Hilfswerke

Zehntausende auf der Flucht aus Mossul

Irak: Zehntausende auf der Flucht aus Mossul

Quelle
IOM/int.
UNICEF

Die Internationale Organisation für Migration (IOM) spricht von mehr als 45.700 Personen, darunter vielen Minderjährigen. Die vielen Kinder in den UNO-Auffanglagern seien oft völlig erschöpft und verängstigt, berichtet das Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen Unicef. Der chaldäische Patriarch von Bagdad, Louis Raphael Sako I., beschreibt die Lage der Menschen im Interview mit Radio Vatikan als “tragisch“:

“Denn in den Zelten in der Wüste gibt es kein Licht und keinen Strom, es fehlen auch Wasser und Nahrungsmittel und alle Bedingungen eines würdigen Lebens. Es ist noch Winter, und in der Wüste ist es kalt, vor allem nachts. Die Leute haben Angst, dass sie nicht in ihre Häuser zurückkehren können, haben Angst vor Rache… Das ist eine wirklich schreckliche Situation des Wartens, ohne zu wissen, wann und wie dieser Krieg enden wird.“

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Fastenaktion für Afrika

Öffnen Sie Herzen und Hände für die Glaubensgeschwister

junge aus keniaQuelle
KathTube – Kirche in Not – Afrika, ein Kontinent des Glaubens, der Not und der Hoffnung – Video zur Fastenaktion 2017

Kirche in Not ruft in der Fastenzeit zum Gebet und zu Spenden für die Christen in Afrika auf.

Unter dem Leitwort “Ihr Glaube ist unsere Hoffnung“ machen wir auf die vitale, aber arme Kirche auf dem afrikanischen Kontinent aufmerksam.

Von den über 1,1 Milliarden Bewohnern Afrikas sind rund 215 Millionen Katholiken. Ihre Zahl hat sich seit 1982 vervierfacht. Das Durchschnittsalter der Bevölkerung beträgt 19 Jahre.

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‘Zeichen des Todes und der Hoffnung’

Bischof Scheuer im Irak: Zeichen des Todes und der Hoffnung

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„Wir haben so viele Zeichen des Todes und der Zerstörung gesehen, aber auch viele Zeichen der Hoffnung und der Auferstehung.“

Das hat der Linzer Bischof Manfred Scheuer nach seiner jüngsten Reise in den Nordirak betont. Scheuer hatte u.a. gemeinsam mit dem chaldäischen Patriarchen Louis Sako und einer kleinen Delegation aus Österreich vom IS befreite Dörfer in der Ninive-Ebene besucht.

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1,4 Millionen Kindern droht Hungertod

UNICEF warnt – 1,4 Millionen Kindern droht Hungertod

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UNICEF schlägt Alarm: Millionen Kinder in Nigeria, Sudan, Südsudan und Jemen drohen zu verhungern. Besonders schlimm ist die Lage im Bürgerkriegsland Jemen. Das UN-Kinderhilfswerk appellierte an die Weltgemeinschaft, zu helfen.

Wegen Mangelernährung droht knapp 1,4 Millionen Kindern in den Ländern Nigeria, Somalia, Südsudan und Jemen nach UNICEF-Angaben der Hungertod.
Im Jemen, in dem seit zwei Jahren Krieg herrscht, litten rund 462.000 Kinder unter akuter Mangelernährung – ein Anstieg von fast 200 Prozent seit 2014, teilte das Kinderhilfswerk mit.
Im Nordosten

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“Von Anfang an ein Wunder”

70 Jahre KIRCHE IN NOT und 100 Jahre Fatima

KIRCHE IN NOT hat Grund zum Feiern: Das weltweite katholische Hilfswerk gibt es seit 70 Jahren.

Über seinen Gründer ist das Hilfswerk eng mit den Marienerscheinungen im portugiesischen Fatima verbunden, die 100 Jahre zurückliegen.

„Unser Werk war von Anfang an ein Wunder: Es bewirkte in unzähligen Menschen die Kraft zu Vergebung und eine bedingungslose Grossherzigkeit“, erklärte Johannes Freiherr von Heereman, geschäftsführender Präsident des Hilfswerks.

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Handlungsfähige libysche Regierung dringend gesucht

‘Die EU-Staats- und Regierungschefs, die sich am Freitag auf Malta getroffen haben, waren begeistert’

Barmherziger Samariter HodlerQuelle
Lybien -Tripolis erhält neuen Vikar

Die EU-Staats- und Regierungschefs, die sich am Freitag auf Malta getroffen haben, waren begeistert: Um stolze 98 Prozent ist die Zahl der Flüchtlinge, die letztes Jahr von der Türkei aus nach Europa übersetzten, zurückgegangen. Für die Politiker ein Zeichen, dass ihr Abkommen mit der Türkei vom letzten März wirkt.

So etwas ähnliches hätten sie jetzt gerne auch mit Libyen. Mehr als 180.000 Migranten kamen 2016 von Nordafrika nach Europa, über 300.000 sollen dort gerade auf die Überfahrt warten, die meisten in Libyen.

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„Menschen brauchen Heimat für den Glauben”

Interview mit Karin Maria Fenbert über den Missionsgedanken von Kirche in Not

Medikamentenausgabe in AleppoQuelle

Kirche in Not wird in diesem Jahr 70 Jahre alt. Von Anfang an war eine Mission des Hilfswerks, dort zu helfen, damit die Kirche ihren Auftrag erfüllen kann.

Im Interview spricht die Geschäftsführerin von Kirche in Not Deutschland, Karin Maria Fenbert, über den Missionsgedanken des Hilfswerks und blickt auf die Geschichte von Kirche in Not zurück. Die Fragen stellte Carl-Heinz Pierk.

Als katholisches Hilfswerk unterstützt Kirche in Not verfolgte und notleidende Christen weltweit. Wie interpretieren Sie in diesem Zusammenhang den Missionsgedanken?

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