Palmyra: „Zerstörung wird Teil des kulturellen Erbes“
Der sogenannte „Islamische Staat“ (IS) ist weg, die Schäden bleiben
Nachdem die antike Ruinenstadt Palmyra befreit wurde wird sichtbar, was der IS dort bei ihren Versuchen, Kultur und Geschichte zu zerstören, angerichtet hat. Für das kulturelle Erbe Syriens ist das ein wesentliches Ereignis, sagt der Archäologe und Nahost-Experte Matthias Kopp dem Kölner Domradio. „Ich bin selbst an verschiedenen Grabungen beteiligt gewesen und weiss, was von meinen eigenen Ausgrabungen unwiederbringlich zerstört worden ist. Die Wucht der Detonation auf einen Tempel, auf die Synagoge oder die Säulenstrasse war so gross, dass man wenn man überhaupt irgendwann einmal nach dem Bürgerkrieg über Wiederaufbau nachdenken will, man nur von mangelhaften Rekonstruktionen sprechen kann.“ Seine Sorge sei, dass vieles eine Lücke bleiben wird, sagt der Pressesprecher der deutschen Bischofskonferenz. Vielleicht müsse das ja auch eine Lücke bleiben, um an den grauenhaften Krieg zu erinnern. „Palmyra wird nie mehr das sein, was es vorher einmal war, dieses kulturelle Erbe der Menschheit, aber es wird ein Mahnmal werden an einen Krieg, der uns über Monate und Jahre seine grässliche Fratze gezeigt hat.“
Ikonoklasmus in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts
Hetzendorf: und der Ikonoklasmus in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts
2016: Der Glaube in der Schweiz
Sensus Fidei: Diverse Beiträge
Unter Ikonoklasmus versteht man die Zerstörung heiliger Bilder und religiöser Denkmäler, beispielsweise den Byzantinischen Bilderstreit im 8. Jahrhundert oder den Reformatorischen Bildersturm im 16. Jahrhundert. Die Beiträge des vorliegenden Bandes gehen der Frage nach, inwiefern und aus welchen Gründen man auch von der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts als einem „Zeitalter des Ikonoklasmus“ sprechen kann.
Die Autoren und Autorinnen beleuchten verschiedene Entwicklungen innerhalb der römisch-katholischen Kirche seit den 1950er-Jahren. Sie gehen auf historische Bauten und die Sakralkunst ebenso ein wie auf das Erscheinungsbild der modernen Sakralarchitektur nach dem II. Vatikanischen Konzil und die damit in Zusammenhang stehenden problematischen Umgestaltungen, exemplarisch erläutert anhand der Renovierung der Rosenkranzkirche in Wien-Hetzendorf.
Historische Vesperfeier in königlicher Kapelle
GB: Historische Vesperfeier in königlicher Kapelle
Mehr als 450 Jahre nach dem anglikanischen Schisma wird in der Königlichen Kapelle von Hampton Court Palace in London wieder eine Vesper nach dem katholischen lateinischen Ritus gefeiert. Das historische Ereignis wurde ermöglicht durch die Bemühungen zweier Stiftungen, der Genesis Foundation und der Choral Foundation, die sich dem Schutz der Kunst und der Künstler verschrieben haben. Der Gottesdienst wird einen stark ökumenischen Charakter haben: So wird der Erzbischof von Westminster, Kardinal Vincent Nichols, die Vesperfeier halten, während der anglikanische Bischof von London und Dekan der königlichen Kapelle, Richard Chartres, eine Predigt halten wird.
Traurige Gewissheit
Traurige Gewissheit: Ältestes Kloster im Irak zerstört
Vor der Zerstörung durch den IS beschmierten es US-Soldaten.
Rom, 21. Januar 2016, Zenit.org
Satellitenaufnahmen haben jetzt die Zerstörung des ältesten Klosters im Irak durch den IS bestätigt. Es handelt sich um das Kloster St. Elias, das um 590 in den Hügeln um Mossul erbaut wurde. Es wird vermutet, dass der IS es bereits im August oder September des Jahres 2014 dem Erdboden gleich gemacht hat. Die Agentur Associated Press ging mit der Firma Digitalglobe, die die Aufnahmen erstellte, Befürchtungen nach, die sich nun bestätigten.
