Papst em. Benedikt XVI.

Krieg und Frieden – was sagt der Katechismus?

Der „Katechismus der Katholischen Kirche“ legt in seinem Abschnitt über die Zehn Gebote die Lehre der katholischen Kirche über Krieg und Frieden dar. Wir dokumentieren den Text in vollem Wortlaut

Quelle
Militärische Antwort? Wir fragen einen Friedensforscher
Die Zehn Gebote – DVD (4879)
Populorum Progressio (26. März 1967) | Paul VI. (vatican.va)

III Aufrechterhaltung des Friedens

2302 Wenn Jesus an das Gebot: „Du sollst nicht töten“ (Mt 5,21) erinnert, fordert er den Frieden des Herzens und verurteilt die Unsittlichkeit des mörderischen Zorns und des Hasses.

Zorn ist ein Verlangen nach Rache. „Nach Rache zu verlangen zum Schaden dessen, der bestraft werden soll, ist unerlaubt; aber nach Rache zu verlangen zur Bestrafung der Laster und zur Bewahrung der Gerechtigkeit ist lobenswert“ (Thomas v. A., s. th. 2-2, 158,1, ad 3). Falls der Zorn so weit geht, dass man den Mitmenschen absichtlich töten oder schwer verwunden möchte, ist er eine schwere Verfehlung gegen die Liebe und damit eine Todsünde. Der Herr sagt: „Jeder, der seinem Bruder auch nur zürnt, soll dem Gericht verfallen sein“ (Mt 5,22).

2303 Willentlicher Hass verstösst gegen die Liebe. Hass gegen einen Mitmenschen ist eine Sünde, wenn man diesem absichtlich Böses wünscht. Er ist eine schwere Sünde, wenn man dem Nächsten wohlüberlegt schweren Schaden wünscht. „Ich aber sage euch: Liebt eure Feinde und betet für die, die euch verfolgen, damit ihr Söhne eures Vaters im Himmel werdet“ (Mt 5, 44-45).

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Der frühere Papst pilgert – Sein Ring wandert ins Museum

Bischofsring

Abschied von Papst Benedikt XVI.

 

Kultur der Liebe

Geistliche Betrachtungen zu den Enzykliken Benedikts XVI. – Teil 24

Quelle
*XVII. Weltjugendtag, 2002 | Johannes Paul II. (vatican.va)

Von Thorsten Paprotny, 12. März 2022

Der heilige Johannes Paul II. hat von der *“Zivilisation der Liebe“ gesprochen und damit nicht einen Menschheitstraum formuliert, sondern die Sendung des Christen bezeichnet. Auch in der Welt der Ökonomie herrschen oft einseitige Betrachtungsweisen vor. So muss mit Nachdruck betont werden, dass die Lehre der Kirche mitnichten eine Apologie des Kapitalismus betreibt, sondern auf dem Evangelium fusst und die katholische Soziallehre in den Blick nimmt. Benedikt XVI. spricht in der Enzyklika „Caritas in veritate“ von der „ganzheitlichen Entwicklung des Menschen“ und hebt die Einseitigkeit „sozioökonomischer Massnahmen“ hervor: “

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Kardinal Duka *UPDATE

Kardinal Duka: „Einige Leute wollen Missbrauch nutzen, um Lehre der Kirche zu ändern“

Kardinal Duka sieht weltweite Medienkampagne | Die Tagespost (die-tagespost.de)
Maria 1.0: Bätzing geht nicht „adäquat“ auf Sorgen um „Synodalen Weg“ ein
Sorge um „Synodalen Weg“: Antwort Bätzings als „Beschwichtigungsversuch“ kritisiert
*Beschuldigung der Kirche als „hilfreiche“ Entlastung für bischöfliches Fehlverhalten

„Ratzinger und Wojtyla waren ein grosses Geschenk Gottes“ – „Es gibt eine Strömung in Deutschland, die Joseph Ratzinger angreifen will. Die Angriffe gegen ihn durch Kardinal Reinhard Marx und Monsignore Georg Bätzing sind nicht richtig“

Von CNA Deutsch Nachrichtenredaktion

Rom, 20. April 2022 (CNA Deutsch)

Sexueller Missbrauch ist ein Verbrechen, das von Menschen verübt wird, und muss auch als solches bekämpft werden. Als Instrument, um damit kirchenpolitische Ziele zu erreichen, ist es jedoch ungeeignet.

Das Kardinal Dominik Duka von Prag in einem am gestrigen Dienstag auf Italienisch veröffentlichten Interview gesagt. Gleichzeitig übte der Erzbischof von Prag und Primas von Böhmen Kritik an einer „Strömung“ unter deutschen Bischöfen, die sich auch im Umgang mit Papst emeritus Benedikt XVI. zeige.

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Anselm von Canterbury

Generalaudienz vom 23. September 2009: Hl. Anselm von Canterbury | BENEDIKT XVI. (vatican.va)

Anselm von Canterbury: Doctor Magnificus – Deus est id quo maior cogitari nequit
Anselm von Canterbury – Ökumenisches Heiligenlexikon
Päpstliches Athenaeum Sant’Anselmo

Benedikt XVI. Generalaudienz, Mittwoch, 23. September 2009

Hl. Anselm von Canterbury

Liebe Brüder und Schwestern!

Auf dem Aventinhügel in Rom befindet sich die Benediktinerabtei „Sant’Anselmo“. Als Sitz eines Instituts für höhere Studien und des Abt-Primas der benediktinischen Konföderation ist die Abtei ein Ort, der in sich das Gebet, das Studium und die Leitung vereint, also die drei Aktivitäten, die das Leben des Heiligen kennzeichnen, dem sie gewidmet ist: Anselm von Aosta, dessen 900. Todestag in diesem Jahr begangen wird. Die vielfältigen Initiativen, die zu diesem frohen Anlass besonders von der Diözese Aosta gefördert werden, haben deutlich gemacht, welches Interesse dieser mittelalterliche Denker noch immer weckt. Er ist auch als Anselm von Bec und Anselm von Canterbury bekannt: das waren die Städte, mit denen er in Beziehung stand. Wer ist diese Persönlichkeit, mit der sich drei voneinander weit entfernte und in drei verschiedenen Nationen – Italien, Frankreich, England – gelegene Städte besonders verbunden fühlen?

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Denker des Abendlandes

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