Lateinamerika

Kolumbien

Kolumbien – Insgesamt 2,5 Millionen Minderjährige leiden unter den Folgen des Konflikts

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Cali, Fides – Dienst, 15. November 2016

Die schädlichen Auswirkungen des Krieges in Kolumbien beeinträchtigen auch heute noch die Entwicklung von Kindern in Kolumbien. Angstzustände und Depressionen, Verhaltensstörungen und Konzentrationsstörungen sind besonders weit verbreitet. Dies geht aus dem VI. Pädagogik-Kongress: “Friedensarbeit im Kindesalter” hervor, der in La Sabana (Chia) stattfand. Insgesamt wurden 2,5 Millionen Kinder Opfer des Konflikts, wie aus einer von der Universität La Sabana veröffentlichten Untersuchung hervorgeht. Die Kongressteilnehmer befassten sich insbesondere mit den von Minderjährigen erlittenen Traumatas auf der Grundlage der von verschiedenen Einrichtungen veröffentlichten Statistiken zum Ausmass der Gewalt gegen Kinder während des Konflikts.

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Aus Liebe zu den Ureinwohnern

Die Kinderbibel für einen brasilianischen Indigenen-Stamm

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Missionare entführt und ermordet, ihre Kirche niedergebrannt … Nein, wir sprechen nicht über den Nahen Osten, sondern über Brasilien und über die Situation der indigenen Gemeinde Raposa Serra do Sol im Bundesstaat Roraima, nahe der Grenze zu Venezuela und Guyana.

Es ist eine Region, die von Kolonisten und Gutsbesitzern in Beschlag genommen wurde. Sie versklavten und unterdrückten die Macuxis, die grösste indigene Volksgruppe in der Region. Die Ureinwohner schürften Mineralien und bauten Reis an und wurden dafür mit billigem Alkohol entlohnt – ein Laster, das die Invasoren selbst eingeführt hatten.

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Kolumbien

Kolumbien – Friedensabkommen mit der FARC: Bischöfe wünschen Berücksichtigung der Änderungsvorschläge

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YouTube – Erzbischof Luis Augusto Castro Quiroga – Aktion 2015 “Frieden jetzt”
Erzbischof Castro Quiroga fordert FARC zur Niederlegung der Waffen aufBogotà, Fides – Dienst, 28 Oktober 2016

Der Vorsitzende der Kolumbianischen Bischofskonferenz Erzbischof Luis Augusto Castro Quiroga fordert Präsident Juan Manuel Santos zur Einwilligung in die Änderungsvorschläge für den zwischen der Regierung und den FARC unterzeichneten Friedensverträge “Wir bitten den Präsidenten und die zuständigen Behörden um die Berücksichtigung der Beiträge verschiedener Gesellschaftsgruppen zur Definition des (Friedens)Abkommens, das gleichsam die nationale Einheit begünstigen als auch zur Lösung existierender Probleme beitragen soll“, so Bischof Castro Quiroga.

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Die Papstansprache in der Arena von Malmö

‘Wir dokumentieren hier die Papstansprache in der Sport- und Konzertarena von Malmö in der offiziellen deutschen Übersetzung’

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Historisch: Ökumenischer Gottesdienst in Lund
Caritas International
The Lutheran World Federation – World Service

Die Papstansprache

‘Wir dokumentieren hier die Papstansprache in der Sport- und Konzertarena von Malmö in der offiziellen deutschen Übersetzung’, gehalten am 31. Oktober 2016 anlässlich einer ökumenischen Begegung.

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Präsident folgt „Ruf des Volkes“

Kolumbien: Präsident folgt „Ruf des Volkes“

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Juan Manuel Santos

Kolumbiens Staatspräsident Juan Manuel Santos will noch bis Donnerstag Änderungsvorschläge für eine Nachbesserung beim Friedensvertrag mit der Guerilla-Organisation FARC annehmen. Anschliessend sollen die Vorschläge in eine neue Gesprächsrunde mit den Rebellen eingebracht werden, sagte der diesjährige Friedensnobelpreisträger am Dienstagabend Ortszeit in einer TV-Ansprache. Ein neues Abkommen auszuhandeln, sei der Ruf des Volkes, so Santos weiter. Die Regierung sei willens nachzuverhandeln; das müsse auch für die FARC gelten.

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Nach 52 Jahren ist der Konflikt in Kolumbien offiziell beendet

Friedensschluss von Cartagena: Wesentlicher Beitrag der Kirche

frieden2-150x150Zenit.org, 27. September 2016, Michaela Koller
Santegidio – Frieden in Kolumbien
Adveniat – Kolumbien

Kardinalstaatssekretär Pietro Parolin hat in seiner Predigt anlässlich der Unterzeichnung des Friedensabkommens in Kolumbien die Bedeutung der Religion für Verständigung und Frieden betont. „Religionen führen dazu, einander zuzuhören, sich zu verstehen und die Gründe des Anderen sowie seinen Wert anzuerkennen“, sagte der Kardinal in Cartagena de Indias. Glaube richte sich gegen die Verletzung der Würde der Person, die das gesellschaftliche Miteinander zerstöre. Er wende sich jedoch nicht gegen einen Säkularismus, der die Kompetenzbereiche der unterschiedlichen gesellschaftlichen und geistigen Sphären und Wirklichkeiten achte.

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Brasilien: Kardinal fordert Reformen

Die Kirche Brasiliens will abwarten, wie sich die frisch eingesetzte Regierung im Land verhält

QuelleDie Kirche Brasiliens will abwarten, wie sich die frisch eingesetzte Regierung im Land verhält. Politische Überzeugungen seien zweitrangig, sagt der brasilianische Kardinal Claudio Hummes. Wichtig seien Taten. „Ich habe oft gesagt, dass die Ideologien nicht so entscheidend sind, denn Regierungen müssen pragmatisch sein. Es ist egal, welche Überzeugung, wichtig sind die Entscheidungen, Projekte, die notwendigen Reformen, die gemacht werden müssen.“

Ende August hatte Michel Temer das Präsidentenamt übernommen – er war zuvor Dilma Rousseffs Vizepräsident, seine Partei hatte aber die Koalition gebrochen und so die Mehrheiten zur umstrittenen Absetzung Rousseffs wegen angeblicher Haushaltstricksereien zustande gebracht.

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