahren empfing Jean-Baptiste-Marie Vianney die Priesterweihe – Streiflichter auf eine politisch und kirchlich unübersichtliche Zeit.

Von Harm Klueting

Die Tagespost, 12. August 2015

Der 13. August 1815 war ein Sonntag. Wenige Tage zuvor, am 8. August, hatte Napoleon I. in Rochefort-sur-Mer im Département Charente-Maritime, einem Hafen an der französischen Atlantikküste, ein englisches Kriegsschiff bestiegen. Es brachte ihn, nachdem Grossbritannien ihm das erbetene Asyl verweigert hatte, in die Verbannung auf der britischen Insel St. Helena im Südatlantik brachte. Dort starb der gescheiterte Kaiser der Franzosen am 5. Mai 1821.

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