Liturgie

Stellungnahme von Pfarrer Winfried Abel

Stellungnahme von Pfarrer Winfried Abel, Studentenpfarrer im Priesterseminar im  Leopoldinum in  Heiligenkreuz bei Wien an seinen Bischof

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Stellungnahme von Pfarrer Winfried Abel, Studentenpfarrer im Priesterseminar im  Leopoldinum in  Heiligenkreuz bei Wien an seinen Bischof

Lieber Herr Bischof!

Heute erhielt ich per elektronische Mail die „Anweisung für Geistliche, kirchliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie im Bereich der kirchlichen Vereine und Verbände zur Bekämpfung des Coronavirus“, die Sie mit dem Datum 17. Juni als „Diözesangesetz“ erlassen haben. Rein juristisch-formal hätte ich die Frage, welche Rechtsverbindlichkeit ein Diözesangesetz überhaupt hat. Was geschieht mit den Gesetzesübertretern? Ich habe in Erinnerung, dass ein Gesetz nur dann sinnvoll ist, wenn es – nötigenfalls unter Strafandrohung – auch durchgesetzt werden kann.

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Ein Jahr nach „Traditionis custodes“ ***UPDATE

Ein Jahr nach „Traditionis custodes“: Deutsche Gläubige besuchen weiterhin alte Messen (catholicnewsagency.com)

Erschütterter Fels: Die Kirche zwischen Spaltung und Tradition
*Kardinal Müller äußert sich zur weiteren Einschränkung von Traditionis custodes
Summorum Pontificum (101)
**„Eine Lanze für die Tradition – für den Glauben der Kirche“
***Erzbischof: „Traditionis Custodes ist kein Fortschritt, sondern bedauerlicher Rückschritt“ (catholicnewsagency.com)

Von CNA Deutsch Nachrichtenredaktion

Berlin, 16. Juli 2022 (CNA Deutsch).

Ein Jahr nach der Veröffentlichung des Motuproprio Traditionis custodes durch Papst Franziskus am 16. Juli 2021, welches die Feier der überlieferten Liturgie massiv einschränkt, zeichnet sich zumindest in Deutschland nichtsdestotrotz ein Zuwachs bei der Anzahl der Messbesucher ab.

„Die Zahl der Messorte hat sich nicht verändert, bei der Zahl der Messbesucher hat sich die Tendenz einer Zunahme während COVID in den meisten unserer Apostolate bestätigt“, erklärte P. Stefan Dreher FSSP, der Distriktsobere der traditionsverbundenen Priesterbruderschaft St. Petrus, gegenüber CNA Deutsch.

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Eucharistie: Liturgische Feier und theologische Erschließung

Wie drückt sich der Sinngehalt der Eucharistie in ihrer konkreten Feiergestalt aus? Das ist die zentrale Fragestellung, mit der Martin Stuflesser die Bedeutung der Eucharistiefeier erschließt

Herr, bleibe bei uns – ZDFmediathek
Martin Stuflesser – Liturgiewissenschaftler | Anzeiger für die Seelsorge (herder.de)
Martin Stuflesser – Wikipedia

Wie drückt sich der Sinngehalt der Eucharistie in ihrer konkreten Feiergestalt aus? Das ist die zentrale Fragestellung, mit der Martin Stuflesser die Bedeutung der Eucharistiefeier erschließt. Die knappen historischen Rückblicke, die das Werden der Eucharistiefeier bis zur heutigen Feiergestalt nach dem Zweiten Vatikanischen Konzil nachzeichnen, stehen ganz im Dienst dieses Anliegens. In verständlicher Sprache und auf der Grundlage aktueller liturgiewissenschaftlicher Forschungsergebnisse stellt der Autor die einzelnen Teile der Eucharistiefeier vor und widmet dabei dem Herzstück der Eucharistie, dem Hochgebet, besondere Aufmerksamkeit. Außerdem werden praktische Fragen (z. B. Wie bereitet man eine Messe vor?) ebenso behandelt wie die ökumenischen Probleme oder die Verehrung der Eucharistie außerhalb der Messe.

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Katechismus zur kirchlichen Krise

Der Katholische Katechismus zur Kirchlichen Krise geht auf eine Initiative der Oberen der Priesterbruderschaft St. Pius X. zurück

Verlag/Bestellung

100 FRAGEN UND ANTWORTEN In 5. überarbeiteter und aktualisierten Auflage 2023

Der Katholische Katechismus zur kirchlichen Krise hat sich schnell als verlässliche Antwort auf ein echtes Bedürfnis der Gläubigen erwiesen: auf der Basis des katholischen Glaubens Klarheit zu bekommen über die Ursachen und Hintergründe der aktuellen kirchlichen Krise. Er hat inzwischen Übersetzungen ins Polnische, Französische, Englische, Portugiesische, etc. erfahren. Der Katechismus will die wichtigsten heute angegriffenen katholischen Positionen erklären und gegen die modernen Irrtümer verteidigen. Vor allem wird aufgezeigt, wie es nicht möglich ist, das katholische Dogma mit den liberalen Prinzipien zu versöhnen, ohne dem Glauben zu schaden. Die Liturgiereform des II. Vatikanums wird klar als Bruch mit der über 1000-jährigen Tradition des überlieferten römischen Ritus der hl. Messe benannt. Auf jede der 100 Fragen wird zunächst eine kurze und klare Antwort gegeben, die dann näher begründet wird. Dabei wurde auf gute Verständlichkeit auch für Nichttheologen großen Wert gelegt.

