Das Buch Jeremia, Kapitel 23
Der Davidspross
Jer 23,1 Weh den Hirten, die die Schafe meiner Weide zugrunde richten und zerstreuen – Spruch des Herrn.
Jer 23,2 Darum – so spricht der Herr, der Gott Israels, über die Hirten, die mein Volk weiden: Ihr habt meine Schafe zerstreut und versprengt und habt euch nicht um sie gekümmert. Jetzt ziehe ich euch zur Rechenschaft wegen eurer bösen Taten – Spruch des Herrn.
Jer 23,3 Ich selbst aber sammle den Rest meiner Schafe aus allen Ländern, wohin ich sie versprengt habe. Ich bringe sie zurück auf ihre Weide; sie sollen fruchtbar sein und sich vermehren.
Jer 23,4 Ich werde für sie Hirten bestellen, die sie weiden, und sie werden sich nicht mehr fürchten und ängstigen und nicht mehr verloren gehen – Spruch des Herrn.
Jer 23,5 Seht, es kommen Tage – Spruch des Herrn -, da werde ich für David einen gerechten Spross erwecken. Er wird als König herrschen und weise handeln, für Recht und Gerechtigkeit wird er sorgen im Land.
Jer 23,6 In seinen Tagen wird Juda gerettet werden, Israel kann in Sicherheit wohnen. Man wird ihm den Namen geben: Der Herr ist unsere Gerechtigkeit.
Jer 23,7 Darum seht, es werden Tage kommen – Spruch des Herrn -, da sagt man nicht mehr: So wahr der Herr lebt, der die Söhne Israels aus Ägypten heraufgeführt hat!,
Jer 23,8 sondern: So wahr der Herr lebt, der das Geschlecht des Hauses Israel aus dem Nordland und aus allen Ländern, in die er sie verstossen hatte, heraufgeführt und zurückgebracht hat. Dann werden sie wieder in ihrem Heimatland wohnen.
Papst Franziskus warnt
Papst Franziskus warnt: Welt könnte eine neue „Sintflut“ erleben

Quelle
Literatur – Papst Franziskus
Papst Franziskus warnt: Welt könnte eine neue „Sintflut“ erleben
Rom, 3. März 2021 (CNA Deutsch)
Papst Franziskus hat in einem neuen Buch, das am Dienstag veröffentlicht wurde, gesagt, dass der Welt eine Katastrophe wie die Sintflut bevorstehen könnte, wenn die Menschheit es nicht schafft, den Klimawandel anzugehen.
In einem neuen Interview in Buchlänge mit dem italienischen Priester Pater Marco Pozza, das am 2. März veröffentlicht wurde, sprach der Papst über das Thema der Sintflut.
In dem Buch „Von Lastern und Tugenden“ („Dei vizi e delle virtù„), das auf Italienisch bei Rizzoli erschienen ist, diskutierten die beiden Männer den Bericht über die Sintflut im Buch Genesis.
Der verwüstete Weinberg – 23. Dezember 2016 *UPDATE
Bei Jesaja finden sich weitere erinnernswerte Prophezeiungen – insbesondere die vom verwüsteten Weinberg, in dem der Prophet seinem Volk die Folgen der störrischen Abwendung vom Heilsplan Gottes vor Augen stellt
Es wäre unklug, diese Prophezeiung als mit der Verwüstung Israel durch die Babylonier 150 Jahre nach Jesajas abgetan zu betrachten. Sie gilt ebenso wie die messianischen Prophezeiungen über die Zeit hinaus, und nicht nur für das von Gott immer wieder gezüchtigte Volk Israel, sondern ebenso für die in dessen Fortsetzung eingetretene Kirche – auch sie wird an ihren Früchten gemessen.
