Papst Leo XIV. wieder in Castel Gandolfo
Immer wieder zieht sich Papst Leo XIV. auch nach seiner Sommerpause für den Dienstag zurück nach Castel Gandolfo. Auch diesen Montagnachmittag geht es wieder in die Albaner Berge, wie Vatikansprecher Matteo Bruni auf Anfrage von Journalisten bekannt gab
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Konferenz „Raising Hope for Climate Justice“ – CIDSE
Der Papst werde wie üblich in der Villa Barberini residieren und am Dienstagabend zurückreisen, hieß es. Unterdessen findet am Montagabend im Innenhof des Apostolischen Palastes von Castel Gandolfo anlässlich des Festes des Schutzpatrons des Staates Vatikanstadt, des Heiligen Erzengels Michael, ein Konzert der Musikkapelle der Gendarmerie und der Päpstlichen Schweizergarde statt.
Papst: Wenn Europa geeint wäre, könnte es viel bewirken
Papst Leo war auch diesen Dienstag für eine Auszeit in Castel Gandolfo. Bevor es abends in den Vatikan zurückging, stellte er sich wie mittlerweile üblich kurz den Fragen der wartenden Journalisten. Auf eine Frage nach zunehmenden russischen Angriffen sagte er: „Jemand will eine Eskalation in Europa, es wird immer gefährlicher. Ich bestehe weiterhin auf der Notwendigkeit, die Waffen niederzulegen, und uns an den Verhandlungstisch zu begeben.“
Vor allem interessierte die Journalisten an diesem regnerischen Abend in Castel Gandolfo aber die Sicht des Papstes auf die Situation in Gaza und die Tatsache, dass immer mehr Länder, darunter jüngst auch Frankreich, den Staat Palästina anerkennen. Ob dies auch durch andere Länder aufgegriffen werden sollte, darunter die USA?, fragten die Medienleute. Die Vereinigten Staaten würden allerdings wohl „die letzten“ sein, die diesen Schritt gehen werden, meinte Leo daraufhin: „Der Heilige Stuhl hat die Zwei-Staaten-Lösung schon seit vielen Jahren anerkannt“, erinnerte der Papst. Es sei klar, dass man einen Weg finden müsse, „alle Völker zu respektieren“. Ob die Anerkennung des Staates Palästina der palästinensischen Sache helfen werde, wollte ein anderer Journalist wissen.
Leo XIV. zu Gaza-Exodus: Andere Lösung muss gefunden werden
Um die dramatische Situation in Gaza, die internationalen Spannungen und die Angst vor einer Eskalation in Europa ging es in dem kurzen Austausch zwischen Papst Leo und Journalisten, die am Dienstagabend vor seiner Residenz in Castel Gandolfo auf ihn warteten, um ihn vor seiner Rückkehr nach Rom kurz abzufangen. Am Vorabend hatte sich das Kirchenoberhaupt für einen kurzen Tapetenwechsel in die Villa Barberini begeben
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UN/Gaza: Unabhängiger Bericht sieht Völkermord in Gaza – Vatican News
Wie schon bei anderen Gelegenheiten, trat Papst Leo nach einem Gruß vom Balkon seines Domizils aus gegen 20.30 Uhr abends auch auf die Straße, wo zahlreiche Gläubige und Journalisten auf ihn warteten. Die Medienvertreter nutzten auch diesmal die Gelegenheit, um Papst Leo direkt einige Fragen zu stellen, unter anderem zum andauernden Exodus in Gaza, angesichts einer immer prekäreren Sicherheits- und humanitären Lage.
„Die wählen immer den Richtigen“
„Die wählen immer den Richtigen“: Harald Schmidt über Papst Leo
Von Alexander Folz
Redaktion – Dienstag, 16. September 2025
Der bekannte Entertainer Harald Schmidt (68) hat sich begeistert über den neuen Papst Leo XIV. geäußert. Gegenüber der Deutschen Presse-Agentur betonte der praktizierende Katholik am Samstag in Köln: „Die wählen immer den Richtigen.“
Schmidt zeigte sich besonders beeindruckt von der Wahl des US-amerikanischen Kardinals Robert Francis Prevost OSA, der sich den Namen Leo XIV. gegeben hat.
Papst Leo telefoniert mit dem Pfarrer von Gaza
Leo XIV. hat an diesem Dienstagmorgen von Castel Gandolfo aus mit dem Pfarrer von Gaza telefoniert. Pater Gabriel Romanelli habe das Kirchenoberhaupt über die aktuelle Lage ins Bild gesetzt, teilte der vatikanische Pressesaal mit. Israel hat Gaza-Stadt unter massiven Beschuss genommen und zuvor die Bevölkerung zur Räumung der Stadt aufgefordert
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Gaza-Stadt im Krieg: „Die meisten wollen nicht gehen“ – Vatican News
Österreich: Grabesritter spenden 100.000 Euro für Gaza – Vatican News
Gaza-Pfarrer Gabriel Romanelli
Die Pfarrei „Heilige Familie“ ist die einzige katholische Pfarrei in Gaza. Sie hilft weiterhin den rund 450 Menschen, die dort Zuflucht gefunden haben, sowie allen anderen, die sich an sie wenden, teilte der Vatikan mit. Auf dem Gelände würden Mahlzeiten und Wasser verteilt, eine interne Apotheke stehe zur Verfügung. Trotz der Verschärfung des Konflikts gehe auch die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen sowie die Betreuung von älteren und kranken Menschen weiter.
Papst Leo besorgt über Lage in Nahost
Papst Leo XIV. hat sich besorgt über die Lage im Nahen Osten geäußert. Gegenüber Journalisten nannte er die Nachrichten von einem israelischen Luftangriff auf Hamas-Führer in Katar „wirklich schwerwiegend“
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Papst wirbt für Harmonie und Frieden in Bangladesch – Vatican News
„Die gesamte Lage ist sehr ernst“, so Leo am Dienstagnachmittag bei seiner Abfahrt von seinem Sommersitz Castel Gandolfo zurück nach Rom. Israels Luftwaffe hat nach eigenen Angaben Angriffe auf die katarische Hauptstadt Doha durchgeführt, in der sich Hamas-Führer zu Verhandlungen aufhalten sollen.
„Wir wissen nicht, wie sich die Dinge entwickeln werden, aber es ist wirklich ernst“, so Leo XIV. wörtlich. „Wir müssen beten und uns um Frieden bemühen.“
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