Eucharistie: Liturgische Feier und theologische Erschließung
Wie drückt sich der Sinngehalt der Eucharistie in ihrer konkreten Feiergestalt aus? Das ist die zentrale Fragestellung, mit der Martin Stuflesser die Bedeutung der Eucharistiefeier erschließt

Herr, bleibe bei uns – ZDFmediathek
Martin Stuflesser – Liturgiewissenschaftler | Anzeiger für die Seelsorge (herder.de)
Martin Stuflesser – Wikipedia
Wie drückt sich der Sinngehalt der Eucharistie in ihrer konkreten Feiergestalt aus? Das ist die zentrale Fragestellung, mit der Martin Stuflesser die Bedeutung der Eucharistiefeier erschließt. Die knappen historischen Rückblicke, die das Werden der Eucharistiefeier bis zur heutigen Feiergestalt nach dem Zweiten Vatikanischen Konzil nachzeichnen, stehen ganz im Dienst dieses Anliegens. In verständlicher Sprache und auf der Grundlage aktueller liturgiewissenschaftlicher Forschungsergebnisse stellt der Autor die einzelnen Teile der Eucharistiefeier vor und widmet dabei dem Herzstück der Eucharistie, dem Hochgebet, besondere Aufmerksamkeit. Außerdem werden praktische Fragen (z. B. Wie bereitet man eine Messe vor?) ebenso behandelt wie die ökumenischen Probleme oder die Verehrung der Eucharistie außerhalb der Messe.
Katechismus zur kirchlichen Krise
Der Katholische Katechismus zur Kirchlichen Krise geht auf eine Initiative der Oberen der Priesterbruderschaft St. Pius X. zurück
100 FRAGEN UND ANTWORTEN In 5. überarbeiteter und aktualisierten Auflage 2023
Der Katholische Katechismus zur kirchlichen Krise hat sich schnell als verlässliche Antwort auf ein echtes Bedürfnis der Gläubigen erwiesen: auf der Basis des katholischen Glaubens Klarheit zu bekommen über die Ursachen und Hintergründe der aktuellen kirchlichen Krise. Er hat inzwischen Übersetzungen ins Polnische, Französische, Englische, Portugiesische, etc. erfahren. Der Katechismus will die wichtigsten heute angegriffenen katholischen Positionen erklären und gegen die modernen Irrtümer verteidigen. Vor allem wird aufgezeigt, wie es nicht möglich ist, das katholische Dogma mit den liberalen Prinzipien zu versöhnen, ohne dem Glauben zu schaden. Die Liturgiereform des II. Vatikanums wird klar als Bruch mit der über 1000-jährigen Tradition des überlieferten römischen Ritus der hl. Messe benannt. Auf jede der 100 Fragen wird zunächst eine kurze und klare Antwort gegeben, die dann näher begründet wird. Dabei wurde auf gute Verständlichkeit auch für Nichttheologen großen Wert gelegt.
Verteidigung der Sieben Sakramente
König Heinrich VIII. von England (1491 – 1547) war zunächst gläubiger Katholik. Er verfügte über eine profunde Bildung, unter anderem in Theologie. Die dreiste Bekämpfung der kirchlichen Sakramentenlehre durch Martin Luthers neue Religion skandalisierte ihn. Mit Hilfe seines Freundes und Lordkanzlers Thomas Morus (1935 heiliggesprochen) verfasste er die vorliegende Schrift, für die ihm von Papst Leo X. 1521 der Titel Verteidiger des Glaubens verliehen wurde

