Papst Franziskus: “Alles begann mit dem Wort, das Gott an uns gerichtet hat”
Zum Bibelsonntag warnt Papst Franziskus vor “Rigidität” und einer “starren Religiosität”

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Motu Proprio Antiquum ministerium
Von CNA Deutsch Nachrichtenredaktion
Vatikanstadt, 23. Januar 2022 (CNA Deutsch)
Zum Bibelsonntag hat Papst Franziskus im Petersdom erneut vor Rigidität, Pelagianismus und einer “starren Religiosität” gewarnt.
Der Bibelsonntag – auch Sonntag des Wortes Gottes – ist ein Tag, an dem ganz besonders das Evangelium im Mittelpunkt steht: Das Wort Gottes. Papst Franziskus feierte im Petersdom dazu die heilige Messe und übertrug nach einem neuen, von der Kongregation für den Gottesdienst und die Sakramentenordnung vorbereiteten Ritus zum ersten Mal Laien aus verschiedenen Ländern der Welt das Amt des Lektors und das Amt des Katecheten.
Papst an kirchliche Verbände: Dienen statt regieren
Papst Franziskus hat die Führungskräfte von Laienverbänden zu mehr Machtverteilung ermutigt und sie vor Amtsmissbrauch gewarnt. Vor Teilnehmern eines Vatikanseminars für Laien in Verantwortung bekräftigte er Reformen, die jüngst vom Heiligen Stuhl in diesem Bereich auf den Weg gebracht worden sind
Anne Preckel – Vatikanstadt
Franziskus wandte sich am Donnerstag an die Teilnehmer eines Seminars für Laien in Führungsverantwortung, das das vatikanische Dikasterium für Laien, Familie und Leben organisiert hat. Grundlage des Kurses war ein Vatikandekret vom 11. Juni 2021, das Machtmissbrauch in katholischen Verbänden und Bewegungen entgegenwirken will. Es sieht mehr Leitungswechsel und begrenzte Amtszeiten für Leitende vor.
“Bringt uns dieser Erlass ins Gefängnis?”, fragte der Papst mit Blick auf die Neuerungen. Und er antwortete selbst: “Nein, dieses Dekret fordert uns auf, einige Veränderungen zu akzeptieren und die Zukunft von der Gegenwart aus vorzubereiten.” Schliesslich hätten “verschiedene Arten von Missbrauch” in kirchlichen Gemeinschaften in den letzten Jahrzehnten einen Reformbedarf aufgezeigt, so Franziskus, ohne einzelne Bewegungen namentlich zu nennen.
Leben mit christlichen Werten Erinnerungen und Ausblick
Er gehört zu den profiliertesten Katholiken im deutschsprachigen Raum: Werner Münch

Rezension/Bestellung
Christdemokratie auf dem Weg zur Bedeutungslosigkeit
Er gehört zu den profiliertesten Katholiken im deutschsprachigen Raum: Werner Münch. Seit vielen Jahren setzt sich der frühere Wissenschaftler und Politiker unermüdlich für den Erhalt der christlichen Werte in Politik und Gesellschaft ein, wovon auch sein erfolgreiches Buch Freiheit ohne Gott (Media Maria, 2017) Zeugnis gibt. Im Gespräch mit dem Journalisten Stefan Meetschen blickt Münch, der 1940 als Arbeiterkind in Kirchhellen zur Welt kam, offen und ehrlich auf die verschiedenen Stationen seines bewegten Lebens: auf viel Freude und wenig Leid, Siege und Niederlagen, Hoffnungen und Enttäuschungen, Veränderliches und Unabänderliches.
Ein inspirierendes Buch, das nicht nur bedeutende Ereignisse und Entwicklungen der deutschen und europäischen Zeitgeschichte aus der Sicht eines wichtigen Akteurs näherbringt, sondern das auch zeigt, wie viel man als Laie in Gesellschaft und Kirche bewegen kann, wenn man den Auftrag Jesu ernst nimmt und die christlichen Werte konsequent zu leben versucht.
‘Wandel im Erzbistum Köln’
Wandel im Erzbistum Köln – Neuer Kurs von Kardinal Woelki kommt bei den Laien gut an

