Das Wort ist Fleisch geworden
Predigt: Hochfest der Geburt des Herrn (Am Tag) A (25.12.2022)
L1: Jes 52,7-10; L2: Hebr 1,1-6; Ev: Joh 1,1-18
Josef Spindelböck
Liebe Brüder und Schwestern im Herrn!
“Das Wort ist Fleisch geworden und hat unter uns gewohnt” (Joh 1,14a).
So steht es im Prolog des Johannesevangeliums, den wir eben gehört haben; so beten wir es auch immer wieder im Gebet des “Engel des Herrn”.
Was aber bedeutet dies? Welches “Wort” ist gemeint? Und was verstehen wir unter dem Ausdruck “Fleisch”?
Der Evangelist Johannes spricht vom ewigen Wort Gottes, also vom Sohn des ewigen Vaters im Himmel, der durch die Empfängnis und Geburt aus der Jungfrau Maria ein Mensch geworden ist. Der Ausdruck “Fleisch” meint hier das ganze Menschsein, mit Leib und Seele.
Unser Sonntag: Macht hoch die Tür
In der Betrachtung zum zweiten Adventssonntag geht Pater Stefan Geiger auf das Lied “Macht hoch die Tür” ein, in dem die Tore zu Sinnbildern werden: Hebt eure Häupter! Damit sind wir gemeint, damit sind die Beter gemeint, die auf diesen Herrn warten
Quelle (Zum nachhören)
Stefan Geiger, OSB
Mt 3, 1-12 – 2. Adventsonntag
Es gibt Dinge, die erinnern uns an ganz charakteristische Anlässe. Adventslieder etwa sind solche ‘Erinnerungshilfen’. Sie gehören zum Advent, sie wecken Erinnerungen an Kerzen, an die Gemeinschaft; wie eben auch die Nüsse und Lebkuchen. Die Advents- und Weihnachtslieder sind aber im christlichen Brauchtum so fest verankert, dass sie mehr als nur Nostalgie oder Kitsch ausdrücken. Es werden Inhalte erschlossen, die sich harmonisch in die liturgischen Feiern und oft auch in die großen biblischen Vorlagen einreihen.
Unser Sonntag: Die Ankunft Jesu im Chaos unserer Welt
In seiner Betrachtung zum ersten Advent erläutert Pater Ortner, dass es schon so etwas wie Untergangsstimmung in der Welt geben könnte: Gaspreise, Strompreise, Inflation und Kriegsgeschehnisse beschäftigen uns – alles andere als adventlich. Aber: Jesus will bei uns einkehren – so wie wir sind
Pater Sebastian Ortner SJ
1. Advent
Mt 24, 29-44
Wir feiern heute den ersten Adventsonntag.
Advent lässt mich an die Adventkranzfeiern denken, die ich als Kind mit meiner großen Schwester, meinen Eltern und Großeltern feiern durfte.
Ich erinnere mich an die Lieder, die wir gesungen haben, die Geschichten, das Rosenkranzgebet, v. a. aber an den hellen Schein der Kerzen. Jeden Sonntag kam eine Kerze dazu und machte das dunkle Esszimmer ein Stück heller. Es lag etwas Besonderes in der Luft.
