Die päpstlichen Gärten erhalten eine außergewöhnliche weihnachtliche Leihgabe
Ein Stück Mexiko in Castel Gandolfo: Monumentale Keramik-Krippe eingetroffen
Quelle
Keramik von Metepec – Wikipedia
Der „Borgo Laudato si’“, das neue Zentrum für ökologische Bildung in den päpstlichen Gärten von Castel Gandolfo, erhält pünktlich zum Weihnachtsfest ein besonderes künstlerisches Zeugnis: Eine lebensgroße Krippe aus der berühmten Keramik-Tradition von Metepec, Mexiko.
Tiziana Campisi und Mario Galgano – Vatikanstadt
Die 17 Tonskulpturen sind ein Werk des verstorbenen Großmeisters Tiburcio Soteno aus dem Jahr 2008. Die Familie Soteno genießt Weltruf; ihre Werke sind unter anderem im British Museum in London zu finden. Das nun im Borgo ausgestellte Ensemble war ein Geschenk an den ehemaligen Rektor der Basilika von Guadalupe, Monsignore Diego Monroy Ponce, der das Kunstwerk nun seinerseits dem Borgo Laudato sì stiftete, nachdem er im September an der Einweihung des Zentrums durch Papst Leo XIV. teilgenommen hatte.
Castel Gandolfo: Papst Leo XIV. besucht Schulkonzert
Papst Leo XIV. stattet diesen Dienstagnachmittag der Päpstlichen Schule Paul VI. (Scuola Pontificia Paolo VI) in Castel Gandolfo einen Besuch ab. Dies teilte der Pressesaal des Heiligen Stuhls am Mittag mit
Quelle
Paulus-VI. Päpstliche Schule
Papst Leo XIV. wird demnach um 17:00 Uhr in der Schule erwartet, wo er dem von den Kindern des Instituts vorbereiteten Weihnachtskonzert folgen wird. Bild- und Videoaufnahmen des Treffens werden nach Angaben des Vatikans durch Vatican Media erstellt und im Anschluss an die Begegnung verbreitet. Die Schule überträgt das Konzert Live auf ihrem Facebook-Kanal.
Die Päpstliche Schule Paul VI. ist eine kirchlich anerkannte Privatschule (Scuola paritaria) in Castel Gandolfo, die sowohl die Grundschule (Scuola Primaria) als auch die Mittelschule (Scuola Secondaria di Primo Grado) umfasst. Die Institution wurde in den 1960er Jahren ins Leben gerufen und ist nach Papst Paul VI. benannt, der die Schule einst eingeweiht hatte und dessen Pontifikat die Nähe der Päpste zu den Castelli Romani prägte.
Neustart der Ökonomie
Neustart der Ökonomie: Junge Vordenker stellen globalen „Geschwisterlichkeits-Index“ vor – Inmitten globaler Herausforderungen von Krieg und Armut startet die Bewegung „Economy of Francesco“ (EoF) ein neues, internationales Treffen unter dem Titel „Restarting the Economy“.
Vom 28. bis 30. November werden rund 600 junge Ökonomen, Unternehmer und sogenannte „Change Maker“ aus über 60 Ländern in Castel Gandolfo erwartet
Mario Galgano – Vatikanstadt
Das vatikanische Presseamt präsentierte die Veranstaltung an diesem Montagmittag in Rom. Das Treffen, das erstmals außerhalb von Assisi stattfindet, soll einen Wendepunkt markieren: die jungen Teilnehmer werden nicht nur zum Nachdenken, sondern auch zur Prophezeiung einer neuen Wirtschaftsordnung aufgerufen.
24. November 2025 Pressekonferenz
11.30 Uhr – From the Holy See Press Office, press conference presenting the Restarting the Economy event, scheduled to take place in Castel Gandolfo on November 28-30, promoted by the Economy of Francesco Foundation with the support of the Dicastery for Promoting Integral Human Development.
Sechs Monate mit Leo XIV.
Sechs Monate mit Leo XIV.: Zeichen des Friedens für eine von Hass verwundete Welt
Es gibt einen roten Faden, der das Lehramt des neuen Papstes durchzieht, der ein Modell christlicher Gemeinschaft vorgeschlagen hat, in dem man Gemeinschaft lebt – missionarisch und deshalb fähig, allen zu dienen, angefangen bei den Letzten –, engagiert im Fördern von Dialog und Frieden. Eine Kirche, die sich nicht an die Mächtigen „anlehnt“ und die Mission nicht mit religiösem Marketing verwechselt, sondern die weiß, Sauerteig zu sein, weil sie das Licht eines Anderen reflektiert.
Andrea Tornielli (Chefredakteur) – Vatikanstadt
Seit jenem Nachmittag des 8. Mai sind sechs Monate vergangen, als der neue Bischof von Rom, erster US-Papst und Augustiner, von der Zentralloggia des Petersdomes erschien. Es gibt einen roten Faden, der sein Lehramt durchzieht, und dieser ist der einer Kirche als Zeichen von Einheit und Gemeinschaft, die zu Gärung für eine versöhnte Welt werden soll angesichts von Kriegen, Hass und Gewalt. Es lohnt sich, einige Meilensteine dieses Lehramts nachzuzeichnen, die zeigen, wie die Verkündigung des Wesentlichen des Glaubens niemals losgelöst ist von der Zeugnisgabe der Nächstenliebe, vom konkreten Einsatz für die Letzten und vom Bau einer gerechteren Gesellschaft. Schon in seinen ersten Worten, ausgesprochen im Gruß unmittelbar nach der Wahl: „Friede sei mit euch allen! (…) Das ist der Friede des auferstandenen Christus, ein entwaffneter und entwaffnender Friede, demütig und beharrlich. Er kommt von Gott, Gott, der uns alle bedingungslos liebt. (…) Wir müssen gemeinsam suchen, wie wir eine missionarische Kirche sein können, eine Kirche, die Brücken baut, den Dialog, immer offen aufzunehmen.“
Papst Leo XIV. betet am Grab von Papst Franziskus
Papst Leo XIV. hat auf dem Weg nach Castel Gandolfo in der Basilika Santa Maria Maggiore Halt gemacht, um dort am Grab seines Vorgängers und vor der Marienikone der Salus Populi Romani zu beten. Am Vormittag hatte Leo noch im Petersdom die Messe für Franziskus und die im Lauf des Jahres verstorbenen Kardinäle und Bischöfe gefeiert
Gegen 20.05 Uhr traf Leo am Montagabend in der Basilika ein, in der Papst Franziskus auf eigenen Wunsch bestattet worden war. Der Pressesaal des Vatikans verbreitete anschließend Fotos, auf denen ein Strauß weißer Rosen zu sehen ist, die Leo auf dem Grab seines Vorgängers niederlegte. Nach einer Zeitlang stillen Gebets begab sich Leo auch zur unweit vom Grab Franziskus‘ gelegenen Marienikone Salus Populi Romani, um dort zu beten. Vor und nach jeder Auslandsreise und auch zu anderen Gelegenheiten hatte Franziskus das Gnadenbild regelmäßig besucht. Um 20.14 Uhr, so ist einer kurzen Mitteilung aus dem Vatikan zu entnehmen, verließ er die Kirche wieder, um nach Castel Gandolfo weiter zu fahren. Am Dienstagabend wird er wieder im Vatikan erwartet, wo er am Mittwoch die Generalaudienz auf dem Petersplatz leiten wird.


Neueste Kommentare