Der nun zu Ende gehende Advent ist die Zeit, in der die Kirche in den Lesungen der Liturgie immer wieder die Prophetien des Jesaja von der Ankunft des Messias vorträgt. Bei Jesaja finden sich weitere erinnernswerte Prophezeiungen – insbesondere die vom verwüsteten Weinberg, in dem der Prophet seinem Volk die Folgen der störrischen Abwendung vom Heilsplan Gottes vor Augen stellt. Es wäre unklug, diese Prophezeiung als mit der Verwüstung Israel durch die Babylonier 150 Jahre nach Jesajas abgetan zu betrachten. Sie gilt ebenso wie die messianischen Prophezeiungen über die Zeit hinaus, und nicht nur für das von Gott immer wieder gezüchtigte Volk Israel, sondern ebenso für die in dessen Fortsetzung eingetretene Kirche – auch sie wird an ihren Früchten gemessen.
Vesper am Fest der ‚Darstellung des Herrn‘ – Tag des geweihten Lebens
Vesper am Fest der ‚Darstellung des Herrn‘ – Tag des geweihten Lebens – Predigt von Papst Benedikt XVI., Petersdom, Donnerstag, 2. Februar 2012
Quelle
Vatikan – Welttage des geweihten Lebens
Tageslesung/Evangelium
Tagesheilige
Liebe Brüder und Schwestern!
Das Fest der Darstellung des Herrn, vierzig Tage nach der Geburt Jesu, zeigt uns Maria und Josef, die dem mosaischen Gesetz gehorchend zum Tempel von Jerusalem kommen, um das Kind als Erstgeborenen dem Herrn darzubringen und es durch ein Opfer auszulösen (vgl. Lk 2,22 – 24). Es ist einer der Fälle, in denen die liturgische Zeit die historische Zeit widerspiegelt, denn heute sind es genau vierzig Tage nach dem Hochfest der Geburt des Herrn; das Thema Christi, der das Licht ist, das den weihnachtlichen Festzyklus gekennzeichnet und am Hochfest Epiphanie seinen Höhepunkt gefunden hat, wird am heutigen Fest wieder aufgenommen und fortgeführt.
24.1.2021 – 09.55 – Heilige Messe zum Bibelsonntag
Aus dem Petersdom, heilige Messe zum Bibelsonntag unter dem Vorsitz von Papst Franziskus
Papst kann wegen Rückenschmerzen geplante Feiern nicht selbst halten
Vatikan – 3. Sonntag im Jahreskreis – Heilige Messe
Unser Sonntag: „Rabbi, wo wohnst Du?“
Mit ihrer Frage, so Weihbischof Florian Wörner, wollen die Jünger herausfinden, wer Jesus ist und ob sie auf ihn setzen können. Sie suchen nicht irgendeinen Vorteil, sondern aufrichtig den Herrn
Quelle
Unser Sonntag im Januar: Weihbischof Florian Wörner
Zehn biblische Geschwistergeschichten
Biblische Geschichten – Eine Entdeckungsreise
Mit ihrer Frage, so Weihbischof Florian Wörner, wollen die Jünger herausfinden, wer Jesus ist und ob sie auf ihn setzen können. Sie suchen nicht irgendeinen Vorteil, sondern aufrichtig den Herrn.
Florian Wörner – Weihbischof in Augsburg
Joh 1, 35–42
Liebe Schwestern und Brüder!
Um einen Menschen kennenzulernen, frägt man in der Regel zuerst, wie er heisst und wo er daheim ist. Wer mehr erfahren will, lässt sich am besten von ihm nach Hause einladen. Dort kann man sehen, wie jemand lebt, womit er sich beschäftigt, welche Vorlieben er hat, wie er denkt, für was er steht und vieles mehr.
„Rabbi, wo wohnst du“, wollen die beiden Jünger im Evangelium dieses Sonntags von Jesus wissen. Andreas heißt der eine, der andere könnte Johannes gewesen sein. Vielleicht waren sie etwas verlegen oder überrumpelt von der vorausgehenden Frage Jesu: „Was sucht ihr?“ Bestimmt aber war es ihnen ein echtes Bedürfnis, mehr über ihn zu erfahren. Schließlich hat Johannes der Täufer, dessen Jünger sie waren, vom verheissenen Messias gesprochen und in ihnen die Sehnsucht danach geweckt. „Seht, das Lamm Gottes“, sagt Johannes der Täufer jetzt über Jesus und verweist auf ihn.





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