Nach Matic-Bericht: Initiative Pontifex startet Sühneaktion
Das katholische Mediennetzwerk “Pontifex” hat zu einer “Sühneaktion” aufgerufen

Quelle
Grosse Mehrheit: Kinder sind höchstes Gut für die Zukunft
Mediennetzwerk “Pontifex”
Von Rudolf Gehrig
Köln, 1. Juli 2021 (CNA Deutsch)
Das katholische Mediennetzwerk “Pontifex” hat zu einer “Sühneaktion” aufgerufen. Die Initiatoren wollen länderübergreifend dazu aufrufen, bis zum 13. Juli “jeden Tag für das Leben, für die Ungeborenen, für die Umkehr Europas” zu fasten und zu beten.
Hintergrund ist der kürzlich vom Europäischen Parlament in Brüssel verabschiedete “Matic-Bericht”, der Abtreibung als “wesentliche Gesundheitsfürsorge” beschreibt und versucht, eine Verweigerung von Abtreibung aus Gewissensgründen – etwa von Ärzten oder Hebammen – als “Verweigerung medizinischer Versorgung” neu zu definieren.
“Der Tod ist ein Kommunist”
“Der Tod ist ein Kommunist”: Ein Therapie-Gespräch mit Giuseppe Gracia

Quelle
Giuseppe Gracia: “Der Druck wird grösser”
Grössenwahn – Wir leben in verrückten Zeiten
30. Juni 2021
Darf man Satire über die Covid-Pandemie schreiben? Und was soll daran heilsam sein? Der Schweizer Schriftsteller Giuseppe Gracia im Gespräch mit CNA Deutsch über sein neues Buch – hier eine Leseprobe – und Pandemien, Postmoderne und Grössenwahn.
Herr Gracia, sind Sie schon geimpft?
Geistig lasse ich mich jede Woche impfen. Gegen mediale Volkserziehung, gegen den Moralismus unserer Elite bezüglich Corona, Klima oder Gender. Wie ich höre, ist das Genderstern-Virus für die vitalen Hirnfunktionen besonders gefährlich.
Philipps Beerdigung
R.I.P. Philipp Mickenbecker – “Alle, die ihre Hoffnung auf den Herrn setzen kriegen neue Kraft”
Glaube ist ganz einfach – Glaube ist nicht immer einfach
Glaube ist ganz einfach – Glaube ist nicht immer einfach
Quelle
Dogma – Feuerschwert Dogma | Pater Karl Wallner | Predigt vom 16.12.2020
‚Konfessionelle Eigenarten’ zugunsten der Ökumene ‚redimensionieren’
Ein Essay, 20. Juni 2021
“Der Glaube ist einfach, keine Summe von Sätzen, keine Theorie. Der Glaube erwächst vielmehr aus der Begegnung mit Gott, der “das Grosse” ist, nach dem wir Ausschau halten und uns sehnen.» schrieb jüngst jemand in einem Blog.
Ja, der Glaube meiner Jugend war ganz einfach. Ich glaubte, was meine Eltern und Religionslehrer mir über Gott erzählten. Ich glaubte, weil ich diesen glaubte. Ich glaubte, weil ich sah, dass sie selbst glaubten, dass sie der Kirche glaubten. Ich glaubte, weil ich erlebte, wie die Kirche glaubte, nicht zuletzt in ihrem Gebet, in ihrer Liturgie. Ich glaubte auch, weil dieser mir übermittelte Glaube mir eine Begegnung mit diesem «lieben Gott» schenkte, mit meinem Vater im Himmel. Es war ein kindlich-glücklicher Glaube.
Die Fabel vom barmherzigen Hirten
Die Fabel vom barmherzigen Hirten – An die Ränder gehen – 19. Januar 2017
Quelle
Papst lobt umstrittenen ‘Gay-Jesuitenpater’ James Martin
Es war einmal ein Hirte, der liebte seine Schafe über alles, besonders die störrischen Böcklein und die überstelligen Jungtiere. Ihnen galt seine ganze Sorge. Und wenn eines von diesen weglief, so überliess er die Herde seinen Buben und den Hunden und ging ihm nach, bis er es gefunden hatte. An einem schönen Frühlingsmorgen lief wieder einmal ein solcher Windfang weg. Sofort machte er sich auf und eilte ihm nach. Er brauchte nicht lange zu suchen. Auf jener Weide, die ganz nahe bei der Höhle der Wölfe lag, fand er ihn, gemütlich und sorglos die feinen Kräuter dort abgrasend. Er ging zu ihm hin, streichelte ihn. Dann setzte er sich zu ihm, redete ihm gut zu und sagte: “Schau, hier ist es ziemlich gefährlich. Wollen wir nicht lieber wieder zur Herde zurückgehen?” Das Tier schüttelte den Kopf. “Ach ja” sagte der Hirt “Ich weiss, du bist müde und hungrig von dem weiten Weg. Und die Gräser hier sind ja auch wirklich so zart und saftig. Also grase ruhig noch ein wenig weiter bis du satt bist. Dann werden wir heimkehren.”
Robert Schuman – Leben und Vermächtnis
Robert Schuman: Leben und Vermächtnis (Zeugen unserer Zeit)

Kaum jemand ist sich bewusst, wie massgeblich Robert Schuman, geb. 1886 in Luxemburg, gestorben am 4. September 1963 in Scy-Chazelles, Europa und insbesondere das deutsch-französische Verhältnis mitgeprägt hat. Von seiner Biografie her ein prädestinierter “Europäer”, von seiner geistigen Herkunft ein überzeugter, hochgebildeter und weltoffener katholischer Christ, hat er als französischer Aussenminister mit dem berühmten “Schuman-Plan” (1950) Geschichte geschrieben. Prägnant und einfühlsam zeichnet Hermann J. Benning sein bewegtes Leben nach: Sichtbar wird ein Mensch, dessen Vermächtnis im Verborgenen nachwirkt, ein Christ, dessen Integrität über jeden Zweifel erhaben war und ist. In der katholischen Kirche ist sein Seligsprechungsprozess in Gang, unter Politikern jeder Couleur geniesst er hohes Ansehen.
Über den Autor
Hermann J. Benning, Jahrgang 1949, arbeitete nach dem Studium an den Universitäten Nimwegen/NL und Saarbrücken, ab 1980 als Verlagslektor in München. Seit 1989 ist er freiberuflicher Lektor und Übersetzer in München. Mit Dag Hammarskjöld beschäftigt er sich seit mehr als zwei Jahrzehnten.
Worte von Robert Schuman Demokratie hat zutiefst christliche Wurzeln
Die Demokratie verdankt ihre Existenz dem Christentum. Sie entstand an dem Tage, als der Mensch dazu berufen wurde, in seinem zeitlichen Leben die Würde der menschlichen Persönlichkeit durch individuelle Freiheit, durch die Achtung der Rechte jedes einzelnen und durch die Ausübung brüderlicher Liebe gegenüber allen zu verwirklichen. In der Zeit vor Christus waren solche Ideen noch nie formuliert worden. Somit ist die Demokratie in der Doktrin und in der zeitlichen Entwicklung an das Christentum gebunden. …
Worte von Robert Schuman
Demokratie hat zutiefst christliche Wurzeln:
“Die Demokratie verdankt ihre Existenz dem Christentum. Sie entstand an dem Tage, als der Mensch dazu berufen wurde, in seinem zeitlichen Leben die Würde der menschlichen Persönlichkeit durch individuelle Freiheit, durch die Achtung der Rechte jedes einzelnen und durch die Ausübung brüderlicher Liebe gegenüber allen zu verwirklichen.




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