Hilfswerke

D: Millionen Kinder weltweit schuften im Verborgenen

Das Kindermissionswerk “Die Sternsinger” hat zum Tag gegen Kinderarbeit auf die steigende Zahl von arbeitenden Mädchen und Jungen in der Welt hingewiesen. Der Präsident des Werks, Pfarrer Dirk Bingener, spricht von 160 Millionen Kindern weltweit, die von diesem Phänomen betroffen seien

Quelle
Internationaler Tag gegen Kinderarbeit | Hintergrund aktuell | bpb.de12. Juni
Sudan: “Der Hälfte aller Kinder droht Hunger” – Vatican News
Kinderarbeit für Elektrogeräte – GEMEINSAM FÜR AFRIKA (gemeinsam-fuer-afrika.de)

“Ich arbeite, seit ich sechs Jahre alt bin”, sagt Yamin. “Ich habe viele Narben an meinen Armen, weil ich mich bei der Arbeit oft verletze”, so der Zehnjährige. Yamin schuftet in einer Holzwerkstatt in Bangladesch. Er würde lieber zur Schule gehen, aber das kann er nicht. “Meine Familie braucht das Geld”, sagt er.

“So wie Yamin geht es”, betont Pfarrer Bingener vom Kindermissionswerk “Die Sternsinger”. “Jedes zehnte Kind auf der Welt muss arbeiten, damit die Familien das Nötigste zum Überleben haben”, macht Bingener anlässlich des Internationalen Tages gegen Kinderarbeit am 12. Juni auf das weltweite Problem aufmerksam und betont: “Die Zahl arbeitender Mädchen und Jungen wird größer statt sich zu verringern. Dieser Negativtrend muss dringend gestoppt werden.”

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UNICEF/Ukraine: Größter sicherer Raum für Kinder eröffnet

Die ukrainische Eisenbahngesellschaft “Ukrzaliznytsia” und UNICEF haben im Kyiver Hauptbahnhof den größten “sicheren Raum” für Kinder eröffnet, in dem Kleinkinder und ihre Eltern sich ausruhen, Lernspiele spielen und medizinische und psychologische Betreuung erhalten können

Quelle
Was Kardinal Zuppi in der Ukraine macht – Vatican News
Kardinal Zuppi schließt Ukraine-Besuch ab – Vatican News
6. JuniHl. Norbert von Xanten – kathPedia

Mit einer Fläche von 700 Quadratmetern ist der neue sogenannte “Spilno Child Spot” der bisher größte. Das Spilno-Zentrum wird von professionellen Animateuren und UNICEF-Psychologen betreut. Weitere Zentren wurden in Charkiw und Lwiw eröffnet. Im “Spilno Child Spot” in Kyiv gibt es einen Sport- und Spielbereich, der vom “JuniorS Healthy Youth Movement” eingerichtet wurde, eine Fußballecke des FC Lokomotiv und ein Wissenschaftsmuseum mit Eisenbahn-Exponaten der Kleinen Akademie der Wissenschaften der Ukraine.

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Papst: Heiliger Geist schuf die Missionsarbeit

Missionieren ist keine natürliche Sache. Es sei notwendig gewesen, dass der Heilige Geist kam und “dieses gewaltige Durcheinander am Pfingstmorgen verursachte”, denn der Geist, der die Missionstätigkeit und das Leben der Kirche schuf, sei “der Schöpfer der Unordnung”, der aber auch Harmonie schaffe. “Beide Dinge” seien vom Heiligen Geist. Das bekräftigte Papst Franziskus an diesem Samstagmorgen bei der Audienz für die Päpstlichen Missionswerke

Quelle
Dikasterium für die Evangelisierung (vatican.va)

Mario Galgano – Vatikanstadt

In diesem Moment der Geschichte, in dem die Gläubigen den Synodenprozess begehen würden, sei es wichtig, sich daran zu erinnern, dass die christliche Gemeinschaft “von Natur aus” missionarisch sei. Mit diesen Worten begann der Papst seine Ansprache an die Päpstlichen Missionswerken, die im Vatikan in Audienz waren. Dann fügte er hinzu:

“Ich möchte Sie einladen, gerade das Herz Jesu zu betrachten, dessen Hochfest in diesen Monat Juni fällt. Wenn wir auf sein barmherziges und mitfühlendes Herz schauen, können wir über das Charisma und die Mission der Päpstlichen Missionsgesellschaften nachdenken.”