13. November 2022 09.55 Uhr – Welttag der Armen
Heilige Messe mit Papst Franziskus – Aus dem Petersdom, die Heilige Messe mit Papst Franziskus zum Welttag der Armen
33. Sonntag im Jahreskreis – Heilige Messe – Veranstaltungen mit dem Heiligen Vater | Vatican.va
Unser Sonntag: Kein Stein wird auf dem anderen bleiben – Vatican News
Unser Sonntag: Allezeit beten
Das Evangelium, so Prof. Schwienhorst-Schönberger, ruft geradezu zu einem Gebetsmarathon auf, wie ihn auch Papst Franziskus angesichts der Pandemie eröffnete. Aufgeklärte Zeitgenossen tun sich schwer mit derartigen Aktionen
Quelle
Unser Sonntag: Ein geheilter Samariter findet zum rettenden Glauben – Vatican News
Tagesevangelium und Worte zum Tag – Vatican News
Tagesheilige und ihre Geschichte – Vatican News
Predigt: 29. Sonntag im Jahreskreis C 2022 (Dr. Josef Spindelböck) (stjosef.at)
Prof. Ludger Schwienhorst-Schönberger
Lk 18,1–8 Lesejahr C
Die Gebetsunterweisung, die Jesus seinen Jüngern im heutigen Evangelium erteilt, hat es in sich. In der Kirche und in verschiedenen Gebetsgemeinschaften wird hin und wieder zu einem Gebetsmarathon aufgerufen. Der Päpstliche Rat für die Förderung der Neuevangelisierung hat im vergangenen Jahr für den Monat Mai einen 30-tägigen Rosenkranz-Gebetsmarathon zur Beendigung der Pandemie ausgerufen. Der Papst selbst hat ihn am 1. Mai eröffnet.
Aufgeklärte Zeitgenossen tun sich schwer mit derartigen Aktionen. Auch viele praktizierende Katholiken können sich nicht so recht vorstellen, dass man Gott durch ununterbrochenes Beten bedrängen, ja geradezu belästigen soll, dass er endlich unsere Bitten erhört. Liegt einer solchen Vorstellung nicht ein allzu primitives Gottesbild zugrunde?
“Neuentdeckung des Konzils, um Gott den Vorrang zurückzugeben”
Papst Franziskus: “Entdecken wir das Konzil neu, um Gott den Vorrang zurückzugeben”

Quelle
Neueste Nachrichten (catholicnewsagency.com)
Evangelium
Von CNA Deutsch Nachrichtenredaktion
Vatikanstadt, 12. Oktober 2022 (CNA Deutsch)
Das Zweite Vatikanische Konzil sei das erste Konzil der Kirchengeschichte gewesen, dass die Kirche “der Selbstbefragung, dem Nachdenken über ihr eigenes Wesen und ihre Sendung” gewidmet habe, sagte Papst Franziskus am späten Dienstagnachmittag bei einer Messfeier zum 60. Jahrestag der Eröffnung des Zweiten Vatikanischen Konzils am 11. Oktober 1962.
Dabei habe sich die Kirche wieder entdeckt “als Geheimnis der Gnade, das aus der Liebe hervorgeht: Sie entdeckte sich neu als Volk Gottes, als Leib Christi, als lebendiger Tempel des Heiligen Geistes!”
Unser Sonntag: Wider den Debattierclub *UPDATE
In seinem Kommentar zum Sonntagsevangelium betont Joachim Schroedel, dass Gebet in der Stille, Mediation und Versenkung in das Allerheiligste notwendig sind – nicht der Debattierclub der “heutigen”
Lk 10, 38-42 Lesejahr C
Wissen Sie noch, was eine “Haushälterin” ist? In der homepage meines Bistums Mainz wird sie auch heute – vielleicht und hoffentlich mehr als früher, und besser, definiert: “Die Arbeit der Pfarrhaushälterin ist ein kirchlicher Dienst, der den Pfarrer, seine Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen entlastet und zu einer einladenden und freundlichen Atmosphäre im Pfarrhaus und in der Gemeinde beiträgt.”
Ich selber durfte als Kaplan eine Frau kennen lernen, die als Haushälterin arbeitete. Es war allerdings nicht “irgendeine” Dame, sondern die Mutter meines Pfarrers. Und sie führte das Regiment im Hause. Sie kochte vorzüglich und führte in gewisser Weise die Pfarrei. “Der Pfarrer muss seinen Mittagsschlaf halten”! Wie oft hörte ich dies als Kaplan. Sie war diejenige, die alle Anstrengungen von meinem Pfarrer fern hielt. “Setz` Deine Kappe auf, Du hast doch sowieso keine Haare mehr, und Du wirst Dich erkälten” – eine oft gehörte Mahnung meiner Pfarrersmutter.





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