Unser Sonntag: Stell Dir vor, es ist Hochzeit, und keiner geht hin!
Dekan Susak erläutert, dass die Hochzeitsfeier im Evangelium überraschenderweise nicht abgesagt wird. Und wie Papst Franziskus es immer wieder fordert, sollen die Diener nun an die Ränder, an die Peripherie gehen, damit sich der Festsaal füllt
Dekan Pfarrer Kurt B. Susak, Kath. Kirchgemeinde Davos
28. Sonntag im Jahreskreis A
Evangelium Mt 22, 1–14
Stell dir vor, es ist Hochzeit und keiner geht hin! So könnte man das Evangelium vom 28. Sonntag im Jahreskreis in unsere Zeit hinein übersetzten.
Heute wird uns die Fortsetzung des Konfliktes zwischen Jesus und den religiösen und gesellschaftlichen Autoritäten, wenige Tage vor seinem Tod und seiner Auferstehung, präsentiert.
Die Feindseligkeit gegenüber Jesus wächst. Trotzdem tritt Jesus nicht den Rückzug an. Im Gegenteil. Er bleibt der Sendung seines Vaters in die Welt hinein treu und setzt mit einem weiteren Gleichnis, dem dritten und letzten in diesem zeitgeschichtlichen Zusammenhang nach. Wir erinnern uns an die ersten beiden Gleichnisse von den ungleichen Söhnen sowie den bösen Winzern im Weinberg, der die erhofften Früchte nicht hervorbringt. Weiterlesen
Sünde ist nicht nur Bosheit, sie ist auch letztlich Dummheit
Predigt zum 26. Sonntag im Jahreskreis des Jahres 2023

Quelle
Unser Sonntag: Absage an Inkohärenz – Vatican News
Tagesevangelium und Worte zum Tag – Vatican News
Tagesheilige und ihre Geschichte – Vatican News
Von Pater Eberhard von Gemmingen SJ
1. Oktober 2023
Die beiden heutigen Lesungen sprechen über die Umkehr von Menschen, die ihren Unfug, ihre Dummheit einsehen. In der Vorbereitung ist mir dabei ein beliebtes Wort von Papst Franziskus eingefallen. Er sagt immer wieder einmal: Alle, alle, alle sind eingeladen. Diese beiden Gedanken – das Papstwort der Einladung aller und die Umkehr der beiden Personen – scheinen zwar nicht zusammenzupassen. Aber ich versuche, es zu erklären.
Wenn der Papst wiederholt, dass alle von Jesus Christus eingeladen sind, interpretieren das manche Medien: Er setzt sich ab von Papst Benedikt. Benedikt habe eine Kirche vertreten, in die nur Brave, nur Auserwählte, nur Kirchenfromme eingeladen sind. Die Medien meinen: Franziskus wolle das korrigieren. Ich halte diese Interpretation für falsch und bösartig. Die beiden Päpste wollen nichts Gegensätzliches.
24. September 2023 11.56 Uhr Angelus
Angelus – Veranstaltungen mit dem Heiligen Vater | Vatican.va
Die Uhren Gottes und des Menschen gehen sehr unterschiedlich (catholicnewsagency.com)
Unser Sonntag: Das Angebot Gottes gilt bis zuletzt – Vatican News
Predigt: 25. Sonntag im Jahreskreis A 2023 (Dr. Josef Spindelböck) (stjosef.at) – Die Väter im Glauben weisen uns den Weg
Tagesevangelium und Worte zum Tag – Vatican News
Tagesheilige und ihre Geschichte – Vatican News
Papst warnt vor „Käfig des Kalküls“: Gottes Liebe ist ohne Maß – Vatican News
10. September 2023 11.56 Uhr – Angelus *UPDATE
Tagesevangelium und Worte zum Tag – Vatican News
Tagesheilige und ihre Geschichte – Vatican News
Unser Sonntag: Wo zwei oder drei… – Vatican News
Predigt: 23. Sonntag im Jahreskreis A 2023 (Dr. Josef Spindelböck) (stjosef.at) Der Frieden ist ein Geschenk Gottes
*Papst betet für Marokko – und würdigt neue Selige in Polen
Die Sünde des Anderen verpflichtet dich, ihn auf sie hinzuweisen
In der Lesung und im Evangelium haben wir davon gehört, dass wir bei Fehlern einander zurechtweisen, einander korrigieren sollen
Quelle
Offenbarung 3:19 Welche ich liebhabe, die strafe und züchtige ich. So sei nun fleißig und tue Buße! (bibeltext.com)
Von Pater Eberhard von Gemmingen SJ
10. September 2023
In der Lesung und im Evangelium haben wir davon gehört, dass wir bei Fehlern einander zurechtweisen, einander korrigieren sollen. Diese Aufforderung Jesu und des Propheten Ezechiel ist vermutlich für viele moderne Menschen nicht so ganz leicht anzunehmen. Wir sind in der Moderne eher geneigt, den Anderen machen zu lassen, wie er eben sein Leben lebt. Wir wollen selbst ja auch nicht korrigiert werden. Dahinter steht die Überzeugung, dass jeder für sich selbst verantwortlich ist, und dass keiner sich in das Tun und Lassen Anderer einmischen soll. Lediglich Straftaten sollen wir verhindern oder – wenn sie geschehen sind – anzeigen. Im Übrigen gilt das persönliche Recht jedes Menschen, nach seiner Fasson zu leben. Diese verbreitete Haltung ist vielleicht die Reaktion auf viele Jahrhunderte, in denen die Freiheit der Menschen durch gesellschaftliche Normen begrenzt wurde.
