Kardinal Kurt Koch

Kardinal Koch: “Ökumenische Partner bei Weltsynode miteinbeziehen”

Der Schweizer “Ökumene-Minister” des Papstes, Kurienkardinal Kurt Koch, hat sich dafür ausgesprochen, bei der Synode über Synodalität auch die “ökumenischen Partner” miteinzubeziehen

Quelle
Tagespost: Kardinal Kurt Koch
Kardinal Kurt Koch (313)
Apostolischen Schreiben ‘Evangelii gaudium’

Vatikanstadt, 22. Oktober 2021 (CNA Deutsch)

Der Schweizer “Ökumene-Minister” des Papstes, Kurienkardinal Kurt Koch, hat sich dafür ausgesprochen, bei der Synode über Synodalität auch die “ökumenischen Partner” miteinzubeziehen. In einem gestern erschienenen Interview mit der katholischen Wochenzeitung “Die Tagespost” hob Koch hervor, dass die Gaben des Heiligen Geistes “der ganzen Christenheit geschenkt sind”.

Kardinal Koch erinnerte daran, dass Papst Franziskus möchte, dass “die Kirche in ihrem Stil des Lebens und Wirkens synodaler” werde. Dabei sei Synodalität “sehr eng” an die “Sendung zur Evangelisierung in der heutigen Welt” geknüpft, so Koch weiter. Dazu rufe der Pontifex immer wieder in Erinnerung, dass Synode “kein Parlament” sei. Wörtlich sagte der Kardinal:

“Während das demokratische Verfahren vor allem der Ermittlung von Mehrheiten dient, ist Synodalität ein geistliches Geschehen, das sein Ziel darin findet, in den Glaubensüberzeugungen und in den daraus fliessenden Lebensweisen des einzelnen Christen und der kirchlichen Gemeinschaft überzeugende Einmütigkeit zu finden; und dies ist sehr viel anstrengender, aber auch tragfähiger als Parlamentarismus.”

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Konventamt mit Kurt Koch

Gänswein: “Benedikt XVI. geht es stabil in der Schwäche”

Der emeritierte Papst Benedikt XVI. nimmt weiterhin rege am Leben der Kirche teil. Das stellte sein Privatsekretär Georg Gänswein fest. Er war einer der Referenten des diesjährigen Treffens des Neuen Schülerkreises in Rom. Das diesjährige Thema behandelte die Frage nach der Erlösung des Menschen und das Heilsversprechen Gottes

Quelle
Ratzinger Schülerkreis: Kirche soll Weiheamt stärken
Franziskus: Liturgie ist die erste “Lehrerin” des Katechismus
D/Rom: Symposium zur Taubheit der Menschen gegenüber Gott
Radioakademie mit Erzbischof Gänswein

Mario Galgano – Vatikanstadt

Alle Jahre wieder: Wenn an den meisten Universitäten im deutschsprachigen Raum das Herbstsemester beginnt, treffen sich in Rom die Ratzinger-Forscher, um am jährlichen Treffen des Neuen Schülerkreises teilzunehmen. Auch in diesem zweiten Pandemiejahr fand das große, öffentliche Symposium wieder im Augustinianum gegenüber dem Petersplatz statt. Diesmal ging es um das Thema “Soteriologie”, also die theologische Frage nach der Erlösung des Menschen im Lichte des Christusglaubens.

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Kardinal erläutert Aussagen von Papst Franziskus über Judentum

Nach Kritik von Rabbinern: Kardinal erläutert Aussagen von Papst Franziskus über Judentum

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Von CNA Deutsch Nachrichtenredaktion

Vatikanstadt, 11. September 2021 (CNA Deutsch)

Nach Irritationen und scharfer Kritik von Rabbinern in Israel und Deutschland hat Papst Franziskus über Kardinal Kurt Koch eine Erklärung seiner Aussagen über die Tora veröffentlichen lassen. Darin versichert der für die religiösen Beziehungen zum Judentum verantwortliche Kurienkardinal, dass Franziskus nicht das Judentum abwerten wollte.

Das berichtet die “Catholic News Agency“, die englischsprachige Schwesteragentur von CNA Deutsch.

Der Päpstliche Rat zur Förderung der Einheit der Christen, der die vatikanische Kommission für die religiösen Beziehungen zu den Juden betreut, veröffentlichte am 10. September zwei Briefe von Kardinal Kurt Koch, der sowohl Präsident des Rates als auch der Kommission ist.

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Inside the Vatican

Erneuerung und Einheit: Ein Plädoyer für mehr Ökumene

Keine Kirche kann es sich noch leisten, Kraft in die Abgrenzung von anderen Kirchen zu stecken *UPDATE

Einheit
Kardinal Kurt Koch (309)
CNA – Kardinal Kurt Koch
Radio Vatikan

Keine Kirche kann es sich noch leisten, Kraft in die Abgrenzung von anderen Kirchen zu stecken. Vielmehr gilt es, gemeinsam das Wort Gottes zu verkünden in einer Gesellschaft, der Gott zu grossen Teilen fremd geworden ist. Kardinal Koch versteht den Blick auf die zentralen Fragen, die zwischen den getrennten Kirchen kontrovers diskutiert werden, deshalb nicht als Schlusspunkt, sondern als Doppelpunkt: Was zwischen den Kirchen schon erreicht ist, ist Ansporn für grössere Einheit, für das gemeinsame Bekenntnis zu Christus. Es geht darum, aus Fehlern der Vergangenheit zu lernen, auch voneinander zu lernen, einander zu vertrauen und voranzubringen. Erneuerung ist nicht nur ein evangelisches Anliegen, Einheit nicht nur ein katholisches. Beide Kirchen dürfen und sollen wiederentdecken und ernst nehmen, dass mehr sie verbindet als sie trennt.

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Eucharistie und Erneuerung

Eucharistie und Erneuerung: Aufbruch aus der Mitte des Glaubens

Literatur George Augustin

Die Erneuerung des Glaubens ist das Gebot der Stunde, ein Aufbruch aus den Quellen des Glaubens tut not. Welche Rolle kommt in diesem Zusammenhang der Eucharistie zu? Wie kann ihr Geheimnis tiefer erfasst werden, damit sie zur Kraftquelle für die dringend notwendige Neuevangelisierung werden kann? Aus unterschiedlichen Perspektiven heraus geben die Beiträge des Buches wertvolle Orientierung und Inspiration.

Über den Autor und weitere Mitwirkende

George Augustin, geb. 1955, Dr. theol. habil., Priesterweihe 1981, seit 1993 Priesterseelsorger in der Diözese Rottenburg-Stuttgart. Professor für Dogmatik und Fundamentaltheologie an der Philosophisch-Theologischen Hochschule Vallendar. Am 01.04.2017 wurde er von Papst Franziskus zum Konsultor der Vatikanischen Kongregation für den Klerus ernannt.

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