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KNA-WATCH: Im Geist von Erzbischof Dyba
Im Erzbistum Köln lebt wieder Protest auf: 17 Veranstaltungen angesagt
Von Andreas Otto (KNA), Köln – 13.02.2016
Die Laien. Um sie kreist das Wort des Erzbischofs. Den Begriff verwendet er in seinem Schreiben allerdings gar nicht, er spricht von Getauften und Gefirmten mit Fähigkeiten und Begabungen. Und darauf setzt der Kardinal bei der Gestaltung der Zukunft – zumal Priester und pastorale Mitarbeiter weniger werden. Eine von Hauptberuflichen “versorgte Kirche” werde es nicht länger geben können, “sondern eine miteinander gestaltete”, so Woelki.
Myanmar – Katholische Laien
Myanmar – Katholische Laien: Trotz aller Schwierigkeiten setzen sie ihren Dienst fort
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Die Apostel von Schwenikone
Naypyidaw
Geschichte Myanmars
Myitkyina, Fidesdienst, 10. Juli 2021
Das Evangelium “bis ans Ende der Welt” bringen: dieses Ziel verfolgt der 72-jährige Katechet John NgwaZar Dee, der seit 50 Jahren im Laienamt aktiv ist. John NgwaZar Dee ist der erste Katechet des indigenen Stammes der Lisu in der Diözese Myitkyina im Bundesstaat Kachin im Norden Myanmars. Als der erste Missionar Zang Yaw in der abgelegenen Region im Gebiet der heutigen Pfarrei Putao in der Diözese Myitkyina ankam, die von Angehörigen des Volkes der Lisu und Rawang bewohnt ist, begann er, das Evangelium vorzulesen und über die Erlösung zu sprechen, die Christus Jesus schenkt, und wandte sich damit an Menschen, die noch nie von ihm gehört hatten. Um das Dorf zu erreichen, muss man 15 Tage auf unwegsamen Pfaden wandern. Der Pfarrer der Kirche von Putao schafft es deshalb nur selten, diese unzugänglichen Gebiete zu erreichen, oft nur einmal im Jahr. Aber trotz der Entfernung besuchte der Katechet John NgwaZar Dee, als er noch jünger war, das Dorf 14 Mal, um den Samen des Evangeliums auszusäen. Dank seines missionarischen Eifers und seines beispielhaften Lebens, weckte er bei fast allen Einwohner des Dorfes und der Nachbardörfer, angezogen von der Botschaft und Gestalt Christi, den Wunsch sich taufen zu lassen und nahmen den katholischen Glauben an.
Verbindlich gültig: “Ordinatio sacerdotalis”
Was der heilige Johannes Paul II. “kraft seines Amtes” erklärt hat *UPDATE

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*‘Ordinatio sacerdotalis’
Die Glaubenskongregation ist Stellvertretungsorgan des Papstes
Kongregation für die Glaubenslehre
Do.
Kardinäle Dziwisz und Schönborn gedenken des Attentats auf Papst Johannes Paul II.
Von Thorsten Paprotny, 8. Dezember 2020
Die Münsteraner Theologin Dorothea Sattler hat sich am 7.12.2020 in einem Interview mit der “Badischen Zeitung” Gedanken über das Frauenpriestertum gemacht. Gemeinsam mit Bischof Dr. Franz-Josef Bode steht sie auf dem “Synodalen Weg” dem Forum “Frauen in Diensten und Ämtern der Kirche” vor. Sie sympathisiert mit einem neuen Verständnis des Priestertums und äussert Zweifel an der Verbindlichkeit von “Ordinatio sacedortalis”.
Paris – Experimentelles Pastoralzentrum geschlossen
Warum der Erzbischof von Paris ein experimentelles Pastoralzentrum geschlossen hat
Von CNA Deutsch Nachrichtenredaktion
Paris, 24. März 2021 (CNA Deutsch)
Ein experimentelles “pastorales Zentrum” im Herzen der französischen Hauptstadt wurde am 1. März auf Anweisung des Erzbischofs von Paris geschlossen.
Erzbischof Michel Aupetit verkündete seine Entscheidung, das Pastoralzentrum Saint-Merry in der Gegend von Beaubourg-Les Halles aufzulösen, in einem Brief an die Gemeinde am 7. Februar.
Der Schritt, der in Frankreich ein großes Medienecho fand, ist Berichten zufolge das Ergebnis jahrelanger Spannungen zwischen einigen Laienmitgliedern der Pfarrei und ihren drei letzten Pfarrern, berichtet Solène Tadié für die “Catholic News Agency“, die englischsprachige Schwesteragentur von CNA Deutsch.




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