Das Gebäude war bereits ohne Dach: Es waren aber noch 25 Zimmer und eine Kapelle erhalten. Nach Ansicht von Experten, die sich die Bilder angeschaut haben, sind die alten Steinmauern durch den Einsatz von Baggern oder vielleicht Sprengstoff buchstäblich pulverisiert worden. Dieses ehemalige Kloster war bereits während der Besetzung des Irak Ziel von Vandalismus gewesen, auch von Seiten amerikanischer Soldaten: Einige Mitglieder der 101. US-Airborne Division hatten die Wände mit Zeichnungen und Graffiti beschmiert und den American Eagle (Amerikanischen Adler), das US-Wappentier, eingraviert.
„Zuflucht der Armen“
Paderborn: Libori-Festwoche beginnt mit der traditionellen Reliquienerhebung und einer Uraufführung
Erzbistum Paderborn
KathTube: Paderborn – Erzbischof Hans-Josef Becker: Lateinisches Pontifikalamt zum Liborifest – Mit päpstlichem Segen und Möglichkeit zum vollkommenen Ablass
Von Heinrich Wullhorst
Paderborn, Die Tagespost, 27. Juli 2015
Ein beschauliches Städtchen, so wird Paderborn die meiste Zeit des Jahres über wahrgenommen. Es gibt allerdings ein Hochfest, bei dem die Menschen in Scharen in die Metropole Ostwestfalens strömen. Mehr als eine Million Menschen kommen aus diesem Anlass jährlich hier zusammen. Das Erzbistum Paderborn und die Menschen der Region feiern das Patronatsfest mit Verehrung der Reliquien des heiligen Liborius. In diesem Jahr begann die Festwoche am 25. Juli. Sie endet am 2. August.
Libori-Fest Erzbistum Paderborn
Erzbischof Becker eröffnet Libori-Fest mit Erhebung der Reliquien und Pontifikalvesper
Quelle: Erzbistum Paderborn
Paderborn, 25. Juli 2015
Mit den Worten „Procedamus in Domino – Brechen wir auf im Namen des Herrn!“ leitete Erzbischof Hans-Josef Becker am Samstagnachmittag die festliche Prozession im Hohen Dom zu Paderborn ein, in der die Reliquien des Heiligen Liborius aus der Domkrypta in den Hochchor überführt wurden. Zu den Klängen des Libori-Tuschs wurde der goldene Schrein mit den Reliquien des Bistumspatrons im Hochchor aufgestellt und damit das Libori-Fest 2015 feierlich eröffnet. „Der heilige Liborius ist uns ein gutes und deutliches Vorbild dafür, wenn es darum geht, Not zu sehen und zu lindern. Lassen wir uns von ihm begleiten hin zur Begegnung mit Gott in den Sakramenten und hin zu unseren Mitmenschen“, sagte Erzbischof Becker in seiner Einführung in die Pontifikalvesper zur Eröffnung des Libori-Triduum auch im Hinblick auf das Leitwort des diesjährigen Libori-Festes „Du bist die Zuflucht der Armen in ihrer Not“ vgl. Jes 25,4.
Die Madonna mit dem geneigten Haupt
„Was er euch sagt, das tut!“ (Joh 2,5)

Quelle: Bestellung
Bayerisches Fernsehen: Andachtsbilder
Autor: Ludwig Gschwind
Die Madonna mit dem geneigten Haupt
Dieses neue Marienbuch von Pfarrer Ludwig Gschwind erzählt die Geschichten wie „Madonna mit dem geneigten Haupt“ oder die Geschichte der „Knotenlöserin“, die Papst Franziskus so sehr schätzt.
Von Kuba bis Nagasaki in Japan, von Sheshan in China bis nach Ndanda in Afrika lassen sich Gnadenorte entdecken. Natürlich darf auch nicht fehlen „Maria und der Rosenkranz“. Es ist eine bunte Mischung von Geschichten, die zeigen, dass Maria immer hinführt zu Jesus:






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