Katholische Stimmen

Der Advent als Fastenzeit

Weihnachtsfastenzeit und der “alte” und “neue” Kalender

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Die Orthodoxe Weihnachtsfastenzeit
Unterscheidung der Geister

Von Hans Jakob Bürger, 4. Dezember 2021

Bis zum 2. Vatikanischen Konzil wurden die Fastengebote der katholischen Kirche, die weitaus verbreiteter und strenger als heutzutage waren, eingehalten. Heute kennen die meisten Katholiken nur noch eine Fastenzeit, die sogenannte “österliche Busszeit”. Weitere traditionelle Fastentage, wie der wöchentliche Freitag, werden kaum noch beachtet.

Viele wissen heute nicht mehr, dass die Adventszeit auch eine Fastenzeit war. Gemeinhin spricht man heute kaum noch von Adventszeit sondern schon von der Weihnachtszeit. Unsere Konsumgesellschaft will den Zugang zu Lebkuchen, Plätzchen und vor allem zu Glühwein jetzt, sofort.

Die Geburt des Heilandes, die Christen in der Adventszeit erwarten und sich darauf vorbereiten, ist in den Hintergrund getreten. Was zählt ist ein heimeliges Gefühl, Geschenke und immer wieder Spass haben.

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Seligsprechung des französischen Pro-Life-Forschers rückt näher

Jérôme Lejeune – Genetiker und “Laienapostel für das Leben”

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“Heroischer Tugendgrad:” Jerome Lejeune nimmt Schritt auf Weg zur Seligsprechung
Botschaft an uns

Es ist der Schmerz seines Lebens: Ausgerechnet seine Forschung ermöglichte die moderne Pränataldiagnostik. Nun kommt Jérôme Lejeune, der Mit-Entdecker der genetischen Ursache des Down-Syndroms, einer möglichen Seligsprechung einen Schritt näher.

Von Moritz Findeisen Vatikanstadt – 31.01.2021

“Als Biologe und Wissenschaftler war er vom Leben begeistert”, würdigte Papst Johannes Paul II. (1978-2005) den französischen Genetiker und Kinderarzt Jérôme Lejeune unmittelbar nach dessen Tod im Jahre 1994. Er gilt als Entdecker der genetischen Ursache des Down-Syndroms und war ein leidenschaftlicher Anwalt für das Lebensrecht behinderter Kinder. Mit der Anerkennung seines “heroischen Tugendgrads” durch Papst Franziskus erreicht der seit 2007 laufende Seligsprechungsprozess für Lejeune nun seine abschliessende Phase.

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“Auf dem Weg in den Unrechtsstaat”

“Auf dem Weg in den Unrechtsstaat” – Lebensschützer kritisieren Koalitionsvertrag

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“Aktion Lebensrecht für Alle” (ALfA)
Aufruf des Forums Deutscher Katholiken: “Wehrt Euch gegen die Zerstörung der Familie!”

Von Rudolf Gehrig

Berlin, 26. November 2021 (CNA Deutsch).

Nachdem die neue Bundesregierung aus SPD, Bündnis 90/Die Grünen und FDP am 24. November den Koalitionsvertrag vorgestellt haben, gibt es scharfe Kritik von Lebensschützern.

Während die sogenannte “Ampelkoalition” fordert, dass Abtreibung nicht nur zur “Gesundheitsversorgung”, sondern auch zur ärztlichen Ausbildung gehören soll und das Werbeverbot für Abtreibungen abschaffen will, warnt die “Aktion Lebensrecht für Alle” (ALfA) davor, dass der Entwurf die schwächsten Mitglieder der Gesellschaft im Stich lässt.

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Der Liebe Gottes innewerden

Geistliche Betrachtungen zu den Enzykliken Benedikts XVI. – Teil 9

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Papst em. Benedikt XVI. (1468)

Von Thorsten Paprotny, 27. November 2021

In der Enzyklika “Deus caritas est” kommt Benedikt XVI. auch auf jene Menschen immer wieder zu sprechen, die karitative Dienste leisten. Sie dürfen nicht von “Ideologien der Weltverbesserung” geleitet, sondern sollen vom Glauben geführt sein, der in der Liebe wirksam werde: “Sie müssen daher zuallererst Menschen sein, die von der Liebe Christi berührt sind, deren Herz Christus mit seiner Liebe gewonnen und darin die Liebe zum Nächsten geweckt hat.”

