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Indiens Premier beim Papst: “Ungeheuer wichtiges Treffen”

Papst Franziskus hat an diesem Samstag den indischen Premierminister Narendra Modi im Vatikan empfangen. Die beiden unterhielten sich etwa eine Stunde lang, zu den genauen Themen der Unterredung schweigt das Vatikan-Statement sich aus. Doch der Indien-Länderreferent des Hilfwerkes MISEREOR, Anselm Meyer-Antz, spricht in einem Interview, das wir noch vor der Audienz aufgezeichnet haben, von einem “ungeheuer wichtigen Treffen”

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Anne Preckel – Vatikanstadt

Es war das erste Mal in seiner Amtszeit, dass der hinduistische Premierminister des zweitgrössten Landes der Welt Papst Franziskus besuchte. Narendra Modi nimmt auf dem Weg zur Klimakonferenz in Glasgow am Wochenende am G20-Gipfel in Rom teil und machte einen Abstecher in den Vatikan. Dabei unterhielt er sich nicht nur mit dem Papst, sondern auch kurz mit den Spitzenvertretern des Staatssekretariats, und zwar über die herzlichen Beziehungen zwischen Indien und dem Vatikan – das einzige Detail, das sich aus dem Vatikan-Statement nach der Audienz ergibt.

Immerhin wurde auch bekannt, welche Geschenke der Papst und der Premier ausgetauscht haben. Modi hatte Franziskus einen Silberleuchter und ein Buch zum Thema Umwelt-Engagement mitgebracht; der Papst revanchierte sich mit einem bronzenen Kunstwerk und seiner Botschaft zum Weltfriedenstag 2021. Ein Foto von der Audienz zeigt eine herzliche Umarmung der beiden.

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Das Wappen des Bischofs Stephen Chow Sau-yan von Hongkong

Warum der nächste Bischof von Hongkong eine Giraffe in seinem Wappen führt

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Angehender Bischof von Hong Kong: “Habe keine Angst, aber Klugheit ist eine Tugend”

Von Courtney Mares

Hong Kong, 27. Oktober 2021 (CNA Deutsch)

Hongkong ist dafür bekannt, dass es seit langem eines der am dichtesten besiedelten Stadtgebiete der Welt ist. Es ist einer der letzten Orte der Welt, an dem man eine Giraffe erwarten würde.

Doch für den neuen Bischof von Hongkong hat das Tier aus der afrikanischen Savanne einen so hohen symbolischen Wert, dass

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Mongolei- Apostolischer Präfekt

Mongolei – Apostolischer Präfekt: Mission in einer Dimension “grösserer Tiefe”

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Ulaanbaatar, Fidesdienst, 20. Oktober 2021

Wir müssen von dem Prinzip der “Geschwindigkeit” in eine Dimension “grösserer Tiefe” wechseln. Dies sei die Priorität in der nahen Zukunft für die Kirche in der Mongolei, so Bischof Giorgio Marengo, Apostolischer Präfekt von Ulaanbaatar, in seinem Redebeitrag zum kürzlich von der Päpstlichen Missionsunion veranstalteten Webinar zum Thema Mission und Evangelisierung in Zentralasien.

Wenn man die ersten dreissig Jahre der offiziellen Präsenz der katholischen Kirche in der Mongolei Revue passieren lasse, habe man das Gefühl, dass es einer günstigen Konstellation der Vorsehung zu verdanken war, die dazu führte, dass sich eines der verschlossensten Länder der Welt plötzlich für die Mission öffnete. Wie Pater Jeroom Heyndrickx, einer der ersten Missionare, die 1991 hier ankamen, sagte, “schien es aus irgendeinem Grund so, als ob alles in Eile getan werden müsste und alles schnell ging”.

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Myanmar: 5.600 politische Gefangene freigelassen

Auf internationalen Druck der “Association of Southeast Asian Nations” (ASEAN) hat die Militärjunta Myanmars mehr als 5.600 politische Gefangene, darunter Priester, Journalisten und Aktivisten, freigelassen. Viele der Befreiten sollen sich jedoch schon wieder in Gefangenschaft befinden. Menschenrechtsorganisationen reagierten verhalten

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Zu den Befreiten sollen auch der Pressesprecher der gewählten Regierungspartei “Nationale Liga für Demokratie” (NLD), die durch den Putsch im Februar gestürzt wurde, ein prominenter Komiker sowie drei christliche Priester aus Kachin zählen.

Die meisten der Verhafteten sassen im Gefängnis, weil sie von ihrem Recht Gebrauch gemacht hatten, gegen die Tatmadaw, die Armee von Myanmar, zu protestieren, die am 1. Februar dieses Jahres durch einen Staatsstreich die Kontrolle über das Land übernommen hatte. Das Militär unterdrückte die Proteste gegen den Putsch gewaltsam; seit Monaten kommt es zu Zusammenstössen zwischen der birmanischen Armee und ethnischen Milizen, die die Widerstandskräfte bilden.

