China/Asien Osteuropa

Afghanistan: “Lage hat sich verschlimmert”

Laut Unicef Deutschland sind eine Million Kinder in Afghanistan akut von Hunger bedroht. Darum wollen immer mehr Menschen von dort in die EU und nach Deutschland gelangen

Quelle
Afghanistan: Viele Kinder schwer mangelernährt
UNICEF
Grosser Rückschlag für die Menschheit
Fidesdienst

Das Kölner Domradio sprach darüber mit Pater Claus Pfuff vom Flüchtlingsdienst der Jesuiten.

Die Bevölkerung Afghanistans ist durch die Taliban bedroht. Was wissen Sie über die Lage vor Ort?

Die Informationen, die ich habe, kommen vor allem von Menschen, die hier in Deutschland leben und ihre Familienangehörigen weiterhin in Afghanistan haben. Sie berichten darüber, dass die Taliban in die Wohnungen eindringen, sie nach Geld und Waffen durchsuchen.

Ausserdem durchsuchen sie sie nach Menschen, die mit den Deutschen oder mit den Amerikanern kollaboriert haben. Das andere, was sie berichten, ist, dass Schulen und Krankenhäuser geschlossen sind und die Versorgungslage sehr angespannt ist, also dass es wenig Nahrungsmittel gibt, die Leute Hunger haben und versuchen, durch irgendein Schlupfloch aus Afghanistan wegzukommen.

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Myanmar – Achtung der Menschenwürde und Zugang zu humanitärer Hilfe

Myanmar – Bischöfe fordern Achtung der Menschenwürde und Zugang für humanitäre Hilfe

Quelle
Kardinal Charles Maung Bo

Yangon, Fidesdienst, 15. Januar 2022

“Die Bischofskonferenz von Myanmar setzt sich für Gerechtigkeit, Frieden und Versöhnung ein und bittet alle Beteiligten nachdrücklich, den humanitären Zugang zu notleidenden Menschen und Vertriebenen zu erleichtern, um grundlegende humanitäre Hilfe leisten zu können“, heisst es in der offiziellen Erklärung, die die birmanischen Bischöfe zum Abschluss ihrer Jahresversammlung (11. bis 14. Januar, Yangon) veröffentlicht haben. “Die Menschenwürde und das Recht auf Leben dürfen nicht angetastet werden. Wir fordern ebenso nachdrücklich den Respekt vor dem Leben, vor der Unantastbarkeit von Gotteshäusern, Krankenhäusern und Schulen. Alle, die ihr Bestes tun, um den Menschen zu helfen, müssen geschützt und unterstützt werden”.

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1999 – Pastoralreise nach Indien Papst Johannes Paul II.

Ansprache von Johannes Paul II. bei der Unterzeichnung und Veröffentlichung des Nachsynodalen Schreibens ‘Ecclesia in Asia’ – 6. November 1999

Quelle
Vatikan – Pastoralreise nach Indien – Georgien 6.-9. September 1999
Die Wunder des göttlichen Planes in Asien – Nachsynodales Apostolisches Schreiben von Johannes Paul II.
Trotz Spendenverbot: So wollen die Schwestern Mutter Teresas weitermachen
Gewalt gegen Christen in Indien eskaliert
1964 Papst Paul VI. in Indien
Hl. Gregor von Nyssa

Eminenzen,
meine Brüder im Bischofsamt,
sehr geehrte Gäste, liebe Brüder und Schwestern!

1. »Gnade sei mit euch und Friede von Ihm, der ist und der war und der kommt …und von Jesus Christus; er ist der treue Zeuge, der Erstgeborene der Toten« (Offb 1,4–5). Dank und Lob sei dem Vater des grenzenlosen Erbarmens, dass ich wiederum auf dem gesegneten Boden Asiens bin. Ich freue mich mit euch in der Gemeinschaft, die über alle Zeit hinausgeht und in Liebe Christen »aus allen Stämmen und Sprachen, aus allen Nationen und Völkern« (Offb 5,9) miteinander verbindet. Als Pilger erweise ich dem Kontinent, der die Wiege grosser religiöser Traditionen und alter Zivilisationen ist, meine Ehrerbietung. Wie sollten wir nicht innerlich bewegt sein angesichts der unaufhörlichen Leidenschaft Asiens für das Absolute, für das, was über unsere irdische Sicht hinausgeht?