Zugleich sollen und dürfen die karitativen Mitarbeiter die Kirche lieben: “Wer Christus liebt, liebt die Kirche und will, dass sie immer mehr Ausdruck und Organ seiner Liebe sei. Der Mitarbeiter jeder katholischen karitativen Organisation will mit der Kirche und daher mit dem Bischof dafür arbeiten, dass sich die Liebe Gottes in der Welt ausbreitet. Er will durch sein Teilnehmen am Liebestun der Kirche Zeuge Gottes und Christi sein und gerade darum absichtslos den Menschen Gutes tun.”

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Wir brauchen Weihnachten!

Wir brauchen Weihnachten!: Den alten Glauben neu verstehen

Literatur: Christa Meves
Christa Meves
Wider die Resignation!

Was können wir als Familien von Maria und Josef lernen?
Die bekannte Psychologin und Schriftstellerin Christa Meves lädt dazu ein, die Weihnachtsgeschichte neu zu betrachten. Ausgehend von den biblischen Texten zeigt sie, wie wir die heilige Familie als spirituelles Vorbild für ein gelingendes Familienleben entdecken können. Ausserdem gibt die Autorin Impulse, wie Familien in einer immer weniger christlich geprägten Welt Weihnachten feiern können. Ein ermutigendes Buch, das dazu einlädt, die Freude des Festes ganz auszuleben.

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“Die Kirche des Wortes lebt in der Welt der Bilder”

Bis zur Apokalypse: “Die Kirche des Wortes lebt in der Welt der Bilder”  *UPDATE

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Joachim von Fiore
*UPDATE – Georg Hegel, Bischof von Limburg: “Ja, ich kann!”

Von Klaus Berger, 25. November 2020

Am heutigen 25. November 2020 wäre der Theologe Klaus Berger 79 Jahre alt geworden. CNA Deutsch veröffentlicht in memoriam seinen unvergessenen Essay aus dem Jahr 2017.

Was haben das Himmlische Jerusalem, die politische Vision Europas und das Buch der Offenbarung miteinander zu tun? Was sagen sie uns über die Zukunft der Kirche und das Ende der Welt?

Die Antwort hat am Bibelinstitut der Päpstlichen Universität Gregoriana in Rom im Mai 2017 der Theologe Klaus Berger in einem bemerkenswerten Vortrag formuliert. CNA publiziert die Rede in einer gekürzten Fassung.

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Gottes beste Verteidigung

Geistliche Betrachtungen zu den Enzykliken Benedikts XVI. – Teil 8

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Von Thorsten Paprotny, 20. November 2021

Der “Imperativ der Nächstenliebe” gehöre zur Natur des Menschen. Benedikt XVI. beschreibt in “Deus caritas est“, dass das Christentum diesen “in der Geschichte oft tief verdunkelten Imperativ immer wieder weckt und zur Wirkung bringt”: “Um so wichtiger ist es, dass das kirchliche Liebeshandeln seine volle Leuchtkraft behält und nicht einfach als eine Variante im allgemeinen Wohlfahrtswesen aufgeht.”

Die Nächstenliebe wird zunächst als Antwort auf die unmittelbare Not vorgestellt, wie das Gleichnis vom barmherzigen Samariter zeige: “Die Hungrigen müssen gespeist, die Nackten gekleidet, die Kranken auf Heilung hin behandelt, die Gefangenen besucht werden usw.” Alle Bedürftigen bräuchten die “Zuwendung des Herzens”. Die Mitarbeiter der Caritas etwa sollen nicht allein professionell berufstätig sein, “sondern sich dem andern mit dem Herzen zuwenden, so dass dieser ihre menschliche Güte zu spüren bekommt”: “Deswegen brauchen diese Helfer neben und mit der beruflichen Bildung vor allem Herzensbildung: Sie müssen zu jener Begegnung mit Gott in Christus geführt werden, die in ihnen die Liebe weckt und ihnen das Herz für den Nächsten öffnet, so dass Nächstenliebe für sie nicht mehr ein sozusagen von aussen auferlegtes Gebot ist, sondern Folge ihres Glaubens, der in der Liebe wirksam wird (vgl. Gal 5, 6).” Eigentlich – so denken wir – sollte es selbstverständlich sein, dass Mitarbeiter in kirchlichen Diensten fest im Glauben der Kirche verwurzelt sind. Zudem sehen wir oft, wie sehr es nötig ist, dass gerade im karitativen Bereich nicht eine geschäftsmässige Haltung eintritt, sondern dass aus den dort Tätigen auf stille Weise das Licht des Glaubens hervorleuchtet.

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