König Heinrich VIII. von England (1491 – 1547) war zunächst gläubiger Katholik. Er verfügte über eine profunde Bildung, unter anderem in Theologie. Die dreiste Bekämpfung der kirchlichen Sakramentenlehre durch Martin Luthers neue Religion skandalisierte ihn. Mit Hilfe seines Freundes und Lordkanzlers Thomas Morus (1935 heiliggesprochen) verfasste er die vorliegende Schrift, für die ihm von Papst Leo X. 1521 der Titel Verteidiger des Glaubens verliehen wurde. Auch wenn der König später vom katholischen Glauben abfiel, die Kirche verfolgte und seinen Freund Thomas Morus hinrichten ließ, bleibt die Verteidigung der sieben Sakramente gegen Martin Luther zeitlos gültig.
In Zeiten eines massiven Glaubensabfalls kann sie mithelfen, den vollständigen christlichen Glauben darzulegen und zu bekennen.
Liturgie für einen “Segen für Alle”?
In der Serie “Fakten schaffen nach dem Synodalen Weg” beginnt in Deutschland gerade die Folge “Segen für Alle”. Das ist so durchschaubar wie falsch, übergeht es doch die Tatsache, dass Segen kein Anspruchsrecht gegenüber der Kirche ist, das nach menschlichem Ermessen erteilt oder verweigert wird, sondern die Kirche ist nur Vermittlerin göttlichen Zuspruchs und ihr Segen somit Geschenk. Helmut Müller analysiert für den neuen Anfang die gerade präsentierte Handreichung für Segensfeiern jener Paare, die wegen der geltenden kirchlichen Lehre nicht mit dem ehelichen Ehesakrament rechnen können, deren Verbindung man in Deutschland aber gerade mit einer eigenen Liturgie dennoch segnen will
Es lässt aber auch etwas weiteres außer Acht, was ehrlicherweise ausgesprochen werden muss: Ein jetzt geforderter Segen für alle Paare, egal welchen Geschlechtes oder Konstellation ist jetzt bereits mit Ansage für zahlreiche Akteure sowieso nur die Vorstufe eines “richtigen” Ehesakramentes. Hier wird etwas vorbereitet, was in der “Ehe für Alle” auch in der katholischen Kirche sein wahres Ziel haben soll. Man geht nur den Umweg einer Verundeutlichung und damit Verwischung der Unterschiede, bis das geneigte, durchsäkularisierte Hochzeitspublikum in der Kirchenbank am Ende nicht mehr unterscheiden kann, ob hier Hoffnung, Glückwunsch, Segen oder Sakrament verteilt wird. Hauptsache, sie lieben sich, oder?
“Ich bin bei euch alle Tage bis zum Ende der Welt” (Mt 28,20)
“Danke, Herr Jesus! Danke für deine Treue, die unsere Hoffnung unterstützt. Bleibe bei uns, denn es wird Abend. »Guter Hirt, du wahre Speise, Jesus, gnädig dich erweise! Nähre uns auf deinen Auen” – Gedanken von Benedikt XVI. zum Fronleichnamsfest
Quelle
Adoremus in aeternum Sanctissimum Sacramentum
Lauda, Sion, Salvatorem…!
Fronleichnam – Wikipedia
Rom, kath.net, 8. Juni 2023
Das Hochfest des Leibes und Blutes Christi ist untrennbar mit dem Gründonnerstag, mit der Messe “in Caena Domini”, verbunden, in der die Einsetzung der Eucharistie gefeiert wird. Während am Abend des Gründonnerstags das Geheimnis Christi, der sich uns im gebrochenen Brot und im vergossenen Wein darbringt, wieder lebendig wird, wird eben dieses Geheimnis heute, am Fronleichnamsfest, zur Anbetung und Meditation des Gottesvolkes dargeboten, und das Allerheiligste Sakrament wird in Prozession durch die Straßen der Städte und Dörfer getragen, um zu bekunden, daß der auferstandene Christus mit uns auf dem Weg ist und uns zum Himmelreich führt. Was uns Jesus in der Vertraulichkeit des Abendmahlssaales geschenkt hat, bringen wir heute öffentlich zum Ausdruck, da die Liebe Christi nicht einigen wenigen vorbehalten, sondern für alle bestimmt ist. In der Abendmahlsmesse am vergangenen Gründonnerstag habe ich hervorgehoben, daß sich in der Eucharistie die Verwandlung der Gaben dieser Erde – Brot und Wein – vollzieht, mit dem Ziel, unser Leben zu verwandeln und so die Verwandlung der Welt zu eröffnen. Diesen Gedanken möchte ich heute abend wieder aufgreifen.
Kölner Diözesanpastoralrat – Einführung von Wortgottesdiensten am Sonntag
Kölner Diözesanpastoralrat votiert für Einführung von Wortgottesdiensten am Sonntag
![]()
Quelle
Priestermangel
Eucharistie Mittelpunkt
Von CNA Deutsch Nachrichtenredaktion
Köln – Montag, 5. Juni 2023
Der Kölner Diözesanpastoralrat hat im Rahmen einer Sitzung am Wochenende dafür votiert, sonntags Wortgottesdienste mit Kommunionausteilung zu ermöglichen. Kardinal Rainer Maria Woelki, der Erzbischof von Köln, habe dies bereits im April 2022 angeregt, teilte die Erzdiözese am Samstag mit.
Teil der Debatte im Diözesanpastoralrat waren Ausführungen des Liturgiereferenten im Generalvikariat, Alexander Saberschinsky. Er betonte, es gehe bei dieser Frage um das grundsätzliche Kirchenverständnis sowie um die Bedeutung der sonntäglichen Eucharistiefeier.





Neueste Kommentare