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Myanmar: Weihnachten in Schmerz und Schweigen

Während das asiatische Land durch Tötungen, Gewalt und ständigen Guerillakrieg erschüttert wird, bitten die Bischöfe Myanmars die Menschen, gesellschaftliche Veranstaltungen und Straßenfeste zu meiden. Wir sprachen mit einem Pater aus dem Land

Quelle
Myanmar: Kardinal ruft zu Gewaltverzicht auf
Advent in Myanmar: “Hoffnung und Frieden auf der Basis von Gerechtigkeit”
Myanmar: Katholiken zu Weihnachten zur Nächstenliebe aufgerufen

Mario Galgano und Federico Piana – Vatikanstadt

Auch von Geschenken und Abendessen raten die Bischöfe ab, stattdessen bitten sie um konkrete Gesten der Nächstenliebe. Pater Henry Naung spricht im Interview mit Radio Vatikan von zerstörten Dörfern und Kirchen und tausenden von Christen, die in die Wälder fliehen.

“Jeden Tag versuche ich herauszufinden, ob meine Familie noch am Leben ist oder ob ihr Haus in Brand gesteckt wurde”, so Pater Naung, der sich in Italien aufhält. “Viele meiner Landsleute werden Weihnachten im Dschungel feiern”, sagt der burmesische Geistliche im Interview mit Radio Vatikan.

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Myanmar: “Weitere Tür zum politischen Dialog geschlossen”

Mit Verurteilung der Friedensnobelpreisträgerin Aung San Suu Kyi zu mehreren Jahren Haft schliesst sich im Militär-Staat Myanmar eine weitere Tür zu politischem Dialog. Das sagt Margharete Rosskopf vom Internationalen Katholischen Missionswerk missio

Quelle
Internationale Kritik für Verurteilung von Aung San Suu Kyi
Kardinal Charles Maung Bo
2017 – Apostolische Reise nach Myanmar

Das Militär wolle die birmanische Politikerin, die sich seit mehr als zwei Jahrzehnten für eine gewaltfreie Demokratisierung ihres Heimatlandes einsetzt, mit dem Prozess als politische Kraft ausschalten und ihre Partei “Nationale Liga für Demokratie” (NLD) “kaltstellen”, urteilt die missio-Asien-Expertin. Das Militär hatte am 1. Februar 2021 in Myanmar wieder komplett die Macht übernommen. Präsident Win Myent und Staatsrätin Aung San Suu Kyi wurden festgenommen und für ein Jahr der Notstand ausgerufen. An diesem Montag wurde Aung San Suu Kyi von einem Sondergericht der Militärregierung wegen angeblichem Gewaltaufruf und angeblichem Verstoss gegen COVID-19-Pandemie-Auflagen zu einer Haftstrafe verurteilt.

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Asien

Asien – Interreligiöse Konferenz will Frieden in Afghanistan, Korea und Myanmar fördern

Quelle
Myanmar

Tokio, Fidesdienst, 11. November 2021

Im Anschluss an die Generalversammlung, die im Oktober in Tokio stattfand, veröffentlichte die “Asiatischen Konferenz der Religionen für den Frieden” (ACRP), die vom Asien-Büro der interreligiösen Organisation “Religions for Peace” veranstaltet wurde, in den vergangenen Tagen die feierliche “Erklärung von Tokio 2021. Darin verpflichten sich die Teilnehmer zu Dialog und interreligiöser Zusammenarbeit zur Förderung des Bewusstsein für die Würde aller Lebensforme und zum Kampf gegen den Menschenhandel sowie zum Engagement für Frieden und Versöhnung in Asien, den Schutz der Umwelt, die Entwicklung von Führungsqualitäten der Jugend. Und dazu soll ein spezieller Fonds zur Finanzierung von Projekten gegründet werden, die die oben genannten Ziele verwirklichen wollen.

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Italien lässt afghanische Flüchtlinge über humanitären Korridor einreisen

Italien richtet einen humanitären Korridor für afghanische Flüchtlinge ein. Eine entsprechende Vereinbarung wird am Donnerstag im Innenministerium in Rom unterzeichnet, gab Sant’Egidio bekannt. Die katholische Basisgemeinschaft hat am Zustandekommen des Korridors mitgewirkt, zusammen mit weiteren kirchlichen, nationalen und internationalen Akteuren.

Quelle
Afghanistan
Fidesdienst

Wie viele afghanische Flüchtlinge im Zug der Aktion legal und sicher nach Italien einreisen können, wurde vorerst nicht bekannt gegeben. Die Menschen halten sich derzeit in Nachbarländern Afghanistans auf, so Sant’Egidio. An ihrer Ausreise beteiligen sich auch die italienische Bischofskonferenz, die Waldenser, die Internationale Organisation für Migration

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