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NGO unterstützt irakische Christen bei der Rückkehr in die Heimat

Sechs Jahre, nachdem die IS-Besatzung im Irak niedergeschlagen wurde, sind mittlerweile viele geflohene Christen in ihre Heimat zurückgekehrt. Dank der Spenden, die die NGO Open Doors, die sich um verfolgte Christen kümmert, erhalten hat, konnten über 2.250 Häuser in der Region der Ninive-Ebene im Norden des Landes wieder aufgebaut werden. Auch mit Mikrokrediten und Nahrungsmittelhilfen werden irakische Christen unterstützt

Quelle
Irak – Patriarcch Sako: Einheit der Christen ist “keine Geste der Höflichkeit” sondern Geheimnis der christlichen Präsenz im Nahen Osten – Agenzia Fides
Christenverfolgung im Irak – KIRCHE IN NOT (kirche-in-not.de)

Jérôme Raymond und Christine Seuss – Vatikanstadt

Seit 2014, als der selbst ernannte Islamische Staat mit dem Ziel anrückte, einen totalitären konfessionellen Staat auf dem Gebiet des Irak und Syriens zu gründen, hatten Christen in den betroffenen Gegenden ein hartes Los. Nicht nur wurden sie drangsaliert und zur Zahlung von Schutzgeld gezwungen, sondern teils auch gezielt zur Abschreckung auf öffentlichen Plätzen gedemütigt, gekreuzigt oder enthauptet. Viele suchten ihr Heil in der Flucht, während ihre Häuser geplündert und zerstört wurden.

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Neue Solidaritätsinitiative für die Ukraine vorgestellt

Katholische Hilfswerke haben auf dem Petersplatz eine neue Solidaritätsinitiative für die Ukraine vorgestellt. Die Ordensfrau Lucia Caram erläuterte, was die Kampagne bisher geleistet hat

Quelle

Sebastián Sansón Ferrari und Mario Galgano – Vatikanstadt

Drei spanische Einrichtungen – die Stiftung “Fundació del Convent de Santa Clara”, die “Asociación Mensajeros de la Paz de España” und die “CaixaBank-Volunteers” – haben gemeinsam 17 humanitäre Korridore für die Kriegsflüchtlinge in der Ukraine eröffnet, in denen mehr als 1.000 Menschen aufgenommen wurden, darunter 60 Verwundete und 20 Krebspatienten. Darüber hinaus wurden rund 90 Fahrzeuge, vor allem Krankenwagen, Wiederbelebungsausrüstung sowie Tonnen von Medikamenten und humanitärer Hilfe in das osteuropäische Land geschickt.

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Kern jeder Caritas-Arbeit? “Niemand wird vergessen”

Caritas bietet mehr als nur karitative Hilfe: Ihre wichtigste Aufgabe sei es, Menschen in Not dabei zu helfen, “Hoffnung zu schaffen” und sie wissen zu lassen, dass sie nicht vergessen sind. Das sagte der frisch gewählte neue Präsident von Caritas Internationalis, der japanische Erzbischof Tarcisio Isao Kikuchi, im Interview der Vatikanmedien

Quelle
Caritas – Tag List – Vatican News
Neueste Nachrichten: Caritas (catholicnewsagency.com)
Erzbischof von Tokio ist neuer Präsident von Caritas Internationalis (catholicnewsagency.com)

Devin Watkins und Gudrun Sailer – Vatikanstadt

“Wir können keine Hoffnung von außen bringen”, so der Steyler Missionar, der auf langjährige Erfahrung in der Caritasarbeit in Afrika und Japan zurückblickt. “Wir können Lebensmittel, Materialien und alles andere von außen bringen und es den Menschen in Schwierigkeiten geben. Aber wir können keine Hoffnung bringen und sie den Menschen in Schwierigkeiten geben. Vielmehr muss die Hoffnung in ihrem Herzen geschaffen werden. Wir können ihnen nicht befehlen, Hoffnung zu schaffen. Aber wir können ein Freund sein, und wir können zusammen gehen. Wir können bei ihnen sein, damit sie die Gewissheit haben, dass sie nicht vergessen sind. Daraus können sie die Hoffnung schöpfen, zu überleben.”

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“Wir arbeiten im Plan Gottes” **UPDATE

Michael Wielath, Vorstandsmitglied bei “radio horeb”, reist jedes Jahr nach Afrika, um sich dort den von deutschen Spendern finanzierten Aufbau von Radio-Maria-Stationen anzusehen. Was passiert eigentlich mit den Spenden?

Quelle
Kibeho: Fingerzeig des Himmels
Kibeho – Diverse Beiträge
*”Mariathon” auf der Zielgeraden | Die Tagespost (die-tagespost.de)
Wie die Kirche in Ruanda hilft, mit Häftlingen die Wunden des Bürgerkriegs zu heilen (catholicnewsagency.com)
“Mariathon” sammelt mehr als 3,4 Millionen Euro ein | Die Tagespost (die-tagespost.de)

04.05.2023

Jakob Ranke

Herr Wielath, einen Marathon kann man theoretisch in etwas über zwei Stunden laufen. Wie lange dauert ein Mariathon?

Drei Tage! Dieses Jahr vom 5. bis 7. Mai. So lange sammeln, beten und informieren wir, um das Werk der Gottesmutter Maria zu ermöglichen – und das ist für uns “Radio Maria”. Wir sammeln für Länder, in denen neue Radiostationen aufgebaut werden, und die dazu unsere Unterstützung brauchen. Laufen tut allerdings niemand…

…wobei Sie schon so einige Kilometer zurückgelegt haben, um die bestehenden Projekte in Afrika zu besuchen. Zuletzt ging es in die demokratische Republik Kongo. Wie ist es um die dortigen Sender bestellt?

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