Sonntagslesung – Nach dem Sturm die Stille
Nach dem Sturm die Stille – Es gibt unendlich viele Möglichkeiten, Gott zu begegnen. Der Prophet Elija macht auf dem Berg Horeb eine prägende Erfahrung
Quelle
Elija
Sachwort (die-bibel.de)
Leuchtturm für das Leben
Nach dem Sturm die Stille – Es gibt unendlich viele Möglichkeiten, Gott zu begegnen. Der Prophet Elija macht auf dem Berg Horeb eine prägende Erfahrung.
Erschöpft und niedergeschlagen erreicht der Prophet Elija den Gottesberg Horeb. Kräftezehrende Auseinandersetzungen mit den Anhängern des Götzengottes Baal gehen dieser Episode voraus. Weil Elija damit auch die Interessen der Königin Isebel berührt, die den Baals-Kult in Israel erst salonfähig gemacht hatte, ergreift er vor ihrem Zorn die Flucht. Sein Weg führt ihn in die Wüste und „da wünschte er sich, sterben zu können“ (1 Kön 19, 4). Auf den emotionalen Tiefpunkt, den der Text mit diesem Wunsch markiert, folgt das Handeln Gottes. Ein Gottesbote versorgt Elija mit dem Lebensnotwendigen: Brot und Wasser werden ihm in der Wüste gereicht und unterstreichen die andauernde Fürsorge Gottes, die auch in extremen Lebenssituationen in ganz alltäglichen Dingen erfahrbar werden kann.
Unser Sonntag: Momente-Sammler
In dieser Betrachtung ruft uns Pfarrer Menzinger dazu auf, das Kleine zu sehen. Die alltäglichen Blicke ins Himmelreich wahrzunehmen und dann auch zu entdecken: Gott allein genügt
Quelle
Predigt: 17. Sonntag im Jahreskreis A 2023 (Dr. Josef Spindelböck) (stjosef.at) – Den Ganzeinsatz des Lebens für das Himmelreich wagen!
Dr. Michael Menzinger
Mt 13,44-52
17. Sonntag im Jahreskreis
Mit dem Gleichnis vom verborgenen Schatz im Acker, welches nur bei Matthäus zu finden ist, von der kostbaren Perle und vom Fischernetz führt uns dieser 17. Sonntag im Jahreskreis zum Ende der Gleichnisreden Jesu im Matthäusevangelium.
Zwei dieser Gleichnisse sind dem Handels- und Geschäftswesen entnommen.
Es geht um kostbare Dinge, die jemand erwerben will und einen angemessenen Preis dafür bezahlt. Die Freundschaft mit Gott können wir uns nicht kaufen. Die Teilhabe am Himmelreich ist eine Gnade, ein Geschenk! Warum verwendet dann Jesus das Wort vom Kaufen und vom Verkaufen? Dies bedeutet, wer Jesus nachfolgt gibt alles, weil ihm Jesus alles bedeutet. Die alten Interessen und Wichtigkeiten und Beziehungen müssen zurückgestellt werden. Hören wir hierzu auch die heilige Teresa von Avila: Sólo Dios basta. Gott allein genügt!


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