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Verteidigung der Sieben Sakramente

König Heinrich VIII. von England (1491 – 1547) war zunächst gläubiger Katholik. Er verfügte über eine profunde Bildung, unter anderem in Theologie. Die dreiste Bekämpfung der kirchlichen Sakramentenlehre durch Martin Luthers neue Religion skandalisierte ihn. Mit Hilfe seines Freundes und Lordkanzlers Thomas Morus (1935 heiliggesprochen) verfasste er die vorliegende Schrift, für die ihm von Papst Leo X. 1521 der Titel Verteidiger des Glaubens verliehen wurde

König Heinrich VIII. von England (1491 – 1547) war zunächst gläubiger Katholik. Er verfügte über eine profunde Bildung, unter anderem in Theologie. Die dreiste Bekämpfung der kirchlichen Sakramentenlehre durch Martin Luthers neue Religion skandalisierte ihn. Mit Hilfe seines Freundes und Lordkanzlers Thomas Morus (1935 heiliggesprochen) verfasste er die vorliegende Schrift, für die ihm von Papst Leo X. 1521 der Titel Verteidiger des Glaubens verliehen wurde. Auch wenn der König später vom katholischen Glauben abfiel, die Kirche verfolgte und seinen Freund Thomas Morus hinrichten ließ, bleibt die Verteidigung der sieben Sakramente gegen Martin Luther zeitlos gültig.

In Zeiten eines massiven Glaubensabfalls kann sie mithelfen, den vollständigen christlichen Glauben darzulegen und zu bekennen.

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Liturgie für einen „Segen für Alle“?

In der Serie „Fakten schaffen nach dem Synodalen Weg“ beginnt in Deutschland gerade die Folge „Segen für Alle“. Das ist so durchschaubar wie falsch, übergeht es doch die Tatsache, dass Segen kein Anspruchsrecht gegenüber der Kirche ist, das nach menschlichem Ermessen erteilt oder verweigert wird, sondern die Kirche ist nur Vermittlerin göttlichen Zuspruchs und ihr Segen somit Geschenk. Helmut Müller analysiert für den neuen Anfang die gerade präsentierte Handreichung für Segensfeiern jener Paare, die wegen der geltenden kirchlichen Lehre nicht mit dem ehelichen Ehesakrament rechnen können, deren Verbindung man in Deutschland aber gerade mit einer eigenen Liturgie dennoch segnen will

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Es lässt aber auch etwas weiteres außer Acht, was ehrlicherweise ausgesprochen werden muss: Ein jetzt geforderter Segen für alle Paare, egal welchen Geschlechtes oder Konstellation ist jetzt bereits mit Ansage für zahlreiche Akteure sowieso nur die Vorstufe eines „richtigen“ Ehesakramentes. Hier wird etwas vorbereitet, was in der „Ehe für Alle“ auch in der katholischen Kirche sein wahres Ziel haben soll. Man geht nur den Umweg einer Verundeutlichung und damit Verwischung der Unterschiede, bis das geneigte, durchsäkularisierte Hochzeitspublikum in der Kirchenbank am Ende nicht mehr unterscheiden kann, ob hier Hoffnung, Glückwunsch, Segen oder Sakrament verteilt wird. Hauptsache, sie lieben sich, oder?

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„Ich bin bei euch alle Tage bis zum Ende der Welt“ (Mt 28,20)

„Danke, Herr Jesus! Danke für deine Treue, die unsere Hoffnung unterstützt. Bleibe bei uns, denn es wird Abend. »Guter Hirt, du wahre Speise, Jesus, gnädig dich erweise! Nähre uns auf deinen Auen“ – Gedanken von Benedikt XVI. zum Fronleichnamsfest

Quelle
Adoremus in aeternum Sanctissimum Sacramentum
Lauda, Sion, Salvatorem…!
Fronleichnam – Wikipedia

Rom, kath.net, 8. Juni 2023

Das Hochfest des Leibes und Blutes Christi ist untrennbar mit dem Gründonnerstag, mit der Messe „in Caena Domini“, verbunden, in der die Einsetzung der Eucharistie gefeiert wird. Während am Abend des Gründonnerstags das Geheimnis Christi, der sich uns im gebrochenen Brot und im vergossenen Wein darbringt, wieder lebendig wird, wird eben dieses Geheimnis heute, am Fronleichnamsfest, zur Anbetung und Meditation des Gottesvolkes dargeboten, und das Allerheiligste Sakrament wird in Prozession durch die Straßen der Städte und Dörfer getragen, um zu bekunden, daß der auferstandene Christus mit uns auf dem Weg ist und uns zum Himmelreich führt. Was uns Jesus in der Vertraulichkeit des Abendmahlssaales geschenkt hat, bringen wir heute öffentlich zum Ausdruck, da die Liebe Christi nicht einigen wenigen vorbehalten, sondern für alle bestimmt ist. In der Abendmahlsmesse am vergangenen Gründonnerstag habe ich hervorgehoben, daß sich in der Eucharistie die Verwandlung der Gaben dieser Erde – Brot und Wein – vollzieht, mit dem Ziel, unser Leben zu verwandeln und so die Verwandlung der Welt zu eröffnen. Diesen Gedanken möchte ich heute abend wieder aufgreifen.

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