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UNICEF: Kinder in Afghanistan brauchen sofortige Hilfe

Auch in der aktuellen Krise und nach dem Abzug vieler internationaler Akteure leistet UNICEF zusammen mit seinem großen Netzwerk an Partnern umfangreiche Hilfe in Afghanistan und weitet seine Massnahmen aus

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UNICEF: Welttag der Mädchen im Zeichen der Digitalkultur

Anlässlich des an diesem Dienstag stattfindenden G20-Sondergipfels zu Afghanistan warnt UNICEF vor den Folgen der dramatischen Gesundheits- und Ernährungskrise in dem Land.

Letzten Schätzungen zufolge werden bis Ende des Jahres 3,2 Millionen Kinder unter fünf Jahren an akuter Mangelernährung leiden – bis Ende des Jahres könnten eine Million Kinder so schwer mangelernährt sein, dass sie sterben könnten. Zehn Millionen Mädchen und Jungen sind auf humanitäre Hilfe angewiesen.

UNICEF in Afghanistan: die Hilfe geht weiter…

Auch in der aktuellen Krise und nach dem Abzug vieler internationaler Akteure leistet UNICEF zusammen mit seinem grossen Netzwerk an Partnern umfangreiche Hilfe in Afghanistan und weitet seine Massnahmen aus. Mehr als 300 UNICEF-Mitarbeiter sind im Einsatz, um die Hilfe für bedrohte Kinder und Familien rechtzeitig vor dem Winter auszuweiten.

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Indien: Gezielte Gewalt gegen Christen

Die zunehmende Gewalt gegen Christen in den nördlichen Bundesstaaten Indiens sorgt die Katholiken im Land. “Es ist das systematisch orchestrierte und synchronisierte Werk zur Einschüchterung der christlichen Gemeinschaft, insbesondere gegen kleine, verletzliche und isolierte Gemeinschaften in indischen Bundesstaaten, in denen es immer wieder zu gezielter Gewalt kommt”, erklärte der Journalist John Dayal, ehemaliger Präsident der “All India Catholic Union” dem vatikanischen Fidesdienst

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Fidesdienst – Indien
Kirche in Not – Indien

Den 3. Oktober, an dem 13 Übergriffe auf christliche Gemeinschaften verzeichnet wurden, bezeichnete Dayal als „schwarzen Tag.” Auslöser der Gewalt seien Aufrufe extremistischer Gruppen gegen christliche und weitere Minderheiten im Land: “Die Situation ist besorgniserregend, weil hochrangige politische Autoritäten wie Minister auf Bundes- und Landesebene und Mitglieder der Bharatiya Janata Party (BJP), der Partei in der Bundesregierung, offen zu Gewalt aufrufen und die Menschen lehren, Bauern, Adivasi (Stammesangehörige), Dalits und religiöse Minderheiten als Staatsfeinde zu betrachten”, so der katholische Journalist. Rechtsstaatlichkeit, Demokratie, Meinungsfreiheit sowie Religions- und Weltanschauungsfreiheit im Land seien bedroht. Die Christen in Indien machen 2,3 % (29 Millionen) der rund 1,3 Milliarden Einwohner aus, von denen die grosse Mehrheit Hindus sind.

“Dies ist eine alarmierende Situation, die Rechtsstaatlichkeit, Demokratie, Meinungsfreiheit sowie Religions- und Weltanschauungsfreiheit bedroht”

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Unbezähmbarer Mut und unsterblicher Glaube *UPDATE

Don Bosco als Vorbild eines indischen Missionars

Zenit.org, 28. Juli 2017, Michaela Koller
Kirche in Not – Bistum Miao
Bistum Miao
Hl. Don Bosco – Diverse Beiträge

Der einfache Lebensstil, die Nähe zur Jugend, ist das was den indischen Bischof George Palliparampil am Heiligen Giovanni Bosco, dem Apostel der Jugend, anhaltend fasziniert. Dieser nachhaltige Eindruck bestärkte ihn in seiner Berufung, die durch Missionare, insbesondere durch einen Salesianerpater während seiner Schulzeit entfacht wurde. Der 63-jährige Oberhirte kommt ursprünglich aus dem äussersten Südwesten Indiens, aus dem Bundesstaat Kerala. Sein Wunsch, missionarisch tätig zu sein, brachte dem Salesianer in die südliche Himalaya-Region. Sein Bistum Miao wurde erst durch Papst Benedikt XVI. errichtet, weil sich das Christentum zur relativ stärksten Religionsgemeinschaft im Bundesstaat Arunachal Pradesh ausgebreitet hat.

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